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„Neue Karnevals - Zugstrecke macht was her!“

Am Taunus-Karnevalszug (am Sonntag, 10.02.2013)  wird es erstmalig eine neue Streckenführung geben.

Der Taunus-Karnevalszug führt dann – von der Eppsteiner Straße kommend – durch den Homm-Kreisel, den Holzweg, über den Epinayplatz, durch die Henchenstraße. und die Liebfrauenstraße zur Bärenkreuzung, wo er auf die alte (seitherige) Zugstrecke trifft.

Diese neue Streckenführung schafft neue Möglichkeiten. Auf dem Epinayplatz – der bisher abseits der Streckenführung lag – wird neben einer Zugmoderation durch den Orscheler Kabarettisten und Comedian Peter Schüßler („die Schüssel“) auch ein gastronomisches Angebot geben, für das der „Orscheler Gastronom“ Michael Thalhofer sich verantwortlich zeichnet. Das mittlerweile schon obligatorische Kinder-Karussell hat dort seinen neuen Standplatz gefunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„bunt statt blau“

„Trinken, bis der Arzt kommt.“ In den vergangenen Jahren landeten bundesweit immer mehr Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Im Kampf gegen das „Komasaufen“ setzt die Krankenkasse DAK-Gesundheit deshalb ihre Kampagne „bunt statt blau“ auch in Bad Homburg fort. Unterstützt wird der Plakatwettbewerb für Schüler zwischen zwölf und 17 Jahren durch Sozialminister Stefan Grüttner. Alle Schulen im Hochtaunuskreis sind bis zum 31. März zur Teilnahme eingeladen.

Jugendliche bekennen Farbe

Laut Bundesstatistik kommen jährlich rund 26.000 Kinder und Jugendliche nach dem Rauschtrinken in eine Klinik. Im Hochtaunuskreis gab es im Jahr 2011 mit 74 Betroffenen einen Rückgang um 3,9 Prozent. „Es zeichnet sich ab, dass die Zahl der Komasäufer bundesweit auf hohem Niveau bleibt“, sagt Erhard Waldmann von der DAK-Gesundheit Bad Homburg. „Daher ist eine anhaltende Aufklärung über die Gefahren des Rauschtrinkens erforderlich. Unsere Kampagne `bunt statt blau´ ist erfolgreich und anerkannt, weil dort die Jugendlichen selbst beim Thema Alkohol Farbe bekennen. Deshalb setzen wir unseren Wettbewerb jetzt im vierten Jahr fort.“

Botschaften ohne erhobenen Zeigefinger

Seit 2010 haben bundesweit 35.500 junge Künstler bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gemalt, davon auch viele Schüler aus dem Hochtaunuskreis. Die Kampagne „bunt statt blau“ wurde inzwischen mehrfach ausgezeichnet und wird von Politikern, Suchtexperten und Künstlern unterstützt. „Der Wettbewerb zeigt den Schulen ein guten Weg, das Thema Rauschtrinken nicht mit erhobenem Zeigefinger zu vermitteln, sondern auf kreative Weise“, erklärt Waldmann. „Jedes Jahr werden mehr Jugendliche erreicht. Es ist beeindruckend, welche Qualität die Plakate der jungen Künstler haben und welche klaren Botschaften sie gegen Alkoholmissbrauch setzen.“ Es sei wichtig, das Thema in möglichst vielen Schulen auf den Stundenplan zu setzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Unfallkosten - Autofahrer aufgepasst

Tipp - Insbesondere in den Wintermonaten steigt die Unfallgefahr. Bei Schnee und Eis, Glätte und Nebel kann der Weg zur Arbeit für Autofahrer schnell zum Verhängnis werden. Aber der Fiskus hat ein Einsehen mit den Fahrzeugnutzern. Soweit sie beruflich bedingt unterwegs sind, müssen sie den Schaden nicht allein tragen. Wann und in welchem Umfang Aufwendungen in Zusammenhang mit Unfällen steuerlich als Werbungskosten oder Betriebsausgaben geltend gemacht werden können, wird im Folgenden grob skizziert.

Voraussetzungen

Grundsätzlich muss immer geklärt werden, ob der jeweilige Unfall auf einer privat oder beruflich veranlassten Fahrt passierte, denn nur ein-deutig beruflich veranlasste Fahrten berechtigen zur steuerlichen Berücksichtigung von Unfallkosten. Dabei sind bereits geringe Umwege, etwa zum Einkaufen oder Abholen der Kinder, schädlich für die steuer-liche Anerkennung der Kosten. Das gilt auch für Alkohol. Ist er nach-weislich im Spiel, so ist mit einer steuermindernden Kostenanerkennung nicht zu rechnen.

Welche Kosten werden anerkannt

Vorausgesetzt die Bedingungen stimmen, dann kann prinzipiell davon ausgegangen werden, dass so gut wie sämtliche Unfallkosten aner-kennungsfähig sind. Für berufliche Unfallschäden gibt es in aller Regel keine finanzielle Begrenzung. Die Kosten können vom steuerpflichtigen Einkommen in voller Höhe als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abzugsfähig sein. Dazu gehören beispielsweise die Ausgaben für Ab-schleppdienst und Reparaturen oder die Selbstbeteiligung bei Voll-kaskoversicherungen sowie Aufwendungen für Anwälte und eventuelle juristische Auseinandersetzungen. Auch die Kosten für Gegenstände, die beim Unfall innerhalb des Wagens oder im Unfallumfeld beschädigt wurden, sind abzugsfähig. Dabei kann es sich beispielsweise um Com-puter, Gepäckstücke oder im Wagen befindliche Kleidung handeln. Außerdem kann der Verunfallte davon ausgehen, dass er den Fiskus an den Kosten für einen angemessenen Mietwagen beteiligen darf, während der eigene Wagen sich in der Reparatur befindet. Zahlungen Dritter, wie etwa von Versicherungen, sind dagegen stets vom steuer-mindernden Aufwand abzuziehen.

Wer kann die Kosten geltend machen

Handelt es sich um betrieblich veranlasste Fahrten, die begrifflich den Reisekosten zugerechnet werden können, gehört die Übernahme der Unfallkosten durch den Arbeitgeber zu dessen Betriebsausgaben. Sie stellen in diesem Fall keinen geldwerten Vorteil für den Arbeitnehmer dar, der sowohl lohnsteuer- als auch sozialversicherungspflichtig wäre. Auch hier gilt: Trunkenheit am Steuer darf nicht der Unfallauslöser sein, sonst ist die steuermindernde Kostenanerkennung vertan. Bei Fremd-verschulden oder höherer Gewalt wird ebenfalls in aller Regel ein geld-werter Vorteil nicht angenommen. Trägt der Arbeitgeber die Kosten nicht, dann kann der Arbeitnehmer sie unter den oben schon genannten Voraussetzungen in vollem Umfang als Werbungskosten geltend machen.

   

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