Oberursel

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Letzter Schritt zum barrierefreien Bahnhof

Die Abbrucharbeiten an der alten Einhausung der ehemaligen Unterführung zwischen Bahnhofs­ge­bäude und Bahnsteig haben die Arbeiten einge­leitet, die nun in der Erhöhung des Mittelbahnsteigs auf das barrierefreie Maß von exakt 96cm ab Schienenoberkante ihre Fortsetzung finden.

Nach der Fertigstellung der neuen Unterführung mit Zugang zum Mittelbahnsteig und Durchgang nach Bommersheim kurz vor dem Hessentag 2011 hatte die alte Unterführung  ausgedient und ihre Funktion verloren. Allerdings konnte mit den Rückbau­arbei­ten erst begonnen werden, nach dem alle Geneh­migungen vorlagen und die Arbeiten mit den Dienst­stellen der Bahn abgestimmt waren.

Ende September war dann Baubeginn. Während die Abrissarbeiten zügig durchgeführt werden konn­ten, erwiesen sich die Arbeiten zur Erhöhung des Bahn­steiges als ausgesprochen schwierig. Bürger­meister Hans-Georg Brum erklärt hierzu: „Für alle am Bau Beteiligten hat die Sicherheit bei dieser Maß­nahme oberste Priorität. Unser Problem ist, dass wir den Bahnhof nicht außer Betrieb nehmen können um die Arbeiten zügig am Stück durchzuführen. Alles muss im vollen Betrieb laufen, mit Rücksicht auf die Sicherheit der S-Bahn-Fahrgäste und der Arbeiter vor Ort.“

Weitere Probleme ergeben sich daraus, dass die Arbeiten an den Bahnsteigkanten nur nachts durch­geführt werden können, wenn keine S-Bahnen fah­ren. Außerdem sind die Arbeiten zum Teil lärm­in­tensiv. „Ich kann mich nur heute schon für das gro­ße Ver­ständnis der unmittelbaren Anwohner, vor allem der Bürgerinnen und Bürger in der Lenau­straße und den angrenzenden Straßen, bedanken“, erklärt Bürger­meister Hans-Georg Brum und er­gänzt: „Wir verlangen den Anwohnern einiges ab, treffen aber auf der anderen Seite auch auf Ver­ständnis, da es sich hier nicht um irgendeine Hochbaumaßnahme handelt. Durch die Herstellung der Barrierefreiheit können S-Bahn und Taunus­bahn auch von mobilitätseingeschränkten Personen ohne Hilfe von Begleitpersonen genutzt werden. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten werden sich die Investitionen für die neue Unterführung in Rampen und Aufzug in vollem Umfang rentiert haben.“

Durch die Rücksichtnahme auf einen weitgehend ungestörten Betrieb der S-Bahn werden die Ar­beiten erst Ende November abgeschlossen werden können. Den endgültigen Schlusspunkt bildet in der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember 2012 der letzte sogenannte „Stopfgang“, bei dem ein Spezial­schienenfahrzeug die Gleise im Schotter exakt auf die neue Bahnsteigkante ausrichten wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Parkhäuser im Advent auch sonntags und
werktags länger geöffnet

Die City-Parkhaus Betriebs GmbH und die Stadtwerke Oberursel informieren, dass alle Oberurseler Parkhäuser ab 29. November bis einschließlich Heiligabend täglich von 6.30 Uhr bis 1.00 Uhr nachts geöffnet sind – und dies auch sonntags.


Wirtschaftswege stark beansprucht

Die Wirtschaftswege in der Feldgemarkung unter­lie­gen insbesondere in den Herbstmonaten einer be­sonderen Beanspruchung und werden durch die landwirtschaftlichen Arbeiten auf den umliegenden Feldern häufig stark verschmutzt. Um eine Gefähr­dung des Verkehrs und Schäden an den Wegen zu ver­meiden, weist die Stadt Oberursel (Taunus) daraufhin, dass vor allem die bituminös befestigten oder betonierten Wege nicht beschädigt oder über ein unvermeidbares Maß hinaus ver­schmutzt wer­den sollen.

Außerdem werden die Eigentümer von Grund­stücken, die an Wirtschaftswege angrenzen, daran erinnert, Bewuchs zurück zu schneiden, der in die Wege hinein wächst.

Als Wirtschaftswege werden alle im Eigentum oder in der Verwaltung stehenden Wege der Stadt Ober­ursel angesehen, die nicht dem allgemei­nen, öffentlichen Verkehr gewidmet sind. Dies sind vor allem Feldwege, die in erster Linie der land­wirtschaftlichen oder gärtnerischen Bewirt­schaftung von Grundstücken dienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Gedenkfeier anläss­lich des Volkstrauertages

Im Stadtgebiet finden am Volkstrauertag, Sonntag, 18. November 2012, die nachfolgend aufgeführten Gedenkfeiern für die Gefallenen und Opfer der Kriege statt:

Die Zentralveranstaltung wird auf dem Alten Fried­hof Oberursel, Geschwister-Scholl-Straße, um 11.00 Uhr in der Trauerhalle abgehalten. Bürgermeister Hans-Georg Brum wird in einer Rede an die Opfer erinnern. Außerdem sprechen Rainer Hoffmann-Alfke vom  Verein zur Förderung der Oberurseler Städtepartnerschaften e. v. bzw. ein Vertreter aus einer der Partnerstädte. Musikalisch wird die Veranstaltung von der Kapelle Wolf und dem Mag’schen Männerchor umrahmt. Anschließend legen die Marinekameradschaft, der Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, die Freiwillige Feuer­wehr, der Reichsbund Oberursel, der Verein zur Förderung der Ober­urseler Städtepartner­schaften e.V., die Bundeswehr und die Stadt Oberursel am Ehrenmal gemeinsam Kränze nieder.


 

Eppsteiner Straße – Bodensanierung

 

Oberursel - Die Bodensanierung in der Eppsteiner Straße startet Mitte November 2012 in die nächste und damit entscheidende Phase im Sinne einer nachhaltigen Sanierung. Zunächst einige Hintergrundinformationen: Mitte 2002 beauftragte die Stadt Oberursel (Taunus) die Untersuchung des Bodens. Auslöser waren Informationen über eine Vornutzung durch einen chemischen Betrieb, der auf diesem Gelände bis 1976 tätig war und bei seinen Arbeiten leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe (LHKW) zur Reinigung von Fässern benutzt hatte. Das mit der Untersuchung beauftragte Ingenieurbüro HUG Geoconsult aus Oberursel dokumentierte in seinem ersten Gutachten (August 2002) eine Verunreinigung des Bodens und regte weitergehende Untersuchungen zur Erkundung der Belastung an. Etwa zu gleichen Zeit erstellte das Regierungspräsidium ein Grundwassermodell für Oberursel, um auf die Herkunft einer im Grundwasser festgestellten LHKW-Belastung schließen zu können. Nachdem die Grundwasseruntersuchungen in den Jahren 2003 und 2004 in der Eppsteiner Straße ohne Ergebnis geblieben waren, erfolgte 2005 eine weitere Erkundung des Standortes durch die Stadt Oberursel in Absprache mit dem Regierungspräsidium (Staatliches Umweltamt Wiesbaden). Das von HUG Geoconsult im Juni 2006 vorgelegte Gutachten stellte fest, dass der Boden, die Bodenluft und das Grundwasser des untersuchten Grundstücks in der Eppsteiner Straße mit LHKW kontaminiert waren. Um mögliche Gefährdungen der Anwohner auszuschließen, wurden unmittelbar nach Vorlage des Gutachtens im August 2006 und in enger Abstimmung mit den Anliegern die nächsten Schritte festgelegt, wie z.B. Luftmessungen, und auf Basis dieser Untersuchungsergebnisse die erforderlichen Maßnahmen (z.B. das Reinigen der Raumluft durch Aktivkohlefilter) umgesetzt. Um das Ziel einer nachhaltigen Sanierung zu erreichen, mussten außerdem die Möglichkeiten zur Beseitigung der Altlast geprüft werden. Zusätzliche Gutachten waren erforderlich, wie eine weitergehende Grundwasseruntersuchung durch das Regierungspräsidium (mit Empfehlungen zum weiteren Vorgehen) sowie ein Gutachten zur Ausbreitung und Fließrichtung des Grundwassers. Diese wurden als Grundlage für das Sanierungskonzept in den Jahren 2007 bis 2009 erarbeitet. Die Möglichkeiten einer Sanierung wurden letztlich in einer umfangreichen Variantenstudie erarbeitet, die im Juli 2009 vorlag. Im Ergebnis  wurde schließlich das vom Forschungsinstitut der Universität Stuttgart entwickelte „Dampf-Luft-Injektions­verfah­ren“, bei dem die Schadstoffe mittels heißem Dampf mobilisiert und abgesaugt werden, als die Variante herausgearbeitet, mit der die Altlast möglichst schnell und weitgehend saniert werden kann.



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