Bad Homburg

zurück

Korwisi Oberbürgermeister Bad Homburg

Foto (von links):  Oberbürgermeister Michael Korwisi, Konrad Lindner, Daniel Guischard, Leiter der Feuerwehr.

Hilfsbereite Bürger am Unfallort

Konrad Lindner bemerkt den Unfall auf der A5 als einer der Ersten: Kurz vor dem Nordwestkreuz stand ein verunglückter Lastwagen, darunter klemmte ein Pkw fest. Lindner stoppte, um zu helfen. „Die Pkw-Fahrerin konnte sich nicht befreien“, erzählt er rückblickend Oberbürgermeister Michael Korwisi von dem Vorfall, als der Rathauschef ihm für sein überlegtes Verhalten dankt. Denn Lindner hatte bis zum Eintreffen der Rettungskräfte auf die Verletzte geachtet.

Die Polizei sei bereits alarmiert, erfuhr Lindner, als er seinen Wagen am Unfallort stoppte. Mit anderen Autofahrern kümmerte er sich um die Eingeklemmte. Die Gruppe versuchte, die Frau mittels eines Wagenhebers aus ihrem Pkw zu befreien. Das misslang. Der Fahrzeug-Motor dampfte, und aus dem Wagen tropfte Flüssigkeit. Konrad Lindner holte den Feuerlöscher aus seinem eigenen Fahrzeug. „Den habe ich seit meiner Bundeswehrzeit immer im Wagen“, erzählt er im Gespräch mit Korwisi und dem Leiter der Feuerwehr, Daniel Guischard. Damals hatte er einen Brand in einem stehen gebliebenen Fahrzeug am Straßenrand gelöscht – das hatte sich eingeprägt. Nach dem Unfall auf der A5 holte Lindner den Feuerlöscher. Er sicherte den Wagen – und damit das Leben der Verletzten – für den Fall eines Fahrzeugbrandes.

„Ein Feuer wäre der schlimmste Fall für die eingeklemmte Person gewesen. Daraus hätte sich eine sehr ernste Situation mit Lebensgefahr entwickelt“, erklärt Brandoberrat Guischard. Deshalb sei der Einsatz von hilfsbereiten Menschen wie Konrad Lindner wichtig. Guischard: „Der wirksamste Helfer der Feuerwehr ist der Ersthelfer.“ Der Leiter der Feuerwehr weist darüber hinaus auf den europaweit gültigen Notruf 112 hin, der direkt bei Feuerwehr oder Rettungskräften eingehe. Bei anderen Notruf-Nummern könne im Einzelfall wertvolle Zeit verstreichen. Bei Staus auf der Autobahn sollte stets zwischen der linken und mittleren Fahrspur eine Rettungsgasse gebildet werden.

„Vorbildlich“, nennt auch Oberbürgermeister Korwisi das Verhalten Lindners. Leider passiere es zu häufig, dass Autofahrer an einem Unfall vorbeifahren. „Sie haben richtig gehandelt, dafür danke ich Ihnen im Namen der Stadt Bad Homburg“, so Korwisi. Ausdruck des Dankes: Ein neuer Feuerlöscher für Lindner – und ein Bad Homburger Feuerwehr-Auto als Modell-Fahrzeug. Der Feuerlöscher hat jetzt seinen Platz im Wagen von Lindners Freu gefunden.

Die eingeklemmte Frau hat den Unfall übrigens überlebt. Sie wurde mit schweren Verletzungen in die Uniklinik in Frankfurt eingeliefert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Treckertreff Hessenpark Neu Anspach


Mit vier Partnern bei der Expo Real

Die Stadt beteiligt sich auch 2012 mit vier Partnern an der Expo Real, der wichtigsten europäischen Messe für die Immobilienwirtschaft. „Mit der besonderen Dynamik, die sich in Bad Homburg derzeit an vielen Stellen zeigt, möchten wir uns gemeinsam mit unseren privaten Partnern der Immobilienbranche vorstellen. Die Stadt Bad Homburg zählt in der gut besetzten Metropolregion Frankfurt RheinMain zu den herausragenden Standorten und gibt mit eigenem Stand – als Teil des regionalen Messeauftritts – ein klares Bekenntnis zur Region“, sagt Bürgermeister Karl Heinz Krug mit Blick auf die Messe in München.

Gemeinsam mit der Stadt sind 2012 die Unternehmen aurelis Real Estate GmbH & Co. KG, Commerz Real AG, Eberhard Horn Prime Estates GmbH sowie Rock Capital GmbH auf dem Messestand präsent. Die Partnerschaft zwischen Kommune und gewerblichen Anbietern hat bereits in den Vorjahren sehr gut funktioniert und ist deshalb erneut Teil des Bad Homburger Messekonzepts.


Gartenabfälle

Ohne Regeln geht es nicht. So auch bei der Abholung von Gartenabfällen in Bad Homburg. Da alle Gartenabfälle kompostiert werden, müssen diese mit Schnur handlich gebündelt bzw. in Papier- oder Jutesäcken bereitgestellt werden. Auch spezielle Umleerbehältnisse aus leichtem Kunststoff (in Bau- oder Gartenmärkten erhältlich) werden akzeptiert. Diese können immer wieder verwendet werden. Mitgenommen werden Reisig, Rinde, Laub, Grün- und Rasenschnitt sowie Schnittholz und Äste (nicht stärker als Armdick, nicht länger als 1,5 m). Grünabfälle, die nicht gebündelt oder in einfachen Plastiksäcken verpackt sind, können nicht mitgenommen werden. Die gilt auch für lose Ast- und Grashaufen sowie für jede Art von Erde.


Umbau Urseler Straße

Für das Erschließungsprojekt Fahrrad Denfeld wird die Urseler Straße/Niederstedter Weg/Holzweg als Kreuzung ausgebaut. Eine dritte Fahrspur aus Richtung Oberursel, die als Zufahrt zum Fahrrad Denfeld dienen soll, wird eingerichtet. Es entsteht somit eine weitere Abbiegespur aus Oberursel kommend in Richtung Niederstedter Weg. Die Kreuzung wird mit einer Lichtsignalanlage ausgestattet.
Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die Wasser- und Gasleitungen, Telekommunikation, sowie die Stromleitungen im Holzweg als auch Kreuzungsbereich erneuert. Die Baustellenabwicklung erfolgt zunächst auf der Seite Fahrrad Denfeld. Daher wird der Verkehr aus Oberursel kommend auf die Gegenfahrbahn geführt. Im zweiten Abschnitt erfolgt dann der Ausbau der Kreuzung auf der Seite des Niederstedter Wegs.
Die Bauzeit beträgt ca. 5 Monate. In dieser Zeit kommt es zu Beeinträchtigungen des Verkehrs. Die Bausumme beläuft sich auf Euro 625.000,00.

7. Bad Homburger Apfeltag

Am Sonntag, 23. September, lädt die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe gemeinsam mit dem Verein Landschaftsschutz Platzenberg e.V., der Hegemeinschaft Ober-Erlenbach, der Interessengemeinschaft Kirdorfer Feld, dem BUND und dem NABU, zum 7. Bad Homburger Apfeltag am Platzenberg in Bad Homburg ein. Von 11 bis 17 Uhr wird es an den Informationsständen der beteiligten Vereine und Naturschutzorganisationen neben vielen Informationen Tipps zu Anlage, Pflege, Erhalt und Nutzung von Streuobstwiesen geben.
Bei fachkundigen Führungen durch die Streuobstwiesen am Platzenberg gibt es Informationen über diese einzigartigen Biotope, die das Landschaftsbild Bad Homburgs maßgeblich prägen.
Besonders für Familien mit Kindern lohnt sich der Besuch. Der Schäfer Andreas Gracias wird mit seinen Schafen vor Ort sein. Kinder können aus den Äpfeln Saft keltern oder mit dem Planwagen den Platzenberg erkunden.



Treckertreff im Hessenpark

Neu-Anspach -Am 29. und 30. September können Besucher im Freilichtmuseum Hessenpark Hunderte Oldtimer-Traktoren bestaunen. Ob groß oder klein, restauriert oder im ursprünglichen Zustand belassen – beim Treckertreff sind alle Traktoren willkommen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Mittlerweile gehört der Treckertreff zu einer der größten Ausstellungen dieser Art hier in der Region. Im letzten Jahr waren 293 Landmaschinen zu bestaunen. Dieses Jahr soll nun die 300er-Marke geknackt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, ist das Museum auf die Unterstützung zahlreicher Treckerliebhaber und Traktorklubs angewiesen. Wer einen Traktor sein eigen nennt, der mehr als ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel hat, ist herzlich zum Treckertreff ins Freilichtmuseum Hessenpark eingeladen.

Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern zum Teil auch von weit her, um ihren Lieblingstrecker zu zeigen, den Besuchern ihre Maschine zu erklären und mit anderen Besitzern zu fachsimpeln. Manche nehmen sogar eine Anfahrt von mehreren Stunden in Kauf, um nach Neu-Anspach zu gelangen. Die weiteste Anreise per eigener Achse wird am Sonntag-Nachmittag mit einem Pokal belohnt. Prämiert werden darüber hinaus die schönsten Traktoren im Originalzustand und die drei Vereine mit den meisten Teilnehmern.

Außerdem können die Besucher an ausgewählten Ständen „Treckerzubehör“ wie Blech-Traktoren, Blechschilder und Traktor-Bücher erwerben oder dem einen oder anderen Vorführhandwerker über die Schulter schauen. Für die kleinen Traktorfans stehen Trettraktoren bereit, mit denen sie sich wie die Großen fühlen können.

Beliebt bei den Museumsgästen ist auch das Kartoffeldämpfen, das dieses Jahr wieder im Rahmen des Treckertreffs stattfindet. In vergangenen Zeiten zogen mobile Dämpfkolonnen von Hof zu Hof und von Ort zu Ort, um die Futterkartoffeln für die Schweine unter starkem Dampf zu garen und sie so für den Winter haltbar zu machen. Im Freilichtmuseum wird eine solche Kartoffeldämpfkolonne an beiden Tagen in Betrieb sein und neben Futterkartoffeln auch Speisekartoffeln für hungrige Besucher dämpfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


zum Seitenanfang