Oberursel

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EEhrenbrief Karl-Heinz Barth Karnevalverein Frohsinn

Bild: v.l.n.r.: Stadtkämmerer Thorsten Schorr, Karl-Heinz Barth, Bürgermeister Hans-Georg Brum, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Christoph Müllerleile.


Chance für eine energetische Neuaus­richtung für Wohnen und Gewerbe

Mit der Auftaktveranstaltung in der Stadthalle Oberursel zum Plus-Energie-Quartier (PEQ) im Gewerbegebiet Süd am Zimmers­mühlen­weg geht das Projekt eines energetisch neu ausgerichteten Forschungsvorhabens in Oberursel (Taunus) in eine weitere Runde.

Zu dem mehrstündigen Termin in der Stadthalle hatten sich alle am Forschungsprozess Beteiligten eingefunden, um die weiteren Arbeitsschritte abzustimmen. Voraussetzung für diesen Termin war die Bewilligung der Fördermittel durch den Bund für das Projekt PEQ.

Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Der Stellenwert des Zusammentreffens ist hoch, wird damit doch ein von der Stadt gewolltes und gefördertes Projekt in seine nächste Realisierungsstufe ge­hoben. Für mich steht außer Frage, dass ein energetisch hochwertiges Quartier, das es in dieser Form bundesweit noch nicht gibt, ein überregionales Vorzeigeobjekt für die Stadt sein kann. Insbe­sondere die Mischung aus Wohnen und Gewerbe, unter dem Vorzeichen, im Jahresmittel mehr Ener­gie zu erzeugen, als zu verbrauchen, kann beispiel­gebend für andere Gebiete sein.“

Den Grundsatzbeschluss, das Plus-Energie-Quar­tier auf dem HochTief-Gelände am Zimmersmühlen­weg mit einem Bebauungsplanverfahren planungs­rechtlich zu begleiten, war bereits im Jahr 2011 in der Stadtverordnetenversammlung gefasst worden. Mit diesem Einleitungsbeschluss wurde der Gel­tungsbereich festgelegt und die Zielrichtung des Verfahrens beschlossen.

Auch für Ersten Stadtrat Christof Fink hat das Projekt für die weitere Entwicklung der Stadt erheb­liche Bedeutung. Erster Stadtrat Fink hierzu: „Es liegt auf der Hand, dass Energieverbrauch und Energiekosten die bestimmenden Themen der nächsten Jahre sein werden. Wer sich in diesen Bereichen als Stadt in einer Vorreiterrolle posi­tioniert, kann Standortvorteile für sich generieren, die auf anderen Wegen nur schwer zu erreichen sind. Grund genug für den Magistrat, das PEQ als Projekt der Stadt Oberursel zu bezeichnen.“

 Für die Stadtverwaltung und die politischen Gre­mien beginnt die eigentliche Projektarbeit in den nächsten Wochen und Monaten. Ein städte­bau­liches Konzept ist in den Gremien und mit der Öffent­lichkeit abzustimmen und das Bebau­ungsplanverfahren auf den Weg zu bringen.

Gleichzeitig ist vorgesehen, die Betriebe rund um das HochTief-Gelände am Zimmersmühlenweg gezielt anzusprechen und über das Projekt zu infor­mieren. Inwieweit sich daraus zusätzliche Synergien generieren lassen, wird die weitere Planung er­geben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Schülergruppe aus Rushmoor

Schülergruppen aus Rushmoor und Lomonossow zeigen Theater und Tanz

Im Rahmen der städtepartnerschaftlichen Begeg­nungen sind zwei Schülergruppen mit den Schwer­punkten Theater und Tanz vom 26. Oktober bis 2. November 2012 zu Gast in Oberursel (Taunus). Das Besuchsprogramm für die beiden Gruppen wird in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften e.V. organisiert.

Die russische Theatergruppe „Apelsin“ des Gymna­siums 426 aus der Partnerstadt Lomonossow gas­tiert hier mit dem Theaterstück „Die purpurroten Segel“ von Alexander Grin – Inhalt des Theater­stücks anbei.

Die Tanzformation „Shuffles“ kommt aus der engli­schen Partnerstadt Rushmoor. Das Shuffles Tanz­studio bietet u.a. Showtanz an und ist damit eng­landweit sehr erfolgreich und einer breiten Öffent­lichkeit bekannt. Die Leiter der Tanzschule Karen und Royston Shepherd waren selbst jahrelang erfolgreiche Formationstänzer. Viele ihrer ehema­ligen Schüler haben Positionen in bekannten Tanz­formationen oder arbeiten im Showtanzbereich.

In Oberursel werden die Gewinner der südwest- englischen Meisterschaften in der Rock´n Roll Formation zu sehen sein, außerdem wird eine Street Dance Nummer, eine Lyrical Jazz Tanz Vorführung, ein Solo mit einer Jazz-Nummer und eine Step­tanznummer gezeigt.

Die gemeinsame öffentliche Veranstaltung beider Gruppen findet am Dienstag, 30. Oktober 2012 um 19.00 Uhr im Kulturcafé Diana des IB, Bommers­heimer Straße 60, statt. Interessierte sind herzlich willkommen!


Erster historischer Martinsmarkt in Oberursel

Martinsmarkt Oberursel

Auf dem Rathausplatz und in der Fußgängerzone findet am 10./11. November romantisches Markttreiben statt. Nicht versäumen: verkaufsoffener Sonntag von
12 – 18 Uhr!

Zwei volle Tage wird das zünftige Markttreiben mit schönen Klängen und Feuerschein dauern. Der erste historische Markt zieht sich vom Rathausplatz hinein in die Fußgängerzone und präsentiert buntes, altertümliches Handwerk und künstlerische Darbietungen. Das Publikum ist zum Mitmachen eingeladen. Es gibt viel zu sehen, zu staunen und auszuprobieren von dem, was  Menschen im Mittelalter in Handwerk, Musik und darstellender Kunst beherrschten.

Eine historische Holzbühne auf dem Rathausplatz wird mit Feuerschalen und Fackeln erleuchtet. Musikanten werden mit alten Instrumenten umherziehen. Feuergaukler sorgen für spannende Darbietungen. Bis zu 20 historische Marktstände spannen einen Bogen bis hinüber zum Epinayplatz. Dort bieten Erzeuger aus der Region ihre Produkte an: Blumengebinde, Schafswollartikel, Gemüse, Speisepilze, Fisch- und Wurstspezialitäten, Imkereiprodukte, Hohmanns Echte, Wein, Bier & Spirituosen.  Die Oberurseler Geschäfte werden sich mit schön beleuchteten Schaufenstern und markttypischen Auslagen vor den Geschäften in das Marktgeschehen mit einreihen.

Ein umherwandernder St.Martin-Erzähler wird mit einem Sack frisch gebackener Martinswecken durch die Geschäfte wandern und kleine Zuhörer beschenken.

Neben der Präsentation historischen Handwerks haben Kinder die Möglichkeit, Kerzen zu ziehen, Wappen selbst zu malen, das Filzen auszuprobieren oder eine Holzlaterne zu bauen. Beim Holzofenbäcker können sie ihr eigenes Backwerk in den Ofen schieben. Für das leibliche Wohl sorgen neben zahlreichen Leckereien von damals und heute auch der traditionelle Gänseschmaus. Gewürzweine, Tees und Dunkelbier werden in der mittelalterlichen Taverne serviert.

Für großes Engagement ausgezeichnet

Vergangenen Mittwoch wurde dem Ehrenpräsidenten des Karneval­vereins Frohsinn 1890 e.V. der Ehren­brief des Landes Hessen verliehen. Der Hessische Minis­terpräsident und der Landrat des Hochtaunus­krei­ses ehren Karl-Heinz Barth damit für seine langjährigen Ver­dienste um den Karnevalverein Frohsinn.

1954 war Karl-Heinz Barth in den Karnevalverein Frohsinn 1890 e.V. eingetreten und betätigte sich aktiv als Mitglied bei der Ranzengarde, dem Fanfarenzug und der Ehrengarde. Außerdem war er 10 Jahre in der Funktion des Tanz-Majors.

1970 war Karl-Heinz Barth Oberursels Karne­vals­prinz als „Prinz Karl-Heinz I.“ und danach mehrfach als Hofmarschall verschiedener Prinzen tätig.

Ab den 80er Jahren übte Karl-Hein Barth diverse Funktionen und Ämter innerhalb des Gesamt­vorstandes und des geschäftsführenden Vorstandes aus.

Von 1995 bis 1998 war er 2. Vorsitzender des Vereins und übernahm ab 1998 die kommissarische Amtsführung des 1. Vorsitzenden. Ab 1999 bis 2011 übte Karl-Heinz Barth die Funktion des 1. Vorsitz­enden des Karnevalvereins Frohsinn 1890 e.V. aus.

In diese Zeit fiel auch die Gründung des Narrenrates Oberursel e.V., zu deren Mitbegründern Karl-Heinz Barth zählt. Bis 2011 war er außerdem Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes des Narrenrat Oberursel e.V.

Seit 2011 ist Karl-Heinz Barth Sprecher der Korpo­ration der Ex-Prinzen des Karnevalvereins Frohsinn und somit Mitglied des erweiterten Narrenrat-Vorstandes.

Am 14. September 2011 wurde Karl-Heinz Barth der Titel des Ehrenpräsidenten des Karnevalverein Frohsinn 1890 e.V. verliehen.

Neben der Ausübung dieser Ämter übernahm er unterschiedlichste Aufgaben innerhalb des Vereins­ringes Oberursel. So war er u.a. mehrere Jahre Mit­glied des Brunnenfest-Ausschusses und repräsen­tierte die Stadt Oberursel und deren Vereine als Brunnenmeister mit seiner Enkelin Sina Dietz, Brunnenkönigin Sina I. im Jahr 2010.

In der Antragsbegründung heißt es: „Karl-Heinz Barth hat sich im Laufe der Jahrzehnte im Karneval­verein Frohsinn 1890 e.V. eine einmalige Stellung erworben. Basierend auf seinem unermüdlichen Engagement zum Wohle des Vereins und seiner Mitglieder ist er seit vielen Jahren eine hoch­ge-schätzte Führungspersönlichkeit. Dieses Ansehen erlangte er sowohl durch ein ausgesprochen verant­wortungsbewusstes Handeln in vereins­ge­schäft­lichen Dingen als auch in gleichem Maße durch seine außerordentliche soziale Kompetenz in der Personalführung seiner Mitglieder".

Die Verleihung wurde im Namen des Hessischen Minis­terpräsidenten durch Bürgermeister Hans-Georg Brum vorgenommen. „Ich freue mich, dass ich Karl-Heinz Barth heute den Ehrenbrief über­reichen kann und gratuliere ihm herzlich zu dieser würdigen Auszeichnung“, so Brum anlässlich der Feierstunde im Rathaus. In seiner Laudatio ging der Bürger­meister auf den Menschen Karl-Heinz Barth ein, der an verschiedenen Stellen Bemerkenswertes geleis­tet hat: als erfolgreicher Unternehmer, der aus kleinen Anfängen einen mittelständischen Betrieb mit über 100 Beschäftigten aufgebaut hat, als aktives Mitglied in verschiedenen Vereinen mit großem Engagement für das gesellschaftliche Leben in der Stadt und als langjähriges Mitglied, Förderer und Vorsitzender des Karnevalvereins Frohsinn. „Karl-Heinz Barth hat sich durch sein vielfältiges Engagement für die Stadt verdient gemacht“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

 

 

 

 

 

 



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