Bad Nauheim

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Quellen sind Heilmittel in Bad Nauheim

 

 

Wechsel im Bad Nauheimer Stadtparlament

Die Stadtverordnete Nicole Thuy-Neubert wechselt ab sofort in die Reihen der Stadtverordnetenfraktion der Bad Nauheimer Union. Die Hotelfachfrau und Qualitätsbeauftragte wurde 1968 in Bad Nauheim geboren. Nach ihrer Ausbildung in den "Betrieben des Staatsbades Bad Nauheim" sammelte sie berufliche Erfahrung in der Verwaltung zweier großer Reiseveranstalter und wechselte vor 20 Jahren an den Frankfurter Flughafen. Ihr ehrenamtliches Engagement im internationalen Tierschutz gab Thuy-Neubert vor zwei Jahren auf um sich im Stadtparlament für die Belange der Bad Nauheimer Bürger einzusetzen.

"Wir begrüßen unser neues Fraktionsmitglied und freuen uns sehr, mit Nicole Thuy-Neubert weitere Kompetenz für den Tierschutz und Tourismus zu erhalten.“, so Fraktionsvorsitzender Klaus Dietz. Thuy-Neubert wird bereits an der am Wochenende in Friedrichsdorf stattfindenden Klausur des CDU-Stadtverbandes teilnehmen, auf welcher sich vornehmlich mit dem Haushalt 2013 der Stadt Bad Nauheim beschäftigt werden wird.

Thuy-Neubert: "Nach 18 Monaten im Bad Nauheimer Stadtparlament habe ich die professionelle und strukturierte Arbeitsweise der CDU schätzen gelernt. Neben unseren großen, aktuellen Themen liegt mir persönlich besonders die Sicherheit aller Kinder auf Bad Nauheims Straßen, die Situation der älteren Menschen in den Pflegeheimen und die artgerechte Haltung der Tiere in unserem Bad Nauheimer Tierheim am Herzen. Ich bin davon überzeugt innerhalb der Union ein gutes Arbeitsumfeld vorzufinden."       


Aaron

Tierheim Wetterau Aaron

Unser ca. 2000 geborener kastrierter EHK, ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Er kam vor über einem Jahr zu uns ins Tierheim, weil sein Herrchen verstorben ist.
Er leidet sehr bei uns im Tierheim und zieht sich immer weiter zurück. Die menschliche Nähe ist ihm sehr wichtig. Er braucht und genießt seine Streicheleinheiten. Andere Kater braucht er zu seinem Glück nicht, aber gegen eine nette Katzendame hat er mit Sicherheit nichts einzuwenden.
Bisher hat Aaron als reiner Wohnungskater gelebt und möchte dies auch in seinem neuen Zuhause tun. Über einen gesicherten Balkon würde er sich freuen. Dort könnte er gefahrlos seine Umwelt beobachten.
Hat Aaron Ihr Interesse geweckt, dann besuchen Sie ihn doch einfach einmal zu einer ersten Schmuseeinheit. Er freut sich auf Sie!
Nähere Informationen über ihn erhalten Sie über das Tierheim Wetterau. Tel.-Nr. 06032/6335

 

 

 

 

 

 

 


Hexam Group besucht Limeshain

Bild: Die internationale Hexham-Group vor der weit fortgeschrittenen Rekonstruktion des Limeswachtturms in Limeshain.

„Unsere Quellen sind Heilmittel“

Neun staatlich anerkannte Heilquellen sprudeln in Bad Nauheim. Dass sie geeignet sind, verschiedene Krankheiten zu lindern, ist hinreichend bekannt, nicht umsonst ist Bad Nauheim seit über 100 Jahren ein beliebter Kurort. Weniger bekannt sind die vielfältigen Möglichkeiten zur präventiven Nutzung der Heilwässer. „Unsere Quellen tun dem Körper gut und können bei der Vorbeugung gewisser Krankheiten helfen, egal ob man das Wasser trinkt, inhaliert oder darin badet“, sagt Frank Müller, Fachbereichsleiter Kur und Servicebetrieb der Stadt Bad Nauheim. „Diese Tatsache ist in Vergessenheit geraten, und wir wollen sie wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen.“ Auch Dr. Beate Vogtherr betont ausdrücklich: „Unsere Quellen sind Heilmittel!“ Die Badeärztin hat sich in zwei Vorträgen der Frage gewidmet, wie genau eigentlich Inhalation, Trinkkur oder Solebäder wirken. Gästeführer und Stadtverordnete von Bad Nauheim waren dazu eingeladen.

Jeweils rund 20 Interessierte erschienen zu den beiden Vorträgen, die Dr. Vogtherr thematisch in die Bereiche Inhalation und Trinkkur sowie Sole- und Sprudelbäder gegliedert hatte. Bevor die Badeärztin ihre Powerpoint-Präsentation startete, warnte sie: „Es handelt sich um eine feuchte Angelegenheit, trotzdem ist der Stoff arg trocken.“ Doch ihre eigene Begeisterung für die Thematik und ihre anschauliche Art, diese zu vermitteln, nahmen dem Stoff seine Trockenheit. Abgerundet wurden die Vorträge durch einen Kommentar von Prof. Klaus L. Schmidt, bis 2001 Direktor der Abteilung Rheumatologie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Ohne Umschweife konstatierte der charismatische Experte für Balneologie: „Ohne die Quellen wäre Nauheim ein Lausenest“ und empfahl jedem Bürger, sich ab und zu „in die Sole zu setzen“.

Auch ein Spaziergang entlang der Gradierbauten ist laut Dr. Vogtherr empfehlenswert, da die feinen Salztröpfchen die Atemwege reinigen, die Schleimhautdurchblutung fördern und entzündungshemmend wirken. „Und das Ganze gibt es völlig kostenfrei!“ Doch zunächst einmal sollte die Frage geklärt werden, welche Wässer in Bad Nauheim überhaupt zur Verfügung stehen. Hierzu erläuterte Dr. Vogtherr die Begriffsbestimmungen für Sole, Natriumchlorid-Wasser, Sprudel und Thermal-Sprudel sowie die Abgabeformen, die daraus bereitet werden können. Die Sole charakterisiert sich beispielsweise dadurch, dass sie mehr gelöstes Kochsalz enthält als Natriumchlorid-Wasser. Im Anschluss erklärte die Badeärztin nicht nur, welche Krankheiten mit welcher Nutzungsform der Quellen behandelt werden können, sondern auch warum.

Gästeführerin Irene El-Sayed fand die Vorträge von Dr. Vogtherr und Prof. Schmidt sehr aufschlussreich: „Oft werde ich in Führungen nach den Wässern in Bad Nauheim gefragt. Jetzt kann ich diese Fragen exakter beantworten.“ Und Katja Heiderich, Geschäftsführerin der Bad Nauheim Stadtmarketing und Tourismus GmbH, ergänzt: „Die Quellen, die wir in Bad Nauheim haben, sind natürliche Heilmittel, die jedem zur Verfügung stehen. Das sollen auch unsere Gäste erfahren.“ Führungen durch den Sprudelhof mit seinen Badehäusern oder die Trinkkuranlage erhalten so eine zusätzliche Qualität.



Hexham-Group besucht Baustelle des römischen Wachtturms in Limeshain

Unlängst konnten Bürgermeister Adolf Ludwig, Kreisarchäologe Dr. Jörg Lindenthal, Architekt Reinhold Melzer und Stine Kockrick vom Geschichts- und Kulturverein Limeshain die sog. Hexham-Group auf der inzwischen weit fortgeschrittenen Baustelle des Limesturms begrüßen.

Die Hexham-Group oder Management-Gruppe des UNESCO-Welterbes „Grenzen des Römischen Reiches“ besteht seit 2009. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der drei beteiligten Teile des gemeinsamen Welterbes (Hadrianswall, Antoninuswall und Obergermanisch-Raetischer Limes), die sich mit dem Management der Welterbestätten befassen. Nach Treffen am Hadrianswall und am Antoninuswall, beide in Großbritannien gelegen, sowie in Bayern ist Hessen in diesem Jahr das Gastgeberland.

Im Rahmen der Exkursionen wurden verschiedene Aspekte der Denkmalerhaltung, des Schutzes des Welterbes und seiner Präsentation sowie die touristische Vermarktung betrachtet. Eines der Exkursionsziele bildete der Turm in Limeshain, dessen bemerkenswerte Konzeption vorgestellt wurde.

Einer der wichtigsten Aspekte für die Ausführung des Bauwerkes war die Nutzung von antiken Bautechniken und möglichst authentischen Baustoffen. Da der Turm aber öffentlich zugänglich sein soll, mussten einige baurechtliche Vorgaben eingehalten werden. Einer der auffälligsten Auswirkungen bildet die Erschließung über eine stählerne Treppe auf der Rückseite des Turms. Sie ermöglicht es, den Innerraum so originalgetreu wie möglich zu erleben. Gerade von diesem Detail und den sich hieraus entwickelnden vielseitigen Möglichkeiten der Präsentation des täglichen Lebens der Wachmannschaft war die internationale Expertengruppe sehr angetan.      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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