Friedberg

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Sportehrenpreis an Heinz Vetter verliehen

Friedberg - Im Rahmen einer Festveranstaltung im Plenarsaal des Friedberger Kreishauses wurde der Sportehrenpreis des Jahres 2012 an Heinz Vetter aus Nidda/Kohden verliehen.

Heinz Vetter wurde 1934 geboren und ist von Jugend an dem Fußball verbunden. Seine aktive sportliche Laufbahn begann er in den 50er Jahren beim SC Teutonia Kohden. Schon als aktiver Spieler war er Vorsitzender des Spielausschusses und bis 1991 auch erster Vorsitzender seines Vereins.

Als Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Nidda war Heinz Vetter mit den Bereichen Recht und Gesetz befasst. Daher lag es nicht fern, dass er Mitglied des Kreisrechtsausschusses wurde. Seit 1987 ist Heinz Vetter Kreisrechtswart und seit 1996 Beisitzer im Bezirksrechtsausschuss als stellvertretender Bezirkswart. Noch im Februar 2012 hat Heinz Vetter, trotz seines Alters, als erfahrenster und ältester Einzelrichter am Regionalsportgericht den Bezirk Frankfurt/West übernommen.

Landrat Joachim Arnold betonte in seiner Festrede die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. „Wir sind auf ehrenamtliches Engagement angewiesen, so wie es Heinz Vetter par excellence vorlebt“, so der Landrat.

Die Laudatio zur Preisverleihung hielt Kreisfußballwart Jürgen Radeck. Für die musikalische Umrahmung sorgte Yvonne Adelmann von der Musikschule Friedberg mit dem Gesangsensemble Filomenos.


Seifenausstellung in Friedberg verlängert

Die Exponate aus dem privaten Seifenmuseum von Britta Bauer werden noch bis Ende Februar 2013 im Friedberger Kreishaus zu sehen sein.

Die Ausstellung, die in sechs Vitrinen sowohl im ersten Obergeschoss des Dienstleistungszentrums als auch im Foyer des Kreishauses am Friedberger Europaplatz zu sehen ist, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. „Ich sehe immer wieder Besucherinnen und Besucher, die vor den Exponaten stehen bleiben und sich daran erfreuen, bekannte Objekte wieder zu erkennen“, sagte Landrat Joachim Arnold.

Neben Dutzenden von Seifenstücken sowie Werbeprospekten aus USA, Deutschland und Österreich gibt es in der Ausstellung auch Illustrationen zur Herstellung von Seife.

Die Verlängerung der Seifenausstellung passt auch gut zur Terminierung der nächsten Ausstellung. Dann nämlich sollen Exponate aus dem Hirzenhainer Kunstgussmuseum die sechs Vitrinen im Kreishaus schmücken. „Auch darauf freue ich mich schon sehr“, so Landrat Joachim Arnold, „denn das Kunstgussmuseum in Hirzenhain ist in seiner Art einzigartig in Deutschland und verdient viel mehr Aufmerksamkeit.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sprechstunde für Frauen am 12. Dezember

Der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit bietet jeweils am zweiten Mittwoch des Monats eine offene Sprechstunde für Frauen in der Verwaltungsstelle Büdingen an.

Die nächste Sprechstunde hält Hanne Battenhausen am Mittwoch, den 12. Dezember, von 10.00 bis 12.00 Uhr in der Kreisverwaltung Büdingen, Berliner Str. 31, Besprechungsraum 2, ab. Die Themen, zu denen die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes beraten und informieren, reichen von beruflicher Förderung, Arbeitszeitgestaltung und Existenzsicherung bis hin zu Trennung, Scheidung, sexuelle Belästigung und Gewalt.

Neben der offenen Sprechstunde in Büdingen besteht das Beratungsangebot des Fachdienstes in Friedberg während der üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung.


Wetterauer Frauenbündnis

Das nächste Treffen des Frauenbündnisses Wetterau findet am 11. Dezember von 18.30 bis 20.30 Uhr im Cafè des Erasmus-Alberus-Hauses, Hanauer Str. 31 in Friedberg statt. Irmhild Neidhardt von FAB gGmbH wird das erfolgreiche Beschäftigungsprojekt für Frauen in Namibia vorstellen: PENDUKA.

Irmhild Neidhardt arbeitete zehn Wochen vor Ort in dem Projekt mit, wird von ihren Eindrücken berichten und Fotos zeigen. Im Anschluss stellt der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit die frisch gestaltete Homepage „Frauenseiten Wetterau“ vor.

Die Treffen des Wetterauer Frauenbündnisses werden vom Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises organisiert und behandeln frauenpolitisch relevante Themen. Alle Frauen aus dem Wetteraukreis, die sich privat oder beruflich für das jeweilig angebotene Thema interessieren, sind herzlich eingeladen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Hubertus schafft Trendwende

Das Kreisjugendheim Hubertus blickt auf eine lange Tradition zurück. Anfang der 50er Jahre gegründet, dürfte es in der Wetterau kaum einen Erwachsenen geben, der nicht einmal in seiner Schulzeit Hubertus besucht hat. Dennoch war in den letzten Jahren die Zahl der Besucherinnen und Besucher rückläufig.

Zählte man bis zum Jahr 2005 noch durchschnittlich 12.000 Übernachtungen, so waren es im Jahr 2011 nur noch 8.100. „In laufenden Jahr haben sich Eva Stangl und Birgit Link vom Jugendgästehaus mächtig ins Zeug gelegt und durch intensive Werbung die Zahl der tatsächlichen Übernachtungen auf rund 10.500 wieder nach oben gebracht. Ich sehe darin eine deutliche Trendwende“, zeigt sich Jugenddezernent Helmut Betschel-Pflügel erfreut über die Erfolge des Teams um Christiane Volk, Leiterin der Fachstelle Jugendarbeit.

Wünsche nach höherem Standard

Ein Problem bei der Belegung sind insbesondere die Wünsche von Erwachsenengruppen nach einem höheren Standard. „Viele Gäste wünschen Einzelzimmerunterbringung, was in einem Jugendgästehaus mit Jugendherbergscharakter nur unter Verzicht auf die Nutzung aller Kapazitäten möglich ist. Wir akzeptieren Einzelzimmerunterbringungen, wenn sonst keine Anfragen anstehen. Aber lieber wäre es uns natürlich, wenn wir alle Betten belegen könnten.“

Rund 60 Schulen aus der Wetterau besuchen regelmäßig das Jugendgästehaus, traumhaft gelegen an der Kreisstraße zwischen den Butzbacher Stadtteilen Münster und Bodenrod. Hinzu kommen kirchliche Gruppen, Musikgruppen, Sportmannschaften, die Kreisjugendfeuerwehr, Theatergruppen, Familienfreizeiten, selbst eine renommierte Sprachschule nutzt regelmäßig die Angebote von Hubertus.

Eher dünn gesät, sind die Nachfragen von politischen Parteien. Nur die Jusos Hessen-Süd belegen seit fast 20 Jahren an einem Dezemberwochenende das ganze Haus. „Ich könnte mir gut vorstellen, dass auch Klausurtagungen von politischen Parteien hier stattfinden können, auch wenn der Zimmerstandard vielleicht nicht ganz so groß ist wie in manchen Hotels. Die Küche von Hubertus jedenfalls hat einen hervorragenden Ruf und wird von allen Gästen gerühmt.“   

Jugenddezernent Betschel-Pflügel wirbt für das Jugendgästehaus anstelle von Klassenfahrten zu touristischen Zielen. „Die werden auch vom Bundeselternbeirat abgelehnt. Gute Klassenfahrten seien Unterricht an einem anderen Lernort. Genau das können wir auf Hubertus in hervorragender Weise anbieten. Die Alleinlage des Hauses in waldreicher Umgebung und die vielfältigen Möglichkeiten des naturnahen Lernens bieten für viele Stadtkinder ganz neue Lern- und Lebenserfahrungen, die für viele unvergesslich werden.“ Hier kooperiert das Jugendgästehaus mit unterschiedlichen Partnern wie bspw. Der Umweltwerkstatt, Hessen Forst, sowie mit verschiedenen privaten Umwelt- und Erlebnispädagogen.

Bei jeder Buchung werden selbstverständlich die unterschiedlichen Möglichkeiten der Programmgestaltung mitgeteilt.



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