Friedberg

zurück

Sonnenenergie vom Friedberger Kreishaus

Bild: v.l. Volker Klös, Helmut Betschel Pflügel auf dem Dach des Friedberger Kreishauses


Nidda in Assenheim wird aufgewertet

Die Renaturierung der Nidda findet nicht nur im Bereich Bad Vilbel und Karben statt. Auch in Niddatal-Assenheim finden entsprechende Maßnahmen statt. Jetzt hat Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 140.000 Euro an Landrat Joachim Arnold übergeben.

„Wir beabsichtigen im Rahmen des Projektes „Strukturverbesserung der Nidda in Niddatal-Assenheim“ umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen der Nidda durchzuführen“, erläutert Joachim Arnold, der auch Verbandsvorsteher des Wasserverbandes Nidda ist. Im Rahmen der Arbeiten soll das ursprüngliche Abflussprofil der Nidda wieder hergestellt werden. Dafür müssen die vorhandenen Auflandungen im Stadtbereich abgegraben werden. Gleichzeitig sollen Buhnen und Leitwerke die Strömungs- und Strukturvielfalt des Flusses verbessern. „Diese Strukturverbesserungen werden zu 80 Prozent mit Landesmitteln gefördert“, teilte Umweltministerin Lucia Puttrich mit.

Neuer Lebensraum für Amphibien

Die Beseitigung der Auflandungen vergrößert das Gewässerprofil und verbessert damit auch den Hochwasserschutz. Gleichzeitig fördern die Uferabflachungen und Strukturelemente die Ausbildung amphibischer Zonen. Hier können Frösche, Kröten und Molche einen neuen Lebensraum finden. Günstig auf die Fischpopulation dürfte sich auch der Einbau von Leitwerken, wie etwa Buhnen und Inseln, auswirken. Dadurch wird die Ufer- und Sohlenstruktur verbessert, Kleinstlebewesen finden in Unterständen und Vertiefungen neue Lebensräume.

„Wir schaffen neuen Lebensraum für Fische, Pflanzen und Kleintiere“, freut sich Landrat Arnold, „zumal mit den Baumaßnahmen auch die Güte der Gewässerstruktur zunimmt.“ Profitieren werden auch Wanderfreunde entlang der Nidda. Durch die Renaturierung wird der Erlebniswert des Flusses an dieser Stelle deutlich erhöht.

Umsetzung im kommenden Jahr

„Bis es soweit ist, wird allerdings noch etwas Wasser die Nidda in Richtung Main hinab fließen. Mit Rücksicht auf die notwendige Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen und den Naturschutz ist ein Baubeginn erst für August 2013 vorgesehen“, so abschließend Landrat Arnold.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Pensionaerstreffen im Friedberger Kreishaus

 

Pensionärstreffen im Friedberger Kreishaus

Einmal im Jahr laden Landrat Joachim Arnold und Personalratsvorsitzender Erwin Jahn die früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung zu Kaffee und Kuchen in die Kreisverwaltung ein.

„Uns ist wichtig zu dokumentieren, dass die früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer noch zu uns gehören. Wir wollen den Kontakt nicht abreißen lassen“, betont Personalratsvorsitzender Erwin Jahn.

Landrat Joachim Arnold will die Identifikation mit dem Arbeitgeber Wetterau stärken. „Wer sich mit seiner Arbeit identifiziert, arbeitet engagiert, denkt mit und handelt im Sinne des „Unternehmens Wetterau“. Das hört auch mit dem Ruhestand nicht auf. Das möchte ich gerne gemeinsam mit dem Personalrat fördern.“

So kam es denn dieser Tage zu einem regen Austausch unter den ehemaligen Kollegen. Unser Bild zeigt Landrat Joachim Arnold, Personalratsvorsitzenden Erwin Jahn und in der Mitte Reinhold Groß. Der 83-Jährige leitete von 1964 bis 1991 das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Friedberg, später des Wetteraukreises. Gleichzeitig engagierte er sich von 1961 bis 1983 im Personalrat

 


 

Sprechstunde für Frauen

Büdingen -  Der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit bietet jeweils am zweiten Mittwoch des Monats eine offene Sprechstunde für Frauen in der Verwaltungsstelle Büdingen, Berliner Straße 31, an. Die nächste Sprechstunde ist am 14. November von 10 bis 12 Uhr im Besprechungsraum 2.

Die Themen, zu denen die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes beraten und informieren, reichen von beruflicher Förderung, Arbeitszeitgestaltung und Existenzsicherung bis hin zu Trennung, Scheidung, sexuelle Belästigung und Gewalt.

Neben der offenen Sprechstunde in Büdingen besteht das Beratungsangebot des Fachdienstes in Friedberg während der üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung.

Die Sprechstunde am 14. November hält Hanne Battenhausen ab. Gerne kann vorab auch ein Termin abgestimmt werden, in dringenden Fällen beraten die Mitarbeiterinnen natürlich umgehend: Fachdienst Frauen und Chancengleichheit, Telefon: 06031/83-5301

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonnenenergie vom Friedberger Kreishaus

Das Dach der Kreisverwaltung am Friedberger Europaplatz und ein Dach auf der benachbarten Augustinerschule dienen künftig nicht nur dem Schutz des Gebäudes, sondern auch der Erzeugung von regenerativer Energie.

Am vergangenen Dienstag hat Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel die beiden Kraftwerke ihrer sonnigen Bestimmung übergeben.

Auf dem Dach des Gebäudes für die Naturwissenschaften der Augustinerschule ist in den letzten Wochen ein Ökostromkraftwerk entstanden. Über 80 Kilowatt Strom erntet die Schule bei Sonnenschein, genug um über das Jahr den größten Teil des Schulstroms zu erzeugen. Auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes B der Kreisverwaltung werden künftig 200 Photovoltaikmodule so viel Strom erzeugen, dass fünfzehn Privathaushalte versorgt werden könnten.

Finanziert wurde das Projekt über die Beteiligung von privaten Investoren. Der Kreis als Eigentümer der Gebäude hat die Dächer dem Verein Sonneninitiative und damit den interessierten Bürgern, die Strom aus Sonnenlicht erzeugen wollen, zur Verfügung gestellt. Zusammen mit den Investitionen der beteiligten Bürgerinnen und Bürger konnten die beiden Projekte jetzt realisiert werden.

Volker Klös vom Verein Sonneninitiative e.V. überreichte der Augustinerschule ein Solardisplay, das jederzeit die aktuelle Stromproduktion aus der Sonne anzeigen wird. Anschließend führte er die interessierten Besucherinnen und Besucher zunächst über die Anlage auf der Augustinerschule und erläuterte die Technik. Gemeinsam ging man dann zum Kreishaus und begutachtete die zweite Anlage. Hier produzieren 200 Sonnenkollektoren mit einer Fläche von 330 Quadratmetern jährlich gut 44.000 Kilowattstunden Strom. „Das reicht, um 15 Haushalte für ein ganzes Jahr mit Strom zu versorgen.“ Noch wichtiger, so Landrat Arnold, sei die Minderung des CO2-Ausstoßes um jährlich rund 33 Tonnen. Die Anlage auf der Augustinerschule ist etwa doppelt so groß, sodass insgesamt 41 Haushalte mit Strom versorgt werden können und der CO2-Ausstoß um jährlich 90 Tonnen reduziert wird.

„Mit den beiden Sonnenkraftwerken werden wir einen spürbaren Beitrag gegen den Klimawandel leisten. Wenn wir die hohen Ziele erreichen und die Klimakatastrophe abwenden wollen, dann müssen wir einfach mehr tun und alle sich bietenden Möglichkeiten nutzen, um den Verbrauch von Gas, Kohle und Öl zu ersetzen“, freut sich Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel.

Jährlich mindestens sechs Dächer

Der Wetteraukreis hat ambitionierte Klimaschutzziele. Jährlich sollen mindestens sechs Dächer auf kreiseigenen Gebäuden mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden. Die berufliche Schule Bad Nauheim etwa produziert Strom für den eigenen Verbrauch, nur an Wochenenden und in den Ferien wird der Storm ins Netz gespeist.

Der konkrete Vorschlag für die Anlage in der Augustinerschule ging von den beiden Schülern Niclas Heger und Kevin Lindt aus. Das Thema regenerative Energien wurde zwar bereits im Unterricht durchgenommen, die beiden Schüler beharrten allerdings auf der Idee solch eine Anlage in der eigenen Schule umzusetzen. Eine gute Sache wie auch Schuldezernent Betschel Pflügel findet, denn mit der Anlage sei auch ein Bildungserlebnis möglich. Die Stromerzeugung der verschiedenen Anlagenteile seinen einzeln erfassbar und somit auch vergleichbar. Mit der vom Verein Sonneninitiative gelieferten Messstation seien auch Langzeitvergleiche möglich.



zum Seitenanfang