Bad Homburg

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Mädchen und technische Berufe

Das Thema „Mädchen und technisch-naturwissenschaftliche Berufe“, so genannte MINT-Berufe, ist für den Arbeitskreis der Frauenbeauftragten im Hochtaunuskreis ein Schwerpunkt seiner Arbeit. Nach wie vor konzentrieren sich mehr als die Hälfte der jungen Frauen bei der Wahl der Ausbildungsberufe und Studienfächer auf ein Spektrum von zehn Berufen, unter denen kein einziger technisch-naturwissenschaftlicher ist. So kommt es, dass sich Frauen trotz guter Schulabschlüsse häufig in Berufsfeldern mit vergleichsweise niedrigen Verdienstmöglichkeiten und geringen Karrierechancen wiederfinden, obwohl gleichzeitig Fachkräfte in technisch-naturwissenschaftlichen Berufen fehlen. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken wurde 2009 das kreisweite Bündnis „Girls go Technic“ initiiert, bei dem die Frauenbeauftragten gemeinsam mit interessierten Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen, Schulen und anderen Institutionen Projekte entwickeln, um Mädchen und junge Frauen bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und sie für die große Palette der Berufe in diesen Bereichen zu begeistern.
Das Bündnis führt nun eine kreisweite Umfrage durch. Hierzu werden die Unternehmen mit technisch- naturwissenschaftlichen Arbeitsgebieten mittels eines Fragebogens um ihre Mitarbeit gebeten, und auch die weiterführenden Schulen tragen ihre Angebote zu diesem Themenkomplex zusammen. Der Zweck dieser Umfrage ist die Erstellung eines Angebotskatalogs aller von Unternehmen jetzt schon vorgehaltenen Angebote. Darüber hinaus geht es auch darum passgenaue Projekte wie z.B. Praktika, Info-Tage oder Wahlunterricht zu entwickeln, die den Bedürfnissen der Mädchen, der Unternehmen und der Schulen gerecht werden. Die Umfrage soll die gegenseitigen Belange verdeutlichen und so dem Bündnis eine zielgerichtete Arbeitsgrundlage bieten. Das Bündnis bittet die angeschriebenen Unternehmen um einen regen Rücklauf, als Abgabefrist ist der 31. Januar gesetzt. Fragen beantworten Gaby Pilgrim, Kommunale Frauenbeauftragte der Stadt Bad Homburg, Telefon 06172/100-4010 und Walburga Kandler, Frauenbeauftragte der Stadt Friedrichsdorf, Telefon 06172/731303 sowie die Frauenbeauftragten der Städte und Gemeinden des Hochtaunuskreises.


Vortrag im Stadtarchiv

Bad Homburg v.d.Höhe. Am Mittwoch, 6. Februar, 19 Uhr, hält Dr. Dr. Reiner Ruppmann einen Lichtbildervortrag in der Reihe „Aus dem Stadtarchiv“ mit dem Thema „80 Jahre nach Hitlers ‚Erstem Spatenstich’. Überreste der Reichsautobahn im Rhein-Main Gebiet“. Die Veranstaltung findet im Gotischen Haus, Tannenwaldweg 102, statt. Der Eintritt ist frei.

Mit großem Pomp und einer minutiös festgelegten Choreografie inszenierte das nationalsozialistische Regime am 23. September 1933 am südlichen Mainufer beim damaligen Hof Goldstein den „Ersten Spatenstich“ zum Start des Reichsautobahnbaus. Adolf Hitler war, wie die Propaganda nach dem Ereignis verbreitete, eigens zu diesem Anlass mit dem Flugzeug in das wegen seiner bedeutenden jüdischen Gemeinde höchst ungeliebte Frankfurt gekommen, um sich in seiner Rede an der Baustelle als „erster Arbeiter der Nation“ zu positionieren und anschließend eine Lore Sand leer zu schaufeln.

Knapp zwei Jahre später, am 19. Mai 1935, weihte Hitler die erste im Deutschen Reich fertig gestellte Autobahn-Teilstrecke von Frankfurt nach Darmstadt ein. Nach der Eröffnung des „Taunus-Autobahn“ genannten nördlichen Teilstücks am 27. September 1936, drei Jahre nach dem „Ersten Spatenstich“, war die Reichsautobahn in unserer Region von Bad Nauheim bis Bruchsal durchgehend befahrbar.

Die 80. Wiederkehr des die Autobahngeschichte prägenden „Ersten Spatenstichs“ regte dazu an, im Rhein-Main-Gebiet nach den Überbleibseln des Reichsautobahnbaus zwischen 1933 und 1936 zu suchen. Vordergründig scheinen nämlich die häufigen Um- und Erweiterungsbauten an der heutigen Bundesautobahn A 5 alle Spuren aus dieser Zeit getilgt zu haben. Doch bei genauem Hinsehen lassen sich doch mehr Relikte finden als erwartet.

Der reich bebilderte Vortrag stellt die noch im Original erhaltenen Bauwerke entlang der Autobahnstrecke zwischen Bad Homburg und Darmstadt vor und erläutert die Ära des frühen Autobahnbaus in unserer Region. Zusätzlich wird an einige markante, inzwischen verschwundene Bauten erinnert.

Referent Dr. Dr. Reiner Ruppmann arbeitete nach dem Erststudium mit Abschluss Diplom-Kaufmann (1964) und Promotion zum Dr. rer. pol. (1967) 35 Jahre lang in Führungspositionen bei Industrieunternehmen. Ab 2002 studierte er Geschichtswissenschaften und Romanistik an der Goethe-Universität Frankfurt, wo er 2009 zum Dr. phil. promoviert wurde. Ruppmann ist Schatzmeister des Vereins für Geschichte und Landeskunde Bad Homburg v.d.Höhe e.V. und wissenschaftlicher Beirat der Arbeitsgemeinschaft Autobahngeschichte e.V. (AGAB). Für sein Engagement wurde er 2010 mit der Silbernen Ehrennadel der Stadt Bad Homburg ausgezeichnet.



Zinsgünstige Stadtdarlehen

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe stellt auch in diesem Jahr wieder zinsgünstige Darlehen für den Bau, den Erwerb und den familiengerechten An- und Umbau von Familienheimen und Eigentumswohnungen zur Verfügung. Der Wohnraum muss in Bad Homburg v.d.Höhe liegen, familiengerecht sein und eigen genutzt werden. Das Darlehen ist an eine der Haushaltsgröße entsprechende Einkommens- und Belastungsgrenze gebunden.
Seit dem 1. Januar 2013 gelten neue Richtlinien. Nun können auch Familien mit einem Kind ein Darlehen beantragen. Ein 3-Personen-Haushalt darf ca. 64.000 Euro brutto jährlich verdienen. Nach Abzug der Belastung aus dem zu finanzierenden Objekt, sollte den Antragstellern noch mindestens 1.100 Euro zur Lebensführung monatlich übrig bleiben. Außerdem ist ein Eigenkapitalanteil von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten aufzubringen. Auch Alleinerziehende mit einem Kind können die Förderung in Anspruch nehmen. Die Einkommensgrenze für einen 2-Personen-Haushalt beträgt ca. 53.000 Euro brutto jährlich.
Für den Neubau oder Erwerb von Familienheimen beträgt das Darlehen 50.000 Euro, für den Erwerb von Eigentums- und anderen Gebrauchtwohnungen sowie bei An- und Umbauten 40.000 Euro. Sollten dem Haushalt mehr als 2 Kinder angehören, erhöht sich das Darlehen um 4.000 Euro bis 6.000 Euro pro Kind. Das Stadtdarlehen wird 10 Jahre lang zinslos gewährt. Die Tilgung beträgt 2 Prozent. Danach beträgt der Zinssatz 3 Prozent, wenn noch ein Kind Kindergeld erhält. Das Darlehen ist grundbuchlich zu sichern.
Die Antragsformulare gibt es bei der Stadtverwaltung Bad Homburg v.d.Höhe, Rathausplatz 1, Fachbereich Jugend, Soziales und Wohnen – Wohnungsamt. Informationen erteilt Angelika Göhringer unter der Telefonnummer 06172 / 100-5092.


Kiosks am Bahnhof erreicht nicht die geforderte Mindestzahl

Die Betreiber des Bürgerbegehrens setzen sich dafür ein, den bisherigen Betreibern weiterhin den Betrieb eines Kiosks am Bahnhof zu ermöglichen.

Am 17.01.2013 haben die Verantwortlichen für das angestrebte Bürgerbegehren, vertreten durch Frau Angela Stohrer, die Unterschriftenlisten fristgerecht beim Gemeindewahlbüro abgegeben.

Die darauffolgende Prüfung ergab, dass insgesamt 189 Unterschriftenlisten und drei Kinderlisten einge­reicht wurden. Es wurden die abgegebenen Unter­schriften gezählt, so dass insgesamt 2.223 Unter­schriften zuzüglich 20 Unterschriften von Kindern vor­gelegt wurden.

Erforderlich waren insgesamt 3.298 Unterschriften von wahlberechtigten Oberurseler Bürgern.

Bei der Prüfung handelte es sich nur um eine summarische Prüfung. Da die erforderliche Anzahl an Unterschriften nicht erreicht wurde, kann gemäß der Hessischen Gemeindeordnung auf eine qualitative Prüfung (Vollständigkeit der Angaben (Geburtsdatum, Anschrift, vollständiger Name, Datum der Unterschrift und eine Unterschrift selbst), Wahlberechtigung für Oberursel, Doppelnennungen bei Unterschriften) verzichtet werden.

Den städtischen Gremien wird somit vorgeschlagen, einen Bürgerentscheid auf Grund der fehlenden notwendigen Unterschriften als nicht zulässig zu entscheiden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Seminar verschoben 

Bad Homburg. Das Seminar zur Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Pflegediensthelfern wurde verschoben. Ausbildungsbeginn ist nun der 20. Februar 2013. Für diesen Lehrgang sind noch freie Plätze vorhanden.


Umleitung der Stadtbusse

Am Sonntag, 27. Januar, von 11 bis 19:30 Uhr kann die Haltestelle „Kurhaus“ wegen der „Rallye Monte Carlo“ nicht angefahren werden. Der Busverkehr wird wie folgt umgeleitet:
Die Umleitung erfolgt vom Finanzamt in Richtung Bahnhof über die Kaiser-Friedrich-Promenade, die Ferdinandstraße, den Hessenring und die Schleußnerstraße, Vom Bahnhof kommend in Richtung Kurhaus über die Schöne Aussicht und die Kisseleffstraße zur Kaiser-Friedrich-Promenade. Die Linien3, 7, 50 und 261 fahren die Haltestellen Hessenring, Thomasbrücke, Schöne Aussicht, Kisseleffstraße und Kaiser-Friedrich-Promenade an.
Die Busse der Linie 54 fahren von Friedrichsdorf kommend über die Höllsteinstraße, den Viktoriaweg, die Kisseleffstraße und die Kaiser-Friedrich-Promenade über die Höllsteinstraße zurück nach Friedrichsdorf.
Hinter dem Kurhaus wird in der Kaiser-Friedrich-Promenade beidseitig eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. An der Haltestelle "Marienbader Platz" halten alle Busse, die aus Richtung Kurhaus zum Bahnhof fahren


Rückschnitt für Eiben im Kurhausgarten

Bad Homburg v.d.Höhe. Die Stadt Bad Homburg lässt in den kommenden Tagen die dominanten Eiben rechts und links der neuen Kurhaus-Treppenanlage an der Kaiser-Friedrich-Promenade zurückschneiden. Die Arbeiten werden dazu führen, dass die Eiben in den ersten zwei bis drei Jahren kahl wirken. Nach drei bis fünf Jahren werden sie die gewünschte Form erreicht haben.

Ziel des Rückschnitts ist es, das Gesamtbild an der Treppenanlage abzurunden. Rechts und links sollen künftig kompakte, bis unten blickdichte Eiben-Gruppen mit einer Höhe von 2 Metern bis 2,50 Meter stehen. Damit wird die heute vorhandene Sicht unter den Kronen der Eiben verhindert und so der Autoverkehr optisch aus dem Kurhausgarten verbannt. Außerdem werden drei Nordmann-Tannen oberhalb des Eingangsbereiches Ludwigstraße / Kaiser-Friedrich-Promenade entfernt, die dort ohne Bezug auf die historische Gestaltung gepflanzt worden sind.

Diese Arbeiten stellen einen ersten Schritt zur stärkeren Betonung dieses Eingangsbereichs und der die Verbindung zwischen Kurhausgarten und Lenné-Park darstellen. Die Stadt gestaltet den Park sukzessive entsprechend der historischen Bilder und Absichten nach den Erkenntnissen der Gartendenkmalpflege.


Schnäppchenabend

Abends gemütlich plaudern, staunen und Schnäppchen machen: Das ist möglich beim Spätabendshopping „Rund ums Kind“ der Kindertagesstätte Hausmannspark in Bad Homburg, Mühlweg 19 (neben der Jugendherberge). Am Freitag, 1. Februar, 19.30 Uhr bis 21 Uhr, kann hier in fröhlicher Atmosphäre bei Getränken und Häppchen gut erhaltene Baby- und Kinderkleidung, Schwangerschaftskleidung, Spielzeug und vieles mehr für Babys und Kinder gekauft werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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