Friedberg

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Büchner Ausstellung Wetterau Friedberg

Bildunterschrift: Landrat Joachim Arnold , r.Dr. Klaus Rack, Kommissarischer Leiter des Hessischen Hauptstaatsarchiv in Darmstadt, l.Friedbergs Bürgermeister Michael Keller


Wetterau Sozialpreis

Sozialpreis verliehen 

Mit dem Sozialpreis des Wetteraukreises 2013 wurde der Eltern-Kind-Verein Wölfersheim e.V. ausgezeichnet. „Damit wollen wir ein sichtbares äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung für beispielhaftes ehrenamtliches Handeln im sozialen Bereich setzen“, so Sozialdezernent Helmut Betschel-Pflügel.

Die Laudatio zur Verleihung hielt Barbara Uhdris, lange Jahre Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte. Uhdris betonte die enorme Bedeutung der Betreuung von Kindern außerhalb der Familien. Weil ein passendes Angebot in Wölfersheim fehlte, haben sich vor gut zehn Jahren Eltern zusammengeschlossen und einen Verein gegründet, der Kindern auch außerhalb der Familie erste soziale Kontakte ermöglichen sollte.

Mit Unterstützung der Gemeinde Wölfersheim hat sich aus dieser Elterninitiative ein beachtliches Angebot vom Miniclub über Spielkreise und Krabbelgruppen bis zu betreuten Vormittagsgruppen und einer Montessori-Vorschulgruppe entwickelt. „Das Angebot des Vereins ist breit gefächert, die Auslastung der Kurse ist hoch. Zugezogene Familien finden im Verein eine erste Anlaufstelle. Der Verein“, so Uhdris, „entwickelt das Kursangebot aus der im Ort bestehenden Nachfrage.“

Vor gut 1 ½ Jahren wurde eine Tageseinrichtung für Kinder von ein bis drei Jahren mit 30 Plätzen eröffnet. „Ein funktionierendes Konzept, nicht zuletzt auch weil die Eltern im Wechsel an der Betreuung der Kinder beteiligt sind.“ Frühkindliche Betreuungsangebote seien immens wichtig gerade für sozial Schwache, Bildungsferne oder wenig integrierte Migrantenfamilien. Für sie, so Uhdris, sei das Betreuungsgeld eine Herdprämie, das mehr schade als das es nutze. Kitas, so Uhdris, seien Bildungseinrichtungen, Orte der Integration und des sozialen Lernens. Das Betreuungsgeld dagegen zementiere soziale Ungleichheit und halte Frauen davon ab, erwerbtätig zu sein und für ihr Alter vorzusorgen.

Flohmarkt des Fördervereins der Kita Regenbogen

Einen Flohmarkt Rund ums Kind veranstaltet der Förderverein der Kita Regenbogen am Samstag, den 09. Februar 2013 im Bürgerhaus Rodheim von 14.00-16.00 Uhr. Schwangere werden bereits ab 13.30 Uhr eingelassen. Angeboten werden Bekleidung, Zubehör sowie Spielsachen für Kinder.
Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen gesorgt. Der Erlös aus der Kuchentheke und den Standgebühren geht direkt an den Förderverein und kommt somit den Kindern der Kita Regenbogen zugute.


Landeszuschüsse für behinderten-gerechte Wohnungsumbau-ten jetzt beantragen


Das Land Hessen stellt auch in diesem Jahr wieder Zuschüsse in Höhe von 1 Mio. Euro für die Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbst genutztem Wohneigentum bereit. „1 Millionen Euro, die hessenweit zur Verfügung stehen, sind ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein“ so Landrat Joachim Arnold.
Aus dem Landesetat flossen im letzten Jahr 40.000 Euro in den Wetteraukreis, der Bedarf ist um ein Vielfaches höher. Die Anmeldungen für Umbaumaßnahmen spiegeln wider, mit welchen Problemen behinderte Personen in ihren Wohnungen zu kämpfen haben.
Oft versperren Stufen und Schwellen die Wege in und außerhalb der Wohnungen, oder Türen sind zu schmal um ungehindert mit dem Rollstuhl von einem in das andere Zimmer zu gelangen. „Der größte Handlungsbedarf“, so Landrat Arnold, „besteht jedoch bei der Badumgestaltung.  Ebenerdige Duschen und mehr Bewegungsfreiräume sind eine wichtige Hilfe damit die Möglichkeit zur täglichen selbstständigen Körperhygiene erhalten bleibt.“
Im letzten Jahr konnten neun Anträge aus der Wetterau bewilligt werden. „Es ist schon erstaunlich welche Hürden und damit sind nicht nur die baulicher Art ge-meint, von behinderten Menschen und ihren Familien tagtäglich gemeistert wer-den“, so Landrat Arnold.
Damit im Wetteraukreis der Bedarf an Zuschüssen ermittelt werden kann, müssen die einzelnen Umbaumaßnahmen, die noch nicht begonnen worden sein dürfen, bis spätestens 30. Januar 2013 angemeldet werden.
Es können Zuschüsse bis zu 50 % der Maßnahmekosten bereitgestellt werden, höchstens jedoch 12.500 Euro.
Für die Anmeldung sind erforderlich: Beschreibung der Gesamtmaßnahme, Kostenvoranschläge, Aussagen über die Finanzierung und die Einkommensverhältnisse, sowie eine Kopie des Behindertenausweises.



 

 

 

 

 


Information und Beratung für Frauen

Büdingen - Der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit bietet jeweils am zweiten Mittwoch des Monats eine offene Sprechstunde für Frauen in der Verwaltungsstelle Büdingen an.

Die nächste Sprechstunde hält Hanne Battenhausen am Mittwoch, den 13. Februar von 10.00 bis 12.00 Uhr in der Kreisverwaltung Büdingen, Berliner Str. 31, Besprechungsraum 2, ab. Die Themen, zu denen die Mitarbeiterinnen des Fachdienstes beraten und informieren, reichen von beruflicher Förderung, Arbeitszeitgestaltung und Existenzsicherung bis hin zu Trennung, Scheidung, sexuelle Belästigung und Gewalt.

Neben der offenen Sprechstunde in Büdingen besteht das Beratungsangebot des Fachdienstes in Friedberg während der üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung.

Gerne kann vorab auch ein Termin abgestimmt werden. In dringenden Fällen beraten die Mitarbeiterinnen natürlich umgehend: Fachdienst Frauen und Chancengleichheit, Telefon: 06031/83-5301.


 

CDU Rockenberg stimmt auf die Wahlen im September ein

CDU RockenbergRockenberg - Am vergangenem Sonntag hatte die Rockenberger CDU  Mitglieder und Freunde ins Gasthaus Rita Groß zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen.
Die 1. Vorsitzende, Iris Langsdorf, freute sich unter den Gästen auch die 1. Beigeordnete, Heidrun Kammer, den Bürgermeister, Manfred Wetz, die Beigeordnete, Katarina Jung, sowie zahlreiche Gemeindevertreter begrüßen zu können.
Als Gastredner des Abends hatte die Rockenberger CDU  den  Wetterauer Bundestagskandidaten , Oswin Veith, CDU gewinnen können.
Ein gut gelaunter Oswin Veith, langjähriger Bürgermeister von Butzbach und früherer Wetterauer Vizelandrat begann seine bundespolitische Rede mit einem aktuellen Zitat aus der Deutschen Tagespresse vom Samstag. Dort war auf der 1. Seite der Tageszeitung „Die Welt“ zu lesen, daß SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück jetzt auch in seiner eigenen Familie an Popularität eingebüßt habe. Seine Kinder hätten ihn zum unbeliebtesten Elternteil gewählt. Der Kolumnist schrieb dann weiter, daß es doch besser gewesen wäre, Steinbrück hätte für seine 3minütige Tischrede beim Weihnachtsessen im Wohnzimmer kein Honorar verlangen sollen. Mit diesem hurmoristischen Einstieg aus der Presselandschaft wurde Veith ernster und kämpferisch. Die CDU habe das Jahr mit klaren politischen Botschaften begonnen. In der „Wilhelmshavener Erklärung“ habe die Union aufgezeigt, wie sie weiter für ein starkes Deutschland arbeiten will. Zusammenhalt, generationengerechte Finanzen, eine stabile Währung, gute Bildung für alle, eine exzellente Wissenschaft, ein wettbewerbsfähiger Mittelstand, moderne Infrastruktur und starke Kommunen waren nur einige Themen, die Oswin Veith gerne für die Wetterau in Berlin vertreten will.Und die SPD scheitere zunehmend an der Realität, wie man an Steinbrück sehen könne. Er will Mindeststundenlöhne von rund zehn Euro für das Volk, gönne sich aber selbst 25 Tausend Euro für eineinhalbstündige Vorträge. Wer sich nur um sein eigenes Wohlergehen kümmere, der könne sich keinesfalls um das Wohl anderer Menschen schon gar nicht um das Wohl eines ganzen Volkes kümmern, rief Veith unter Beifall in den Saal.
Die aktuellen Steuer-Erhöhungspläne der SPD zeigten ihren Widerspruch zwischen Worten und Taten.Wer im Dezember das fertige Steuerkonzept mit der Schweiz ablehne und im Januar kaum brauchbare Vorschläge zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung vorlegt, versuche sich nicht ernsthaft an der Lösung der Probleme unsere Landes. Er wolle weiter mit Steurerhöhungen die Menschen schröpfen, verzichte gleichzeitig aber auf Milliardeneinnahmen aus dem Steuerabkommen. Und wer schon einmal unseren schweizer Nachbarn mit der Kavallerie gedroht habe, würde im Ausland ohnehin nicht mehr Ernst genommen.
Trotz anhaltender Schuldenkrise, so Veith weiter, gehe es uns besser als unseren Nachbarn. Die Wirtschaft ist gesund und Deutschland brummt,  ist auf Wachstumskurs und das vor allem Dank der besonnenen und weitsichtigen Politik Angela Merkels und der CDU. Sie müsse ab September weiterhin Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland bleiben um den Erfolgskurs Deutschlands fortsetzen zu können und nicht zu gefährden. „Four more years“, also vier weitere Jahre für Merkel, forderte Oswin Veith folgerichtig in Anlehnung an den Wahlspruch Präsident Obamas in Amerika.
Nach einem Ausblick auf die bevorstehenden Aufgaben versprach er alles dafür zu tun um den erfolgreichen Weg der CDU und der Bundesregierung mitzugestalten und die Interessen der Menschen im Wetteraukreis kraftvoll und durchsetzungsstark in Berlin zu vertreten.
Nach dem Applaus der Anwesenden dankte Iris Langsdorf im Namen aller Oswin Veith für seine Ausführungen und wünschte ihm viel Erfolg für seine Wahl.
Im Anschluss saß man noch lange zusammen, um über aktuelle Probleme zu diskutieren, sich auszutauschen, aber auch um sich persönlich besser kennen zu lernen.  (la)

Büchner-Ausstellung im Friedberger Kreishaus

Eine Ausstellung über Georg Büchner und seine Zeit ist noch bis 13. Februar 2013 im 1. Obergeschoss des Dienstleistungszentrums im Fried-berger Kreishaus zu sehen.
„Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mann zu sein, wenn man täglich Suppe, Gemüse und Fleisch zu essen hat.“ Diese Worte lässt Georg Büchner seinen Woyzeck sagen. Landrat Joachim Arnold zitierte die Worte mit Bedacht: „Georg Büchner hat uns auch heute noch sozialpolitisch viel zu sagen, deshalb bin ich froh, dass wir die Ausstellung „Georg Büchner und seine Zeit“ jetzt in Friedberg, hier im Dienstleistungszentrum, präsentieren können.“
Ursprünglich sollte die Ausstellung im Wetterau-Museum gezeigt werden, wegen mangelndem Brandschutz ist dies aber aktuell nicht möglich. „Wir sind da gerne eingesprungen, um den Menschen in Friedberg und der näheren Umgebung den Besuch dieser Ausstellung zu ermöglichen“, betonte Landrat Joachim Arnold, der vor allem mit dem Besuch von Schülerinnen und Schülern aus der Region rechnet.
„Die Stücke von Georg Büchner, wie Dantons Tod, Lenz, Leonce und Lena und Woyzeck, gehören auch 175 Jahre nach dem Tod von Georg Büchner zu unserem Bildungskanon. Ich halte es für sehr sinnvoll, nicht nur die Stücke selbst zu lesen, sondern sich auch mit dem Leben von Georg Büchner und den Zeitumständen, in denen er geschrieben hat, auseinander zu setzen. Freiheitsdrang und der Kampf für Menschrechte zeichnen das Werk von Georg Büchner aus “, so der Landrat.
„Georg Büchner beschäftigt uns noch heute“, sagte  Friedbergs Bürgermeister Michael Keller. Keller hat als Historiker selbst zu Büchner gearbeitet und einen Text zur letzten Ausstellung vor 25 Jahren beigetragen. Mit dem Namen Georg Büchners sei auch der bedeutendste deutsche Literaturpreis verbunden. Zwei Friedberger, Fritz Usinger und Henry Benrath, sind Träger der vor genau 90 Jahren erstmals vergebenen Auszeichnung.
Zusammengestellt wurde die Ausstellung von Matthias Gröbel, Archivpädagoge am Staatsarchiv, Dr. Peter Engels, Archivar des Stadtarchivs Darmstadt und dem kommissarischen Leiter des Hessischen Staatsarchivs Darmstadt, Dr. Klaus-Dieter Rack, der selbst in Friedberg/Dorheim wohnt. Rack dankte dem Landrat für die unbürokratische Hilfe bei der Präsentation der Ausstellung. „Mir lag es sehr am Herzen, diese Ausstellung auch hier in Friedberg zeigen zu können“, so Rack.
Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Dienstleistungszentrums, montags bis mittwochs von 08:00 bis 17:00 Uhr, donnerstags bis 18:00 Uhr und freitags bis 14:00 Uhr, zu sehen. Der Eintritt ist kostenlos. Im Dienstleistungszentrum gibt es einen umfangreichen Ausstellungskatalog zum Preis von 10,00 Euro zu erwerben.
Die Ausstellung Georg Büchner und seine Zeit wandert nach der Präsentation in Friedberg nach Butzbach. Dort wird sie im Museum in der Färbgasse gezeigt. Anschließend wird sie durch das Heuson-Museum in Büdingen präsentiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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