Bad Homburg

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"Wir bauen Brücken"

Ober- Erlenbach - Die künftigen Mitglieder des Stadtteil- und Familienzentrums Ober-Erlenbach geben ihrem bewährten Netz eine vertragliche Basis: Sie unterzeichnen am Samstag, 25. August, im Rahmen des 5. Bachkatzenfestes den Kooperationsvertrag. Beteiligte sind die Arbeiterwohlfahrt, die Katholische Kirchengemeinde St. Martin einschließlich Kindergarten und Seniorenteam, die Paul-Maar-Schule mit ihrem Betreuungszentrum, die Krabbelstube Wirbelwind sowie die städtischen Einrichtungen Kindertagestätte Ober-Erlenbach und das Jugendzentrum. Über diese Organisationen hinaus machen auch weitere Partner des Netzwerks und viele engagierte Bürgerinnen und Bürger regelmäßig Angebote in Ober-Erlenbach.
Ein wichtiges Ziel ist ein generationsübergreifendes Angebot zum Beispiel im Stadtteilcafé oder bei Aktivitäten auf der Maiwiese, wo sich Jung und Alt begegnen. Das Stadtteil- und Familienzentrum soll zudem den kontinuierlichen Austausch der Mitglieder sicherstellen und auf diese Weise dafür sorgen, dass die Angebote im Stadtteil sich gegenseitig ergänzen.
Das Motto aller Bad Homburger Stadtteilgruppen – „Wir bauen Brücken“ – lädt zudem alle Einwohner /-innen und Bewohner /-innen eines Stadtteils dazu ein, sich mit eigenen Anliegen einzubringen und gemeinsam aktiv zu werden. Kontakte zu den Mitgliedern können ab 14 Uhr am Stand des Stadtteil- und Familienzentrums auf dem Bachkatzenfest geknüpft werden. Dort werden die Kooperationspartner auch den Vertrag unterzeichnen. Für den Magistrat werden Stadtrat Dieter Kraft und die Fachbereichsleiterin Barbara Callenberg unterschreiben.

Stadt fördert ambulante und hauswirtschaftliche Dienste

Der Bad Homburger Magistrat hat Richtlinien zur Förderung ambulanter und hauswirtschaftlicher Dienste ausgearbeitet. Die Stadt beabsichtigt, künftig auf dieser Grundlage die Kosten der Leistungen gemeinnütziger ambulanter Dienste für ältere und pflegebedürftige Personen zu übernehmen.
Voraussetzung ist, dass weder die Pflege- oder Krankenversicherung noch andere Träger von Sozialleistungen die Ausgaben für die entsprechenden Ausgaben erstatten. Die betreuten Personen müssen in Bad Homburg wohnen, das Familieneinkommen darf eine festgelegte Grenze nicht überschreiten.
„Wir stellen dauerhaft damit eine qualitativ gute Versorgung für die Bad Homburger Bevölkerung sicher“, sagte Sozialdezernent Dieter Kraft bei der Präsentation der Richtlinien, die am 6. September von den Stadtverordneten beschlossen werden und mit Beginn des Jahres 2013 das seit Anfang der 80-er Jahre bestehende Modell ablösen sollen.
Die Stadt Bad Homburg fördert noch die Ökumenische Sozialstation und die vom Malteser Hilfsdienst getragene Hilfezentrale. Die Ökumenische Sozialstation übernimmt seit 1981 ambulante Pflegeleistungen, die vorher von den bei der Stadt und den Kirchengemeinden angestellten Krankenschwestern erbracht worden waren. Die Hilfezentrale entstand 1985 in der Folge einer Vereinbarung zwischen den Freien Wohlfahrtsverbänden, der Ökumenischen Sozialstation, der Nachbarschaftshilfe, dem Malteser Hilfsdienst e.V. und der Stadt. Sie leistet Einkaufshilfen, Betreuungs- und Hauswirtschaftsdienste, Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen sowie Beratung und Vermittlung von Dienstleitungen.
Die jüngste Rechtsprechung bezeichnet Fördermodelle dieser Art vor dem Hintergrund einer steigenden Zahl von weiteren Anbietern als den Wettbewerb verzerrend. Die Richtlinie regelt künftig die Vergabe der Zuschüsse an Anbieter ambulanter Pflegeleistungen und hauswirtschaftlicher Dienste. Die Stadt hat Gespräche mit den Beteiligten geführt und die bestehenden Verträge gekündigt.
Gefördert werden gemeinnützige, zugelassene Pflegeeinrichtungen, die bei der jeweils jüngsten Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung mindestens die Gesamtnote zwei erreicht haben. Bei Anbietern hauswirtschaftlicher Dienste wird die Gemeinnützigkeit vorausgesetzt. Zuschüsse können beantragt werden bei Leistungen für Personen, bei denen das Haushaltseinkommen nicht mehr als 20 Prozent über der Einkommensgrenze nach Sozialgesetzbuch XII liegt. Diese setzt sich aus Grundbeträgen für Haushaltsvorstand und Angehörige, einem Mehrbedarf bei Behinderung sowie den Kosten für die Unterkunft zusammen.
„Insgesamt“, so Stadtrat Kraft, „stehen in 2013 Mittel in gleicher Höhe zur Verfügung wie in diesem Jahr. Diese wichtigen sozialen Leistungen können damit wie bisher in Bad Homburg angeboten werden. Wir mussten die Unterstützung der Stadt und die Vergabe der Fördergelder lediglich den rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen.“

 

Partnerstädte wollen regen Austausch fortsetzen

Die Bad Homburger Partnerstädte wollen den regen Austausch untereinander weiterführen. Besonderen Wert legen sie auf die Stärkung der Begegnungen der Jugend. Das bekräftigten die Teilnehmer der Arbeitsgespräche, die im Rahmen des Städtetreffens aus Anlass des Jubiläumswochenendes „100 Jahre BAD“ Homburg vom 10. bis 12. August stattfanden und an dem die Bürgermeister mit Delegationen aus Bad Mondorf (Luxemburg), Cabourg (Frankreich), Chur (Schweiz), Dubrovnik (Kroatien), Exeter (Großbritannien), Marienbad (Tschechien), Mayrhofen (Österreich), Peterhof (Russland) und Terracina (Italien) angereist waren.
Mit den Städten Bad Mondorf, Cabourg, Chur, Mayrhofen und Terracina verbindet Bad Homburg der 1956 gegründete Partnerschafsring. Mit Exeter verband sich Bad Homburg 1965 partnerschaftlich. Für Marienbad bestand schon seit 1953 eine Patenschaft, die dann 1991 in eine Partnerschaft mündete. Am 10. Juli 1994 folgte der Partnerschaftsvertrag mit Peterhof in Russland und im Jahr 2002 wurde Dubrovnik Bad Homburgs neunte Partnerstadt. Deshalb wurde mit den angereisten Delegationen und insbesondere mit der Partnerstadt Dubrovnik das 10-jährige Bestehen dieser Partnerschaft gefeiert.
Nach der Eröffnung der Festivitäten zum Jubiläumswochenende am Samstagvormittag fuhren die Bürgermeister und Ihre Vertreter in historischen Kutschen vom Kurpark zum Kurhaus. Dort tagten sie in Arbeitsgesprächen zu Bedeutung, Festigung, Koordination und Identität der Partnerschaften.
Alle Partnerstädte berichteten über vielfältige partnerschaftliche Aktivitäten in den vergangenen Monaten. Wie der gastgebende Oberbürgermeister Michael Korwisi nicht ohne Stolz verkündete, hat die Stadt Bad Homburg alleine von Januar bis August 2012 über 20 Fahrten von Gruppen oder Delegationen aus Bad Homburg in eine der Partnerstädte oder von einer der Partnerstädte nach Bad Homburg gefördert. Darunter fallen sowohl Reisen von Jugendgruppen aus Sportvereinen oder Schulklassen als auch Besuche zum fachlichen Austausch wie zum Beispiel die Visite einer Gruppe von Peterhofer Pädagoginnen und Pädagogen nach Bad Homburg. Darüber hinaus fördert die Stadt Bad Homburg auch den internationalen Austausch zum Beispiel einer Bad Homburger Schulklasse mit einer Schule aus Mwanga in Tansania.
Das neueste Projekt Bad Homburgs sind die freundschaftlichen Kontakte mit der chinesischen Stadt Lijiang, die an den südöstlichen Ausläufern des Himalaja liegt. Aus dieser Freundschaft könnte dann vielleicht die zehnte Städtepartnerschaft entstehen.

Dubrovnik hat neben Bad Homburg sogar heute schon neun weitere Partnerstädte, darunter Venedig. Der Bürgermeister von Dubrovnik, Andro Vlahusic, berichtete jedoch, dass die mit Bad Homburg bestehende Partnerschaft die am besten gepflegte sei. Mit Peterhof verbindet Bad Homburg ein seit langem gepflegter Sprachaustausch. Jährlich reisen deutsche Gruppen nach Peterhof, um dort Russisch zu lernen und umgekehrt kommen Peterhofer Bürgerinnen und Bürger nach Bad Homburg, um hier ihr Deutsch zu erproben.

Stadt sucht Weihnachtsbaum

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe sucht für den Kurhausvorplatz einen stattlichen Weihnachtsbaum. In den vergangenen Jahren stifteten Bürger entsprechende Bäume. Leider wurde für Weihnachten 2012 noch kein geeigneter Baum angeboten.

Angesprochen sind Eigentümer von Gärten, auf deren Grundstück ein Nadelbaum steht, der zu groß geworden ist und die überlegen, ihn fällen zu lassen. Wer einen solchen Baum hat, wird gebeten, mit der Stadtverwaltung, Fachbereich Bau und Betrieb – Grünflächen, Burkhard Vonrhein, Telefon 06172/100-6073, Kontakt aufzunehmen. Die Rodung eines Nadelbaums mit einem Stammumfang größer als 120 cm, muss vorab von der unteren Naturschutzbehörde genehmigt werden. Nähere Information zur Genehmigung erteilt Torsten Pelzner, Telefon 06172 / 100 - 6330.

Der Baum sollte freistehend, gleichmäßig gewachsen und umlaufend dicht beastet sein. Die Mindesthöhe sollte zwölf Meter betragen, die Baumbreite zwischen sechs und acht Metern liegen. Gute geeignet sind nach den Erfahrungen der Stadt Rotfichten und Tannen, weniger geeignet Blaufichten. Wegen des beabsichtigten Transports muss der Baum von der Straße aus gut erreichbar sein. Der Betriebshof holt einen geeigneten Baum kostenfrei ab, der Wurzelstock müsste vom Eigentümer entfernt werden

 

Ausflug nach Straßburg

Das Stadtteilzentrum Gartenfeld bietet für alle Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger einen Ausflug nach Straßburg an. Am Dienstag, 18. September, um 8.30 Uhr, startet der Bus am Stadtteilzentrum Gartenfeld in der Heuchelheimer Straße.

In dem Preis von 25 Euro für Erwachsende und 12,50 Euro für Kinder ist eine Altstadt- und Museumsführung eingeschlossen. Mit Bad-Homburg-Pass halbiert sich der Teilnehmerpreis.

Anmeldungen und Informationen gibt bei Pia Lebeau unter der Telefonnummer 06172 / 100-5035


 

Dorotheenstraße wird über das Laternenfest geöffnet

Die Stadt Bad Homburg lässt die Arbeiten auf der Baustelle in der Dorotheenstraße während des Laternenfests unterbrechen. Die Straße wird für den Verkehr frei gegeben.

Die Stadt hebt die Vollsperrung im unteren Bereich der Straße am Mittwoch, 29. August, auf. Der Verkehr kann dann wieder über Thomasstraße und Schöne Aussicht ein- und ausfahren. Die Freigabe der Dorotheenstraße bleibt bis Mittwoch, 5. September, bestehen. Dann werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen, die Vollsperrung des unteren Teils wird wieder eingerichtet.

Während der Freigabe wird die Umleitungsstrecke über Löwengasse, Orangeriegasse und Herrengasse aufgehoben. Die Zufahrt über den Hessenring den Meiereiberg wird während dieser Zeit wieder gesperrt.


Bagger beschädigt Stromkabel

Wehrheim - 20. August 2012:  Am Montagmittag fiel gegen 12:00 Uhr in Wehrheim, Pfaffenwiesbach, Dornholzhausen, Kransberg, Friedrichsthal sowie in Teilen von Bad Homburg, Friedrichsdorf, Köppern und Rodheim v.d. Höhe der Strom aus. Wie die Syna GmbH in einer Pressemeldung mitteilt, beschädigte ein Bagger auf einer Baustelle ein Stromkabel.

Durch Netzumschaltungen konnten die Mitarbeiter des Energieversorgers einen Großteil der betroffenen Kunden nach rund 16 Minuten wieder mit Strom versorgen. Um 12:33 Uhr waren alle Betroffenen wieder mit Strom versorgt. Die Syna GmbH bittet alle Betroffenen um Verständnis.


Stadtwerke reparieren Gasleitung in der Höllsteinstraße

Die Stadtwerke Bad Homburg reparieren derzeit Schäden an der Gasleitung unter der Höllsteinstraße. Die Fahrbahn ist deshalb auf einer Seite gesperrt. Die Stadt hat eine Einbahnstraße von der Friedberger Straße in Richtung Innenstadt eingerichtet. Der Verkehr aus Richtung Innenstadt wird umgeleitet. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund eine Woche in Anspruch nehmen. Die Stadtwerke bitten um Verständnis für mögliche Behinderungen.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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