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Mundartfreunde der Wetterau

 

Plattschwätzer Wettbewerb

„Nur einen Wetterauer Dialekt gibt es nicht. Jeder Ort hat seinen eigenen Dialekt, und genau das macht die Vielfalt unserer Wetterau aus.“

Am Freitag, dem 26. April 2013 wird zum dritten Mal der Wetterauer Plattschwätzer im Rahmen eines Mundartwettbewerbes verliehen. Zehn Beiträge werden dann dem Publikum zur Wahl gestellt. Die besten drei Beiträge werden mit dem Wetterauer Plattschwätzer, einer Metallskulptur der Ortenberger Künstlerin Ulrike Obenauer, ausgezeichnet.

„Mundart ist ein Stück Kultur und zeichnet die geschichtsbewussten Wetterauerinnen und Wetterauer aus. Sie als hinterwäldlerisch oder gar als Zeichen mangelnder Bildung zu verstehen, ist absolut unangemessen“, sagt Landrat Arnold, der die Wetterauer Mundarten beleben möchte. „Mit dem Wetterauer Mundartwettbewerb haben wir voll ins Schwarze getroffen. Es gibt ein großes Interesse, das über alle Generationen reicht, und das finde ich besonders schön.“

Beiträge zum nächsten Wetterauer Mundartwettbewerb können noch bis zum 01. März 2013 eingereicht werden.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einreichung eines eigenen, selbst geschriebenen Wortbeitrages, der gesprochen nicht länger als drei Minuten dauert.

Der Beitrag soll sowohl in Mundart als auch in hochdeutsch eingereicht werden. Gesangsbeiträge oder Beiträge von Gruppen mit mehr als zwei Personen können nicht gewertet werden. Anmeldeschluss ist der 1. März 2013.

Teilnehmen kann an dem Wettbewerb jeder, der sich mit einem eigenen Wortbeitrag bei der Pressestelle des Wetteraukreises: Wetteraukreis, Sonderfachdienst Kommunikation, Europaplatz, 61169 Friedberg bewirbt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Betreuungsplätze für unter Dreijährige - Anträge bis 1. März stellen

Bis zum 1. März sind die Wetterauer Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aufgefordert, ihre Förderanträge für den Ausbau an Betreuungsplätzen beim Wetteraukreis einzureichen.

Die Kommunen arbeiten kontinuierlich daran, mehr Betreuungsplätze für die unter Dreijährigen zu schaffen. Ihre Planungen und den Förderantrag reichen sie beim Wetteraukreis ein, der sie prüft und in einem Gesamtantrag an das Regierungspräsidium Kassel weiterreicht. So meldete Sozialdezernent Betschel-Pflügel im Dezember den dem Kreis übermittelten Förderbedarf für die Jahre 2013 und 2014 nach Kassel. 3,6 Millionen Euro für insgesamt 361 weitere Betreuungsplätze.

Zweimal im Jahr haben die Kommunen Gelegenheit, diesen vorab gemeldeten Bedarf zu konkretisieren und in Anträge zu gießen. Der erste Antragslauf ging vergangene Woche zu Ende. „Er beinhaltet Anträge auf Fördermittel in Höhe von rund einer Million Euro“, erläutert Betschel-Pflügel. Mit diesen Fördermitteln können Betreuungsplätze für 137 Kinder neu geschaffen werden.

Betschel-Pflügel geht davon aus, dass sie Ende Februar genehmigt sein werden. Spätestens ab Ende Mai sollten die Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, „denn es ist verbindlich festgelegt, dass die Investitionen in jedem Fall bis Ende 2014 abzuschließen sind der Bau innerhalb von drei Monaten nach dem Bescheid aus Kassel begonnen sein muss“, erläutert der Sozialdezernent.

Anträge bis 1. März einreichen

Um beim zweiten Antragslauf für 2013 dabei zu sein, sollten die Kommunen ihre Anträge bis zum 1. März mit den notwendigen Anlagen und Unterlagen beim Fachbereich Jugend, Familie und Soziales einreichen. Sofern der Ausbau der Betreuungsplätze in der jeweiligen Kommune noch nicht abgeschlossen ist, appelliert der Dezernent, die bereits geplanten Investitionsmaßnahmen zu forcieren und zu konkretisieren, um rechtzeitig in den Genuss von Fördermitteln zu kommen: „Nur so können wir gemeinsam das Ausbauziel von Betreuungsplätzen für durchschnittlich 39 Prozent der Kinder im Wetteraukreis erreichen.“


NPD-Anträgen - Keine Inhalte, nur Propaganda!

Zwei Mitglieder entsendet die rechtextreme NPD in den Wetterauer Kreistag. Zu sehen und zu hören ist in der Regel von den rückwärtsgewandten Parlamentariern wenig. Die Anträge werden monoton vom Blatt abgelesen, kritische Nachfragen sind nicht erlaubt.

Jetzt muss sich der Kreistag des Wetteraukreises mit gleich vier der unsäglichen Anträge der NPD beschäftigen.

Dass diese sich gegenseitig widersprechen, ist nicht mehr als eine Randnotiz. So heißt es in einem Resolutionsantrag nein zum Verbotsantrag gegen die NPD, Argumente statt Verbote.

Gleich verbieten statt zu argumentieren, will man hingegen den Islamunterricht an Wetterauer Schulen. Diesen als Hassunterricht zu bezeichnen, zeugt allerdings von wenig Sachkenntnis. Denn genau das Gegenteil ist der Fall: Durch einen Islamunterricht an den Wetterauer Schulen können die Inhalte durch das Kultusministerium festgelegt werden. So wird das genaue Gegenteil von Hassunterricht gesichert, nämlich ein neutraler Religionsunterricht in einem demokratisch verfassten Staat.

Zwei Anträge der NPD befassen sich schließlich mit der Veranstaltung gegen Rechts, die im vergangenen Jahr am Jahrestag der Reichspogromnacht stattgefunden hat. Nachdem der Wetteraukreis seine Veranstaltung wegen der erzwungenen Teilnahme von NPD-Mitgliedern beendet hat, wurde spontan zu einer geschlossenen Veranstaltung des Büdinger Geschichtsvereins und der Humanistischen Union eingeladen. Da die Veranstaltung in den Räumen des Geschichtsvereins stattfand, konnte die NPD sich so keinen Zutritt verschaffen.

Auf den Tag genau 80 Jahre nach der Machtergreifung durch die Nazis gebe es immer noch Politiker die auf Ausgrenzung setzen und an die Ungleichheit der Menschen und ihrer Rechte glauben. Solche unsäglichen Sprüche im Kreistag zu hören sei schmerzlich, gerade vor dem Hintergrund der Verbrechen die die Nazis in deutschem Namen verübt haben. 

„Im Prinzip geht es den Rechten doch nur darum, den Anschein von demokratischem Verhalten zu erwecken. Tatsächlich aber sprechen die Argumente der NPD eine deutlich andere Sprache, nämlich die der rückwärtsgewandten Propaganda. Ich hoffe, dass das auch mit dem Verbotsverfahren gegen die NPD deutlich zutage tritt“, so abschließend Landrat Joachim Arnold.

 

Zusammenlegung von  Wahlterminen

Landrat Joachim Arnold hat die voraussichtliche Zusammenlegung von Bundestags- und Landtagswahl auf den 22. September 2013 begrüßt. Die Direktwahl des Landrates findet in der Zeit zwischen dem 1. Januar und 31. März 2014 statt.

„Es ist davon auszugehen, dass sich die Landesregierung von der Zusammenlegung der beiden Wahlen erhofft, von dem Popularitätsbonus von Angela Merkel zu profitieren, andererseits ist damit aber auch sichergestellt, dass die Wahlbeteiligung höher als bei sonstigen Landtagswahlen ist. Ob dann das Kalkül der Landesregierung aufgeht, bleibt abzuwarten.“

Landratswahl im ersten Quartal

Die Zusammenlegung von Bundestags- und Landtagswahl hat auch konkrete Auswirkungen auf den Termin der Landratswahl. Nach der Gemeindeordnung muss diese mindestens drei Monate, maximal sechs Monate vor Ende der Wahlzeit stattfinden, das heißt, zwischen dem 01. Januar und dem 31. März 2014.

Hätte die Landtagswahl im letzten Quartal 2013 stattgefunden, wäre auch eine Ausnahme von dieser Vorgabe möglich und Landratswahl und Landtagswahl hätten zusammengelegt werden können, was wiederum zu einer höheren Wahlbeteiligung bei der Direktwahl zum Landrat hätte führen können. Diese lag bei der Stichwahl im Jahre 2008 bei nur 36,5 Prozent. „Wir müssen deshalb aus eigener Kraft und mit eigenen Themen die Menschen für eine Beteiligung an der Direktwahl gewinnen“, so abschließend Landrat Joachim Arnold.


Wetterauer Lamm- und Landgenuss

„Lämmer, LIFE und Landgenuss“, so präsentierte sich die Wetterau auf der Grünen Woche in Berlin. Der Karbener Landgenuss-Koch Reiner Neidhart, der Enzheimer Schäfer Thomas Etzel vertraten die Wetterau am vergangenen Wochenende auf der größten Landwirtschaftsmesse der Welt in Berlin.

Auf dem Ländertag Hessen zeigten sie gemeinsam mit Christian Sperling, Regionalmanager des LIFE-Projektes „Wetterauer Hutungen“, wie sich Naturschutz, Schäferei und Gastronomie in der Wetterau für den Erhalt der Hutungen und die regionale Küche einsetzen. Leckere Lammhäppchen und eine Apfelweinsuppe mit Lammeinlage sorgten für großen Andrang am Hessenstand und schmeckten der Politprominenz ebenso wie den Besuchern aus aller Welt.

Krönender Abschluss des Messeauftrittes war das Schaukochen auf der Landschaubühne der Grünen Woche, wo Reiner Neidhart mit seinen beiden Mitreitern Thomas Etzel und Christian Sperling Lammgulasch zubereitete und den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern servierte. Das Wetterauer Schafmaskottchen verteilte Rezeptflyer und kleine Geschenke und sorgte für gute Stimmung bei den kleinen Besuchern. Neben einer Demonstration der feinen Wetterauer Küche gab es viele Informationen rund um die Schafhaltung und das erste hessische LIFE-Projekt des Landes Hessen in der Wetterau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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