Bad Nauheim

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Verwirklichen Sie Ihre guten Vorsätze!

Das neue Jahr hat begonnen. Viele Menschen haben, wie zu jedem Jahreswechsel, viele gute Vorsätze. Doch werden sie auch umgesetzt? Oft wird Einiges aufgeschoben. Dazu gehören auch die Gedanken um die eigene Sicherheit. Gerade in der kalten Jahreshälfte lauern kleine und größere Gefahren nicht nur für ältere Menschen: im Garten, im Treppenhaus oder in der eigenen Wohnung. „Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist der tägliche Gang zum Briefkasten oft schon ein kleines Abenteuer“, weiß Matthias Schafstädt, Teamleiter Hausnotruf bei den Johannitern, aus Erfahrung. „Für solche und natürlich auch andere Gelegenheiten kann ein Hausnotrufgerät genutzt werden, denn genau dafür ist es gedacht“, so Schafstädt.

Das Interesse an Hausnotrufgeräten wächst stetig. Oft sind es Angehörige, die ihre Familienmitglieder abgesichert wissen möchten. „Jeder der ein Hausnotrufgerät haben möchte, kann eines bekommen. Bestimmte Voraussetzungen gibt es dafür nicht. Bei einer bestehenden Pflegestufe kann ein Teil der Kosten sogar von der Pflegekasse mit übernommen werden.

Unsere Mitarbeiter sind bei der Beantragung gerne behilflich“, sagt Oliver Pitsch, Regionalvorstand der Johanniter im Regionalverband Rhein Main.

Für ein Hausnotrufgerät der Johanniter gibt es keine feste Vertragslaufzeit und es kann ganz einfach zu jedem Monatsende gekündigt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Asylbewerber in Butzbach gut untergebracht

Butzbach - Die ersten 14 Asylbewerber sind in dem umgebauten Verwaltungsge-bäude der ehemaligen Pintsch Bamag untergekommen. Erster Kreisbeige-ordneter Helmut Betschel-Pflügel und Butzbachs Bürgermeister Michael Merle haben sich dieser Tage ein eigenes Bild von der Wohnsituation der Flüchtlinge aus Syrien, Pakistan, Somalia und Nigeria gemacht.
Bernd Kröll, der in Butzbach einen Betrieb zur Sortierung von Pfandflaschen be-treibt, baut derzeit das ehemalige Verwaltungsgebäude der Pintsch Bamag zu einer Gemeinschaftsunterkunft um. Nach sechs Wochen Bauzeit war das Erdge-schoss des Gebäudes bezugsfertig. Die Zimmer sind groß und hell und funktional eingerichtet.
Gemeinschaftlich genutzt werden die sanitären Bereiche, die Küche und die Waschmaschinen. Bis Ende Februar soll auch der erste Stock und das zweite Obergeschoss komplett saniert und den Brandschutzbestimmungen entsprechend umgebaut sein. Insgesamt 48 Plätze stehen dann für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung.
Eine der Flüchtlinge ist Aida Eliya mit ihrer zweijährigen Tochter Ludy-Ann. Der Vater wird in den nächsten Tagen nach Butzbach kommen, er ist derzeit noch im Aufnahmelager in Gießen. Ihr Schwager Edmund Izhak und Schwägerin Geylan stehen Frau Eliya bei, die als aramäische orthodoxe Christin massiv in Syrien verfolgt wurde.
„Danke, dass Deutschland und aufnimmt!“
Schwager Edmund Izhak, der als Lehrer und Internetjournalist in Syrien gearbeitet hat, beschreibt die Situation in Syrien als perspektivlos. „Die Christen in Syrien leiden. Es geht hier nicht um Demokratie, in Syrien wird ein Religionskrieg von Islamisten geführt, der gegen alles Andersdenkende gerichtet ist. Wer nicht für die Islamisten ist, wird verfolgt, darf seine Arbeit nicht mehr ausführen und wird mit dem Tode bedroht. Für unsere Familie gab es keine Perspektive mehr in diesem Land. Unter Assad gab es zwar keine Demokratie nach westlichem Vorbild, die Menschen konnten aber ihrer Arbeit nachgehen, für alle war genug zu essen da und man konnte in Frieden leben. Wir sind so dankbar, dass uns Deutschland eine sichere Zuflucht gewährt hat. Wir wollen uns dankbar erweisen und gerne auch etwas diesem Land zurückgeben“, so der syrische Flüchtling.
Im Gespräch mit Sozialdezernent Betschel-Pflügel zeigte sich abermals wie groß die Solidarität der syrischen Flüchtlinge untereinander ist. „Ich stelle fest, dass viele Syrer hier verwandtschaftliche und freundschaftliche Beziehungen unterei-nander pflegen und man sich gegenzeitig sehr hilft.“ Der Wetterauer Sozialdezernent zeigte sich hoch zufrieden mit der Einrichtung in Butzbach. „Hier können wir verfolgten Menschen eine sichere Heimstatt bieten.“
Die Flüchtlinge in Butzbach werden unterstützt von Sozialarbeiterin Britta Rennekamp, die regelmäßig in dem Gebäude Sprechstunden abhalten wird und die Menschen bei allen wichtigen Fragen berät. Parallel dazu hat Bürgermeister Michael Merle ein Team im Butzbacher Rathaus zusammengestellt, das als An-sprechpartner für den Wetteraukreis, Betreiber Norbert Kröll, die Bewohner und die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterstützen wird.
Der runde Tisch, aus dem sich ein Unterstützerkreis bilden wird, der die Flüchtlinge bei vielen Dingen des täglichen Lebens unterstützen wird, trifft sich am 23.  Januar zum nächsten Mal. Gebraucht wird neben den Dingen des täglichen Bedarfs auch die Unterstützung bei der Suche nach Kinderbetreuungsplätzen, bei Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und bei dem Erlernen der deutschen Sprache. Dabei wird Geylan Izhak eine große Hilfe sein.

 

 

 

 

 

 


Lachtauben

Wo sind sie, die echten Taubenfreunde, die unseren Lachtauben ein neues Zuhause geben möchten. Wir haben diese fast handzahmen Tauben von der  Vogelklinik Gießen übernommen, nachdem sie mitten in Gießen in einem Garten gefunden wurden.  Bei ihrem Auffinden fehlten ihnen die Schwanz- und Flugfedern. Durch ihren früheren Besitzer ausgerissen?
Wer hat ein Plätzchen für diese netten Tauben, die wesentlich kleiner als gewöhnliche Tauben sind?
Nähere Informationen über unsere Lachtauben erhalten Sie über das Tierheim Wetterau. Tel.-Nr. 06032/6335,


Erste Hilfe Seminar bei den Johanniter

Bad Nauheim. Jährlich sterben 77.000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen bevor ihnen geholfen wird. Das ist zuviel – kostbare Zeit kann besser genutzt werden. Die Johanniter-Unfall-Hilfe bietet ein Erste Hilfe Seminar an.
Am Mittwoch und Donnerstag, 30. und 31. Januar, jeweils von 8:30 bis 15:30 Uhr trainieren interessierte Bürger und Angehörige die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe. Anschließend wenden die Teilnehmer die Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) an. Das sind handliche Defibrillatoren, die kinderleicht zu bedienen sind und effektiv Leben retten können. Teilnehmer erwerben die nötigen Kenntnisse und den Nachweis für den Führerschein der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1E sowie für Boots-, Segel- und Trainerscheine. Das Seminar ist auch als Nachweis für Betriebshelfer anerkannt. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro pro Person. Gegebenenfalls kann mit der Berufsgenossenschaft abgerechnet werden.
Die Teilnehmer treffen sich zu den genannten Terminen im Johanniterhaus in der Schwalheimer Straße 84. Anmeldungen nehmen die Johanniter unter der Servicenummer 06032 91460 entgegen.
Mohammed und die Entstehung des Korans

Die in neuester Zeit von verschiedener Seite wieder aufgeflammte Diskussion um die Entstehung des Korans und der in diesem Zusammenhang immer wieder geäußerte Zweifel an der historischen Zuverlässigkeit der islamischen Überlieferung zum Koran bzw. zu Mohammed trifft auf Seiten der akademischen Islamwissenschaft auf ein sehr zurückhaltendes Echo. Zwar beruhen die üblichen Auffassungen zu dieser Thematik fast ausschließlich auf islamischen Quellen, die aber durchaus einer historischen Kritik standzuhalten vermögen. Der Koran zeigt ebenso wie die frühislamische theologisch-historische Überlieferung eine Fülle von Anknüpfungspunkten an jüdisches bzw. christliches Gedankengut. Zu berücksichtigen ist dabei die besondere Situation in Arabien als „Randlage“ der spätantiken Welt fern von den großen zivilisatorischen Zentren, deren Einfluss auf Arabien aber klar nachweisbar ist.
Prof. Dr. Hartmut Bobzin studierte Evangelischen Theologie, Religionswissenschaft, Indologie und Semitistik in Marburg an der Lahn sowie Arabistik an der Universität Damaskus. Seine Habilitation in Erlangen erfolgte zu dem Thema „Der Koran im Zeitalter der Reformation“. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der islamisch-christlichen Beziehungen in Vergangenheit und Gegenwart.
Seit 1992 Inhaber der Professur für Islamwissenschaft an der Universität Erlangen-Nürnberg. Seit 2003 ist er ordentliches Mitglied der Philosophisch-historischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und erhielt 2011 den Friedrich-Rückert-Preis der Stadt Schweinfurt.
Die von der Bad Nauheimer Wohnungsbaugesellschaft und den Stadtwerken Bad Nauheim unterstütze Veranstaltung findet am 28. Januar 2013 um 19:30 Uhr im Gemeindezentrum der Wilhelmskirche, Wilhelmstraße 12, statt.




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