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Fiskus erweitert Steuerbefreiung für moderne Kommunikationsmittel

Tipp - Bereits jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet gelegentlich oder überwiegend von zuhause aus, ergab die kürzlich veröffentlichte repräsentative Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts. Da kommt die vom Gesetzgeber im Mai dieses Jahres beschlossene erweiterte Steuerbefreiung für die Nutzung arbeitgebereigener Telekommunikationsgeräte gerade recht. Denn natürlich ist es unabdingbar, dass der Arbeitnehmer, wenn er von zuhause aus tätig wird, mit modernen Geräten und einer unternehmenskompatiblen Hard- und Software arbeiten kann, um den reibungslosen Informationsaustausch sicherzustellen.

Nutzung betrieblicher Personalcomputer

Gemäß § 3 Nummer 45 des Einkommensteuergesetzes, EStG, ist die private Nutzung von betrieblichen Personalcomputern und Telekommunikationsgeräten durch den Arbeitnehmer bereits seit dem Jahr 2000 steuerfrei gestellt. Damit wurde, laut Bundesministerium für Finanzen, seinerzeit ein Beitrag zur Steuervereinfachung geleistet. Auch sollte dem damaligen Stand der Technik entsprechend die Nutzung des Internets verbreitert und dessen Akzeptanz erhöht werden. Zu den steuerbegünstigten Bereichen zählen nicht nur die anteiligen Aufwendungen für die Anschaffung bzw. für Miete oder Leasing, den Einbau und den Anschluss der Geräte, sondern auch die durch die Nutzung entstehenden Grund- und Verbindungsentgelte. Darüber hinaus gehören bei der privaten Internetnutzung durch den Arbeitnehmer sowohl die Netzgebühren als auch die auf die Privatnutzung entfallenden Gebühren des Providers dazu. Insofern waren die bisherigen Vorteile schon recht umfangreich. Mit dem „Gesetz zur Änderung (...) von steuerlichen Vorschriften“ vom 8. Mai 2012 wurde der Befreiungs-Tatbestand erweitert und der rasanten technologischen Entwicklung und den Strukturveränderungen in der Arbeitswelt angepasst.

Erweiterte Steuerbefreiung

Aktuell hat der Gesetzgeber unter anderem den bisher verwendeten Begriff „betriebliche Personalcomputer“ durch den allgemeineren Begriff „betriebliche Datenverarbeitungsgeräte“ ersetzt und die Steuerbefreiung auch auf Software ausgedehnt. Gleichzeitig wurden auch moderne Multifunktionsgeräte wie etwa Smartphones oder Tablet-PCs in den Anwendungsbereich einbezogen. Nach wie vor muss es sich um ein betriebliches Gerät handeln, das vom Arbeitgeber dem Arbeitnehmer zur Verfügung gestellt wird, um in den Genuss der Steuerbefreiung zu kommen. Auch unentgeltlich oder vergünstigt an Arbeitnehmer überlassene Systemprogramme (z. B. Virenscanner oder Betriebssysteme) sind nunmehr steuerfrei. Diverse Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit der privaten Nutzung von betrieblichen Datenverarbeitungs- und Kommunikationsgeräten zu erbringen sind, fallen ebenfalls unter die Steuerbefreiung. Dazu gehören etwa die Installation und Inbetriebnahme überlassener System- und Anwendungsprogramme durch einen IT-Service des Arbeitgebers, die laufende technische Unterstützung, Reparaturen oder andere Serviceleistungen. Grundsätzlich entscheidend bei der steuerlichen Bewertung ist, dass die erbrachten Dienstleistungen im konkreten und eindeutigen Zusammenhang mit den übrigen Zuwendungen stehen. Die Neuregelung gilt rückwirkend ab dem Jahr 2000 in allen noch offenen Steuerfällen.

Nicht begünstigte Geräte

Aber keine Änderung ohne neuen Klarstellungsbedarf. Gemäß einer Anfrage an die Bundesregierung war zu definieren, wie weit der Begriff „betriebliche Datenverarbeitungsgeräte“ auszulegen ist. Demnach ist die Überlassung von beispielsweise Smart TVs, Konsolen, iPods, MP3-Playern oder Spielautomaten etc. in der Regel nicht steuerfrei. Steuerpflichtig bleibt auch das in einem Firmenwagen installierte Navigationssystem. Es ist nach wie vor bei der Bemessungsgrundlage für die Bewertung eines zur privaten Nutzung überlassenen betrieblichen Fahrzeuges mit in die 1-Prozent-Regelung einzubeziehen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass es sich um ein werksseitig fest eingebautes Satellitennavigationsgerät handelt, das kein eigenständiges Wirtschaftgut darstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kennzeichen für Wetteraukreis

Autofahrer im Wetteraukreis haben die Wahl - FB oder BÜD

Ab Mitte/Ende Dezember haben die Wetterauer Autofahrerinnen und Autofahrer die Wahl: FB oder BÜD. Diese beiden Autokennzeichen stehen zur Verfügung und können dann gewählt werden.

Wie dielokaleonline.de in Ihrem Lokale Online News 06  am 06.01.2012 berichtete fand im Sommer diesen Jahres eine Neuordnung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung durch die Verkehrsminister des Bundes und der Länder statt. Damit werden historische Kennzeichen wieder eingeführt, die vor Jahren und Jahrzehnten aus dem Verkehrsleben verschwunden sind.

In der Wetterau wird es das Kennzeichen des früheren Landkreises Büdingen „BÜD“ sein. Das Zeichen kann unabhängig vom Wohnort von den wetterauer Bürgerinnen und Bürgern bei allen Kfz-Zulassungsstellen in der Wetterau,  also nicht nur in Büdingen, sondern auch in Nidda, Butzbach, Friedberg und Karben, beantragt werden.

Landrat Joachim Arnold rechnet vor allem in der Stadt Büdingen mit einer verstärkten Nachfrage nach dem neuen Kennzeichen. „Die Menschen identifizieren sich mit ihrer Heimatstadt eher als mit Verwaltungsstrukturen. Die Bürgerinnen und Bürger sollen sich daher selbst entscheiden können, ob sie das Kennzeichen FB weiter behalten wollen oder nicht.“

Für Büdingen verbindet Arnold mit einem eigenen Kennzeichen die Möglichkeit, zusätzlich bekannt zu werden. „Die touristische Entwicklung in Büdingen wurde bereits im vergangenen Jahr durch die Eröffnung der “KeltenWelten am Glauberg“ beflügelt. Da kann das Kennzeichen BÜD bei der touristischen Vermarktung durchaus noch hilfreich sein.“


Jetzt das Dach für Herbst und Winter fit machen!

Tipp - Kaum sind die letzten heißen Sommertage verflogen, kündigt sich mit heftigen Regenschauern und ersten Stürmen die kalte Jahreszeit an. Für Hausbesitzer wird es jetzt höchste Zeit, sich mit dem Dach ihres Heims zu beschäftigen. „Wenn der Herbst die Blätter von den Bäumen weht, ist genau der richtige Zeitpunkt, um das Dach vom Fachmann kontrollieren zu lassen - und wenn nötig fit für den Winter zu machen“, rät Gerald Laumans, der die 1896 gegründeten Gebr. Laumans Ziegelwerke im niederrheinischen Brüggen in vierter Generation führt. Nicht ohne Grund weist auch der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks darauf hin, dass sich Hauseigentümer durch regelmäßige Dachwartung vor teuren Schäden und Ärger mit Versicherungen schützen können. Gebäudeversicherer regulieren Sturmschäden inzwischen oft nur dann, wenn der Hauseigentümer eine regelmäßige und fachgerechte Wartung des Dachs nachweisen kann. Werden bei einem Sturm etwa durch umher fliegende Dachteile Dritte geschädigt, kann der Versicherer den Hauseigentümer bei unterlassener Dachwartung sogar in Regress nehmen.  „Dabei ist es mit der Kontrolle und Reinigung von Regenrinnen und Fallrohren nicht getan“, weiß Laumans aus langjähriger Erfahrung. Ton-Ziegel seien heute echte High-Tech-Produkte, auf deren zuverlässigen Schutz gegen alle Widrigkeiten der Natur sich Bauherren über Jahrzehnte verlassen können. Schließlich gibt Laumans eine 30-jährige Garantie auf die Produkte, die – nach strengsten Qualitätskontrollen – das Werk in Brüggen verlassen. Aber wie jedes technische System benötigt auch das Dach mit all seinen ineinander greifenden Komponenten von Zeit zu Zeit einen „Check up“. Der Grund: Selbst für ungeschulte Augen unauffällige Schwachstellen im Dachaufbau bieten Wind, Schnee und Eis, Regen- und Tauwasser Angriffsflächen, die zu kapitalen Schäden und hohen Folgekosten führen können. Ärger am Dach kann ganz unterschiedliche Ursachen haben: Lockere, beschädigte oder verschobene Dachziegel, Risse im Mörtelbett der Firstziegel - selbst Schmutz- und Laubreste an den Einfassungen von Fenstern, Kaminen, Dachaufbauten oder Solaranlagen können üble Folgen haben, die oft erst im nächsten Frühjahr zu Tage treten. So kann Wasser, das ins Dach eindringt, zu Frostschäden oder Schimmelbildung führen. Damit es nicht soweit kommt, sollten gerade Eigentümer älterer Immobilien das Dach im Herbst von einem Dachhandwerker überprüfen lassen. Beim Check durch den Fachbetrieb fallen auch kleine Schäden und Funktions-beeinträchtigungen auf – und können im Rahmen der Wartung gleich repariert werden, um Folgeschäden zu verhindern. Auch Gebäudeversicherer achten heute bei der Schadensregulierung darauf, ob teure Reparaturen durch regelmäßige und rechtzeitige Wartung des Daches vermeidbar gewesen wären. Besonders wichtig ist, dass sich Hausbesitzer fragen, ob ihr Dach auch starken Stürmen standhält. Denn Eigentümer müssen nicht nur beim Bau sondern auch bei der Unterhaltung ihres Hauses heute genauer auf ausreichende Sturmsicherheit achten, um Schäden und Ärger mit Versicherungen und Gerichten zu vermeiden. Weil es auch in unseren Breiten häufiger und heftiger stürmt, sind die Vorschriften zur Sturmsicherung von geneigten Dächern im vergangenen Jahr spürbar verschärft worden. In Deutschland müssen Dächer jetzt grundsätzlich mit Sturmklammern gesichert werden. Und auch die Klammern selbst müssen strengeren Anforderungen genügen. Ist das Dach nicht – den definierten Windzonen entsprechend - fachregelgerecht verklammert, kann dies erhebliche Konsequenzen für den Versicherungsschutz haben und bei Schäden Dritter zu empfindlichen Regressansprüchen führen. Ein Grund mehr, sich jetzt an einen Fachmann zu wenden, der kontrollieren kann, ob das sprichwörtliche „Dach über dem Kopf“ den strengeren Anforderungen noch genügt. Laumans: „Die vergleichsweise geringen Kosten für einen Dachcheck oder die regelmäßige Durchführung kleinerer Reparaturen im Rahmen eines Wartungsvertrages sind lohnende Investitionen, die Besitzer von Einfamilienhäusern, aber auch Wohnungsbaugesellschaften oder Hausverwaltungen vor schlimmen wirtschaftlichen Schäden schützen können.“

 

Lutherweg in der Wetterau

   

Die Wetterau macht beim geplanten Lutherweg mit

Zum 500. Jahrestag der Veröffentlichung der 95 Thesen durch Martin Luther im Jahr 2017 soll ein Pilgerweg, der auch durch die Wetterau führt, spirituelle und touristische Erlebnisse ermöglichen.

Genau am Reformationstag, 495 Jahre nach dem Anschlag der 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg, trafen sich im Friedberger Kreishaus Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Kirchengemeinden und Geschichtsvereine zur Auftaktveranstaltung „Lutherweg".

„Der Lutherweg", so der frühere Vogelsberger Landrat Rudolf Marx und Vorsitzende des Vereins Lutherweg e.V., „soll spirituelle und touristische Erlebnisse ermöglichen. Die Nachfrage ist hier immens." Schon heute gingen Anfragen aus der ganzen Republik und aus Übersee ein.

Die Wegeführung orientiert sich an der Route, die Martin Luther im Jahre 1521 bei seiner Reise von Wittenberg zum Reichstag nach Worms genommen hat. Die Veröffentlichung der 95 Thesen im Jahre 1517 und vier Jahre später sein Auftreten vor Kaiser und Reichstag sollen schon im Vorfeld durch einen durchgehenden Pilgerpfad thematisiert werden.  Die Planungen sind schon weit vorangeschritten. „Gesichert", so Landrat Joachim Arnold, „ist der Weg von Luther über den „kurzen Hessen", eine Handelsroute, auf der man im Mittelalter von Frankfurt über Eisenach nach Leipzig reiste.

Der Übergang des geplanten Lutherweges vom Kreis Gießen in die Wetterau könnte an zwei Punkten erfolgen, nämlich erstens von Hungen über Wölfersheim, Friedberg, Wöllstadt, Karben, Bad Vilbel, Frankfurt und weiter nach Worms. Eine zweite Route wäre in der nördlichen Wetterau möglich. Sie könnte von Lich im Kreis Gießen nach Münzenberg und dann über Rockenberg, Nieder-Weisel, Bad Nauheim nach Friedberg führen und sich mit der ersten dort vereint gemeinsam fortsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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