Bad Homburg

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Umweltfreundlicher Stadtbus

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe ist beständig auf der Suche nach Möglichkeiten, den Status als Kurstadt zu erhalten und der allgemeinen Luftverschmutzung entgegenzuwirken. Da es häufiger seitens der Bürger zu Beschwerden hinsichtlich der lauten Stadtbusse gerade in den Nachtzeiten kommt,  wird auch hier immer wieder nach neuen Alternativen gesucht. Nach zwei Hybridbussen, das sind Fahrzeuge mit kombiniertem Diesel- und Elektromotor, die Anfang des Jahres getestet wurden, kam nun ein rein elektrisch betriebener Bus zum Test nach Bad Homburg. Oberbürgermeister Michael Korwisi testete mit den Verantwortlichen des städtischen ÖPNV den elektrobetriebenen und damit umweltfreundlichen Bus, der den Namen Oréos trägt. Er kommt momentan vorwiegend in mittelgroßen Städten in Frankreich zum Einsatz und wird von der Firma pvi hergestellt.

Der Elektro-Motor des 10-14 Tonnen schweren Fahrzeugs läuft mit einem Wirkungsgrad von 90 % absolut verschleißfrei. Der Energieverbrauch konnte dank spezieller Technik um 80 % gegenüber einem konventionellen Bus gesenkt werden. Mit seiner Kapazität von bis zu 49 Personen pro Fahrzeug liegt der Verbrauch pro Person extrem niedrig. Umgerechnet sind es weniger als 0,18 Liter pro 100 km und somit bei Vollbesetzung weniger als 9 Liter auf 100 km. Die heutigen Stadtbusse verbrauchen rund 46 Liter Diesel auf 100 km.

Zudem sind die Außengeräusche des 10 Meter langen und 3,35 Meter hohen Busses erstaunlich leise. Dank Klimaanlage und eigenständiger Standheizung muss der Motor an den Haltestellen an heißen Sommertagen und in der Winterzeit nicht im Standgas laufen. Anwohner und Fahrgäste profitieren von Fahrkomfort und geringerer Lautstärke gleichermaßen. Das fällt besonders beim Anfahren an Ampeln oder Haltestellen auf.

Ein aktives Fahrwerk sorgt für ein mögliches Absenken als Einstiegshilfe und für eine Übererfüllung bei den gesetzlichen Normen zur Fahrstabilität. Die ersten E-Busse dieses Typs sind im Linien-Alltag bereits seit vier Jahren im Einsatz und die Erwartungen seitens der Akkuhaltbarkeit wurden weit übertroffen.

„Wir haben in unseren Tests im Stadtgebiet herausgefunden, dass der Bus einen ganzen Tag zum Beispiel die Linie 6 bedienen kann, ohne dass die Batterien aufgeladen werden müssen“, sagt Oberbürgermeister Michael Korwisi. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis. Der Oreos könnte sich zu einer echten Alternative zu unseren Stadtbussen entwickeln und hat in Sachen Lärm und Verbrauch deutliche Vorteile gegenüber den bisher in Bad Homburg getesteten Hybridbussen“, so Korwisi.


Abendteuer Island

Abenteuer Island

Der Fotograf Peter Gebhard (GEO, stern) präsentiert am 25.10.2012 um 20 Uhr bei Auto Bach in Bad Homburg seine spektakuläre Diashow „Abenteuer Island“. Peter Gebhard war für seine aktuelle Live-Foto-Film-Reportage ein halbes Jahr mit dem VW Tiguan im hohen Norden unterwegs, um die Magie der Insel aufzuspüren. Die Veranstaltung findet bei Bentley Frankfurt in der Urseler Str. 38 in Bad Homburg statt. Tickets für die Diashow gibt es im Kartenvorverkauf bei allen Auto Bach Betrieben in Bad Homburg.


Rock-Benefizkonzert für Hochtaunus Tafel in Königstein

Königstein -  Rock for Reason - Das heißt: Man verbindet Spaß und gute Laune mit einem sinnvollen Zweck. Am 20.10.2012 besteht dieser Zweck darin, die Arbeit der Hochtaunus-Tafel zu unterstützen.

Sarah Voshage, Schülerin der Wilhelm-Merton-Schule in Frankfurt erklärt den Hintergrund: "Wir haben in der Schule die Aufgabe bekommen, im Rahmen eines Sozialprojekts eine gemeinnützige Organisation zu unterstützen. Auf die Tafel sind wir gekommen, weil uns das ehrenamtliche Engagement beeindruckt hat und wir von der Sinnhaftigkeit des Tafel-Angebots überzeugt sind."

Zusammen mit dem Jugendhaus der Stadt Königstein und der Rock Arbeitsgemeinschaft der Stadt hat die Projektgruppe das gut besetzte Benefizkonzert im Alleingang organisiert. 

Dr. Felix Blaser von der Tafel meint hierzu: "Das Engagement der Schülerinnen und Schüler ist beeindruckend. Neben der Tatsache, dass gleich vier Bands bereit waren, zugunsten der Tafel aufzutreten, hat mich vor allem die mediale Vorbereitung des Events samt Layout und Druck von Flyern und Plakaten sowie einer Event-Ankündigung auf Facebook überrascht. Über diese professionelle Unterstützung der Jugendlichen freut sich die gesamte Tafel-Mannschaft."

Los geht´s am 20.10.2012. Ab 19.00 Uhr spielen in der Heinrich-Dorn-Halle in Königstein die Bands Crayfish, Both Break Hearts, Let the Butterfly und Forgotten Memories.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Landrat Krebs Musikschule Friedrichsdorf

Foto (v.l.n.r.): Landrat Ulrich Krebs, Brigitte Kölsch, Martina Gauly (Vorstandsmitglieder), Musikschulleiter Bert Jonas


Erneuerung der Abwasserkanäle in der Kasernenstraße

Am Montag, 22. Oktober, beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Abwasserkanalisation in der Kasernenstraße. Die Kanäle sind mittlerweile über 100 Jahre alt und schadhaft. Sie werden daher komplett ausgetauscht. Die Arbeiten werden ca. 2 Monate andauern. Die Grundstücke werden zeitweise nicht anfahrbar sein, es werden jedoch Fußgängerbrücken eingerichtet. Und Schotter für die Grundstückszufahrten aufgeschüttet. Der Kanalgraben wird möglichst kurz gehalten, sodass die Zufahrt zu den Grundstücken je nach Baufortschritt über die Elisabethenstraße oder die Kaiser-Friedrich-Promenade erfolgen kann. Müllentsorgung und Wege für Rettungsfahrzeuge sind gewährleistet.


Neues Fahrzeug der Feuerwehr für Einsätze auf der Autobahn

Die Bad Homburger Feuerwehr setzt bei Unfällen im städtischen Straßennetz und den Abschnitten der A5, für die sie zuständig ist, auf ein neues Umweltschutzfahrzeug. Der Atego 1524 LKO dient der zügigen Beseitigung von Öl und Extremschmutz, wie sie nach Unfällen mit auslaufendem Diesel oder anderen Betriebsflüssigkeiten entstehen können. Außerdem kann der Wagen zur Hochdruckbrandbekämpfung – zum Beispiel bei brennenden Fahrzeugen – eingesetzt werden.
Mit diesem Fahrzeug können Ölspuren und andere Verunreinigungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 5 Kilometer pro Stunde gereinigt werden. Die Reinigung erfolgt unter Hochdruck (200 bar) mit 65°C heißem Wasser und einem zugesetzten Reinigungsmittel.
Das Fahrzeug befindet sich seit März 2012 im Probebetrieb für das neu entwickelte Konzept der Bad Homburger Feuerwehr.


Erfolgreiches Feuerwehr-Konzept

Straßen sollen nach Unfällen schnell wieder freigegeben werden. Zu diesem Zweck setzt die Feuerwehr Bad Homburg im städtischen Straßennetz und auf den von ihr betreuten Abschnitten der A 5 und der A 661 ein neues Umweltschutzfahrzeug ein. Nach der Rettung beteiligter Personen sollen die Fahrzeuge schnell entfernt und die Fahrbahn zügig gereinigt werden. Das entsprechende Einsatzkonzept erprobt die Feuerwehr seit März – mit Erfolg. Bürgermeister Karl Heinz Krug und Feuerwehrdezernent Sepp Peklar stellten es in Anwesenheit von Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Innenministerium, in der Wache in der Dietigheimer Straße der Öffentlichkeit vor.
„Die Bad Homburger Feuerwehr hat ihr Konzept bei Unfällen auf innerstädtischen Straßen genau so erprobt wie auf dem A-5-Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Friedberg und dem Nordwestkreuz sowie auf der A 661 zwischen Oberursel und Bonames“, erläutert Bürgermeister Krug. Dort hat es sich bewährt. Krug: „Die Feuerwehr hat Abläufe für ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug entwickelt. Die Einsätze seit März zeigen: Wir schaffen es nach einem Unfall deutlich schneller, den Verkehr wieder fließen zu lassen.“
Welche Bedeutung solche Einsatzkonzepte haben, zeigen Zahlen der Hessischen Straßenverwaltung: Knapp ein Drittel aller Staus auf Straßen im Bundesland wird durch Unfälle und Pannen verursacht. Der durch Staus auf hessischen Straßen verursachte volkswirtschaftliche Schaden beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro im Jahr.
Die Zeit, die die Verkehrsteilnehmer 2011 in Hessen aufgrund von Unfällen und Pannen im Stau standen, liegt bei rund 4000 Stunden. Trotz der von Hessen Mobil – Straßen- und Verkehrsmanagement im Rahmen der Initiative Staufreies Hessen 2015 eingerichteten Streckenbeeinflussungsanlagen, die durch eine höhere Verkehrssicherheit eine Reduzierung der Unfälle seit 2001 um 80 Prozent bewirkten, bleibt ein Restrisiko für Unfälle aufgrund menschlichen Fehlverhaltens bestehen.
Bei Verkehrsbeeinträchtigungen infolge von Unfällen oder auch Pannen konnten in den letzten Jahren nur kleine Verbesserungen erreicht werden. Das in der Initiative behandelte Thema „Störfallmanagement“ zielt darauf ab, Einsatzkräfte und Rettungsdienste vor Ort für verkehrliche Belange zu sensibilisieren. Schnellere Störfallbeseitigung auf Autobahnen und insbesondere die schnellere Räumung blockierter Fahrstreifen reduziert die Auswirkungen von Störfällen auf den Verkehrsablauf und dadurch die volkswirtschaftlichen Kosten, wie folgendes Beispiel verdeutlicht. Wenn ein Fahrstreifen auf der A 5 zwischen Bad Homburger Kreuz und Nordwestkreuz in der Morgenspitze bei freigegebenem Seitenstreifen für zwei Stunden gesperrt wird, entstehen rund 20 Kilometer Stau und volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von rund 100.000 Euro.
Durch eine Reduzierung der Bergungsdauer um eine Stunde auf die Hälfte können die Kosten um 60.000 Euro und die Staulänge um 9 Kilometer reduziert werden. Die Feuerwehr Bad Homburg hat die Notwendigkeit zur Berücksichtigung der verkehrlichen Belange erkannt und innovativ ein Einsatzkonzept mit der entsprechenden Ausstattung zur Schnellräumung entwickelt.
Das Bad Homburger Konzept geht zurück auf Einzelfallstudien der Hessischen Straßenverwaltung (Hessen Mobil) sowie des Landespolizeipräsidiums, die seit 2008 erstellt worden sind. Dabei wurde der Verlauf von Störungen auf der Autobahn analysiert. Ergebnis war zunächst ein Leitfaden für Einsatzkräfte der Polizei. Das Innenministerium stellte die Problematik 2010 unter anderem den Leitern der Feuerwehr vor. Die Bad Homburger Feuerwehr initiierte im Anschluss einen Erfahrungsaustausch mit den zuständigen Autobahnpolizeidienststellen sowie Hessen Mobil. Aus den Gesprächen entstand das seit März 2012 erprobte Konzept.
Technisch besteht das Konzept aus einer Ergänzungsausstattung der Komponenten Rüstwagen (RW 2) und Gerätewagen Technische Hildeleistung (GW-TH). Die Fahrzeuge wurden mit entsprechenden Hilfsmitteln ausgestattet, um Personenwagen nach Unfällen unverzüglich in einen in Abstimmung mit der Polizei festgelegten Bereich zu verbringen. Bei einer Verunreinigung der Fahrbahn mit mineralölhaltigen Betriebsstoffen besteht darüber hinaus der Bedarf an einem zeitsparenden Verfahren, das die Rutschsicherheit der Fahrbahnoberfläche gewährleistet.
Die Bad Homburger Feuerwehr testete verschiedene Mittel und Verfahren. Diese Mittel mussten länger auf die Fahrbahn einwirken. Die Autobahn war also länger gesperrt. Deshalb hat die Feuerwehr ein System zur Ölspurbeseitigung beschafft, damit unmittelbar nach der Räumung der Einsatzstelle eine maschinelle Ölspurbeseitigung möglich ist. Mögliche Fahrbahnschäden durch biologische Betriebsstoffe und Hydraulikflüssigkeit können durch eine zeitnahe maschinelle Reinigung ebenfalls besser vermieden werden.
Das Einsatzkonzept wurde in Gesprächen mit Vertretern der Autobahnpolizei und Hessen Mobil erörtert. Die Erkenntnisse aus der Erprobung zeigen im Rahmen operativer Maßnahmen der Feuerwehr ein erhebliches Potenzial zur Minimierung volkswirtschaftlicher Schäden bei unfallbedingten Sperrungen von Fahrstreifen.
Die aus dem Gerätewagen Technische Hilfeleistung und Umweltschutzfahrzeug bestehende Einsatzkomponente rückt grundsätzlich parallel zu den Grundschutzeinheiten zu Verkehrunfällen auf den Autobahnen aus. Zur Grundschutzeinheit gehören ein Hilfeleistungsfahrzeug HLF 20/16 und der Rüstwagen RW 2 aus. Bezüglich Maßnahmen der Räumung und der schnellen Wiederherstellung der Befahrbarkeit von Fahrstreifen erfolgt bereits in der Erstphase vor Ort eine Abstimmung mit der Autobahnpolizei oder der Autobahnmeisterei.

 

 


Landrat Krebs würdigt Arbeit der Musikschule Friedrichsdorf

Friedrichsdorf - Die Musikschule Friedrichsdorf feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Landrat Ulrich Krebs nahm dies zum Anlass, sich vor Ort einen Eindruck von den Räumlichkeiten und der Arbeit der Einrichtung zu verschaffen. Die Vorstandsmitglieder Brigitte Kölsch und Martina Gauly sowie Musikschulleiter Bert Jonas führten den Landrat durch das erst vor kurzem bezogene neue Domizil der Musikschule in der ehemaligen Post in Friedrichsdorf und erläuterten ihm Ihre Arbeit.

In der Musikschule Friedrichsdorf erhalten rund 1.200 Schülerinnen und Schüler Instrumentalunterricht durch qualifiziertes Lehrpersonal. Außerdem ist die Musikschule in mehreren Kooperationsprojekten mit Friedrichsdorfer Schulen aktiv. „Die Musikschule Friedrichsdorf leistet einen eminent wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung in unserem Landkreis. Ich freue mich, dass es Ihnen gelungen ist, im Jubiläumsjahr neue, geeignete Räumlichkeiten zu finden“, zeigte sich der Landrat angetan. Die Musikschule Friedrichsdorf ist eine von drei Musikschulen im Hochtaunuskreis, die den Qualitätskriterien des Verbandes deutscher Musikschulen entsprechen.

Das Musikschulleben wird künftig auch in der großzügigen neuen Aula einen Raum finden, sich entfalten zu können. In der Ausstattung der Räume benötigt die Musikschule noch Unterstützung; der Landrat versprach, bei der Suche nach Sponsoren mitzuhelfen.


Kinderhilfswerk World Vision setzt auf Vorbeugung gegen Hungersnöte

Friedrichsdorf - Im Kampf gegen die immer noch zu hohe Zahl von 868 Millionen Hungernden weltweit, setzt das internationale Kinderhilfswerk World Vision immer stärker auf vorbeugende Maßnahmen. So könnten der Anbau von Dürre toleranten Pflanzen, „Wassersammeln“ und eine natürliche Wiederbegrünung nachhaltige Ernteerfolge sichern, berichtet die Hilfsorganisation zum Welternährungstag am vergangenen Dienstag.
„Gerade bei der noch immer andauernden Dürre in Westafrika haben wir positive Erfahrungen mit vorbeugenden Maßnahmen gemacht“, erklärt Dirk Bathe, Mitarbeiter von World Vision. „Unter anderem in Sierra Leone haben wir zum Beispiel Kleinbauern darin trainiert, ihre Anbaumethoden zu verbessern und so Ernteerfolge zu sichern. Aber auch „Water Harvesting“ – das Sammeln von Wasser in Zisternen und natürlichen Senken – steigert die Produktivität. Das hat die Lage zum Beispiel in Ostafrika, vor allem in Äthiopien deutlich verbessert und es erweist sich auch in Westafrika als effektiv.“
Als besonders wirksam hat sich nach Angaben von World Vision ein Programm namens „Farmer Managed Natural Regeneration“ erwiesen. Dabei werden ehemals gerodete Felder, die kaum noch Erträge abwerfen, auf natürliche Weise wiederbegrünt. Unter der Erde „schlummernde“ Triebe von Bäumen dürfen wieder wachsen und so die Felder beschatten, Wasser speichern und den Boden düngen. „Die Ernteerträge haben sich auf diesen Feldern oftmals verdoppelt“, berichtet Dirk Bathe.
Aber landwirtschaftliche Maßnahmen allein reichten nicht aus, um den Zyklus von Dürre und Hunger zu durchbrechen. Wichtig sei auch, der lokalen Bevölkerung den Zugang zu Land und Saatgut zu ermöglichen. Um Dürrezeiten besser zu überstehen, müsste die Bevölkerung in die Lage versetzt werden, Reserven aufzubauen – auch finanzieller Natur. „Das gelingt beispielsweise mit sogenannten „saving groups“. Lokalen Sparvereinen, in denen sich die Mitglieder gegenseitig Kredite gewähren und selbstgesetzte Sparziele erreichen“, so Dirk Bathe.
Dennoch seien die Menschen in den Dürregebieten Afrikas derzeit noch auf massive Hilfe angewiesen, erklärt World Vision. Jedes Jahr sterben weltweit 3,7 Millionen Kinder an den Folgen von Hunger. World Vision arbeite in den Krisengebieten zusammen mit dem Welternährungsprogram an der Versorgung der Hungernden, doch mangelnde Finanzierung erschwere die Arbeit ebenso wie kriegerische Auseinandersetzungen zum Beispiel in Somalia und Mali. World Vision fordert daher deutlich entschiedeneren Einsatz der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen den Hunger in Afrika.

Aufklärung zum Bau der Hochtaunus-Kliniken gefordert

Nachdem gestern auf der Baustelle des Bad Homburger Krankenhauses bei einer Razzia festgestellt wurde, dass sich Subunternehmer der Baufirma BAM möglicherweise nicht an die in Deutschland geltende Mindestlohnverordnung halten, hat die Klinikgeschäftsführung in Abstimmung mit dem Vorsitzenden der Gesellschafterversammlung, Landrat Ulrich Krebs, unverzüglich umfassende Aufklärung eingefordert, um, sofern sich Verstöße gegen geltenden Bestimmungen herausstellen sollten, Schritte gegen den PPP-Partner Yolande einzuleiten. 
Eine Missachtung der geltenden Mindestlohnverordnung kann nicht toleriert werden. Wir erwarten von unseren Vertragspartnern die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der vertraglichen Übereinkünfte. Verstöße hiergegen können unter keinen Umständen akzeptiert werden“, stellte Krebs fest. Krebs machte deutlich, gegenüber Yolande unmissverständlich auf die sofortige Einhaltung der Vorgaben zu drängen. Für den Fall, dass Yolande tatsächlich gegen geltende Bestimmungen verstoßen hätte, kündigte Krebs drastische Konsequenzen an.

Yolande hat nach dem zwischen ihr und der Klinik abgeschlossenen PPP-Vertrag die geschuldeten Baumaßnahmen im Einklang mit allen geltenden gesetzlichen Vorschriften auszuführen. Dazu gehört auch die Mindestlohnverordnung für das Baugewerbe. Soweit die Yolande Subunternehmer einsetzt, hat sie sicherzustellen, dass auch diese und deren Subunternehmer die gesetzlichen Vorschriften einhalten.
Die Hochtaunus-Kliniken haben daher gegenüber der Yolande vorsorglich einen Vertragsverstoß geltend gemacht und sie aufgefordert, den Verstoß sofort zu beseitigen, alle zur Vermeidung einer Wiederholung erforderlichen Schritte zu ergreifen und darüber Bericht zu erstatten. Bei Wiederholung können und werden die Kliniken ohne weitere Abmahnung den sofortigen Austausch des jeweiligen Nachunternehmers verlangen; die Folgen sind von Yolande zu tragen. 
 Die Kliniken machen außerdem von ihrem Recht auf umfassende Auskunft Gebrauch und haben Yolande aufgefordert darzulegen, welche Maßnahmen Yolande ergriffen hat, um sicherzustellen, dass alle auf der Baustelle tätigen Nachunternehmer (auch weiterer Stufen) die Mindestlohnverordnung einhalten. Des Weiteren erwarten die Kliniken die Beantwortung der Fragen, ob Yolande bekannt ist, dass Nach-Unternehmer der BAM, ggf. auch Nachunternehmer weiterer Stufen, gegen die Mindestlohnverordnung verstoßen oder verstoßen haben, und, falls ja, welche Unternehmen das sind, seit wann das bekannt ist und welche Maßnahmen getroffen wurden, um Abhilfe zu schaffen und Wiederholung auszuschließen.


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