Bad Nauheim

zurück

Vertrag für Flüchtlingsunterkunft in Butzbach unter Dach und Fach

Butzbach  „Mit Abschluss einer Vereinbarung des Wetteraukreises mit einem privaten Anbieter zur Unterbringung von Flüchtlingen auf einem ehemaligen Betriebsgelände sehe ich aktuell den Beitrag in Butzbach als erfüllt an. Daher kann der Kreis die Nutzung der Sporthalle am oberen Hüttenberg, die hierzu als ultima ratio zur Diskussion stand, unter den gegebenen Rahmenbedingungen endgültig aufgeben“, berichtet Landrat Joachim Arnold nach einem Gespräch mit Butzbachs Bürgermeister Michael Merle. In einem bisherigen Bürogebäude, das vom Inhaber derzeit in Absprache mit der Kreisverwaltung zu einer geeigneten Flüchtlingsunterkunft umgebaut wird, könnten ab dem 15. Dezember in einem ersten Schritt bis zu 48 Flüchtlinge aus Krisengebieten untergebracht werden.

„Ich bin sehr froh, dass wir der Schulgemeinde und den Vereinen, die auf die Sporthalle angewiesen sind, nun auch zusagen können, dass der Hallensport nicht eingeschränkt werden muss“, zeigt sich Bürgermeister Merle erleichtert. Die Stadt wird nun kurzfristig die in ihrer Möglichkeit stehende bauplanungsrechtliche Begleitung und Absicherung  für die Unterkunft auf den Weg bringen.

Bis zu 48 Plätze stehen in dem Gebäude zur Verfügung, ab Mitte Dezember können die Räume belegt werden. “Ich bin zuversichtlich, dass wir nun ausreichend Kapazitäten haben, um die rund 90 Personen, die wir für dieses Jahr noch erwarten, aufzunehmen und unterzubringen“, so Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel vorsichtig optimistisch.

„Von den Verantwortlichen wurde stets betont, dass Schulporthallen nur in letzter Konsequenz für die Unterbringung von Flüchtlingen in Frage kommen. „Der Kreis verfügt nur über Verwaltungsgebäude, Schulen und Sporthallen. Angesichts der Unklarheit, wie sich zunehmend steigenden Zuweisungszahlen entwickeln, musste mit dem Schlimmsten gerechnet werden“, beschreiben Arnold und Merle die Situationen in den vergangenen Wochen. Der Landrat stellt aber fest: „In der Zwischenzeit haben wir aber unter anderem den Kauf hochwertiger Wohncontainer und den Umbau von zwei derzeit nicht benötigten Schulgebäuden veranlasst. Dies geschah immer auch, um die Nutzung der Turnhallen zu vermeiden. Dies ist nun gelungen.“

Bürgermeister Michael Merle betonte, dass Butzbach sich nicht generell einer Unterbringung von Flüchtlingen in ihrem Stadtgebiet verschlossen habe: „Das Finden einer geeigneten Immobilie war nicht einfach. Nun wird es darum gehen, den in Butzbach aufgenommenen Menschen geeignete Hilfs- und Unterstützungsstrukturen aufzubauen und anzubieten.“

„Die Räume stehen bereit, jetzt gilt es, eine Willkommens- und Hilfestruktur ins Leben zu rufen“, so Sozialdezernent Betschel-Pflügel, der  deshalb gerne die Anregung der Bürgerinnen und Bürger nach einem Runden Tisch aufnimmt. Vertreterinnen und Vertreter vom Vereinsring, dem Bündnis für Demokratie, sowie Migrantenorganisationen und andere sind bereits eingeladen. Bei einem ersten Treffen am 12. Dezember 2012 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Pohl-Göns sollen die notwendigen Strukturen geschaffen werden. Im Anschluss daran sind Arbeitsgruppen geplant, bei denen sich Bürgerinnen und Bürger direkt einbringen können.

„Trotz dieser für Butzbach positiven Entwicklung gibt für den Kreis und die Städte und Gemeinden keinen Hinweis für eine Entwarnung. „Das Gegenteil ist der Fall“, betont der Landrat und warnt: „Nur bis Ende des Jahres sind die Prognosen sicher. Schon im Januar könne weiter steigende Flüchtlingszahlen auf uns zu kommen. Daher arbeitet das eigens hierzu eingerichtete Projektteam beim Wetteraukreis weiter daran, geeignete Unterkünfte für die Flüchtlinge aus den Krisengebieten bereitzustellen. Hier sind künftig insbesondere die Städte und Gemeinden gefordert, die nicht wie in Butzbach nun erfolgt, ihren Beitrag geleistet haben“, macht Landrat Arnold die Lage noch einmal deutlich.


Klausurtagung der CDU Bad Nauheim  

Im Rahmen der jährlichen Klausurtagung des CDU Stadtverbandes Bad Nauheim in Friedrichsdorf konnten Fraktionsvorsitzender Klaus Dietz sowie Stadtverbandsvorsitzender Oliver von Massow neben Bürgermeister Armin Häuser und Stadtverordnetenvorsteher Prof. Dr. Friedrich-Karl Feyerabend auch die neue CDU-Stadtverordnete Nicole Thuy-Neubert begrüßen. Schwerpunkt war - neben der Vorbereitung auf das Wahljahr 2013 sowie der damit verbundenen Terminplanung - der Haushalt der Stadt Bad Nauheim. Hierbei wurden der Nachtragshaushalt 2012, der Haushalt 2013 sowie das Konsolidierungskonzept intensiv beraten.

„Wir werden gemeinsam mit unserem Koalitionspartner Bündnis 90 / Die Grünen zielführende Vorschläge zur Reduzierung des Haushaltsdefizites einbringen, und haben entsprechende Anträge auf unserer Klausurtagung formuliert.“, so Fraktionsvorsitzender Klaus Dietz. Insofern gehen Äußerungen der Fraktionen von UWG und 3B ins Leere, welche behaupten, dass weder die Verwaltung noch die Koalition Interesse hätten, das Haushaltsdefizit zu verringern. Im Gegenteil: Seitens der UWG wurden kaum haushaltsrelevante Anträge eingebracht. „Mit Einsparungen im Jahr 2013 und in den Folgejahren sowie gemäßigten Erhöhungen von Gebühren sollte es möglich sein, einen ausgeglichenen Haushalt bis zum Jahr 2020 zu erreichen.“, so Dietz weiter. Die CDU-Stadtverordnetenfraktion hat hierzu einen Haushaltsbegleitbeschluss formuliert, welcher zur Beratung in die Gremien eingebracht wurde. Weiterhin wurde ein Antrag als Haushaltsbegleitbeschluss gestellt, welcher sich mit der Einführung von wiederkehrenden Straßenbeiträgen ab 2013 beschäftigt, basierend auf der im Landtag gerade verabschiedeten Novelle des Kommunalen Abgabengesetzes.

Weitere Haushaltsanträge der Union beschäftigen sich mit einer deutlichen Reduzierung der Kosten für das Rosenmuseum durch die Umsetzung eines ehrenamtliches Betriebskonzeptes, einer Erhöhung des Kurbeitrages, der Verschiebung von Investitionen, einer Ausweitung der gebührenpflichtigen Parkzeiten verbunden mit einer Erhöhung der Parkgebühren sowie der Streichung des kostenfreien Stadtbusses in der Adventszeit und des kostenfreien Parkens vor Weihnachten ab dem Jahr 2013.

Auch wurden bereits Einsparpotenziale für die Jahre 2014-2016 sowie die Möglichkeit der Einbringung eines Doppelhaushaltes für die Jahre 2014 und 2015 beraten. „Die CDU Bad Nauheim steht für eine gesunde Entwicklung unserer Stadt, und wird deshalb den Weg einer Reduzierung des Haushaltdefizites auch in den nächsten Jahren konsequent fortsetzen.“, so Stadtverbandsvorsitzender Oliver von Massow abschließend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Löwenköpfchen und seine Maya

Löwenköpfchen und seine MayaUnser ca. 2010 geborenes Löwenkopf-Kaninchen Paul  möchte gerne mit seiner Freundin Maya, einer 2008 geborenen Farbzwerg-Kaninchen-Dame in ein neues Zuhause ziehen.   Die beiden haben sich im Tierheim kennen- und lieben gelernt und möchten ihre Zukunft gemeinsam verbringen.

Paul und Maya leben derzeit im Tierheim in einem großen Gehege, so möchten sie auch zukünftig gehalten werden. Ein kleiner „Wohnungskäfig“ ist nichts für sie.  

Nähere Informationen über Paul und seine Freundin Maya erhalten Sie über das Tierheim Wetterau. Tel.-Nr. 06032/6335,


Erste Hilfe Training
Eine Auffrischung für Betriebshelfer

Die Johanniter-Unfall-Hilfe bietet ein Erste Hilfe Training für Betriebshelfer an. Der Kurs ist als Auffrischung für bereits ausgezeichnete Betriebshelfer konzipiert. Er dauert acht Stunden und der letzte Erste Hilfe Kurs sollte nicht mehr als zwei Jahre zurück liegen.

Inhaltlich geht es nicht nur um die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe, sondern um die Versorgung von Verletzungen an den verschiedenen Arbeitsplätzen. Hierbei wird auf Gefahrenquellen und Beispiele eingegangen. Am Dienstag, 18.

Dezember, von 8.30 bis 16:30 Uhr treffen sich Interessierte in der Bildungseinrichtung der Johanniter in der Schwalheimer Straße 84. Anmeldungen nimmt die Hilfsorganisation unter der Servicenummer 06032 91460 entgegen. Die Kosten für das Training übernimmt die Berufsgenossenschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



zum Seitenanfang