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Der Berufswahlpass für Jugendliche

Die Wahl des richtigen Berufes ist keine einfache. Eine gute Unterstützung dabei ist der Berufswahlpass, er hilft jungen Menschen, sich bei der Berufswahl zu orientieren. Die Fachstelle Jugendarbeit lädt zu zwei Informationsveranstaltungen in Friedberg und Büdingen ein, bei denen Eltern, Vertreter von Betrieben und Beratungseinrichtungen der Berufswahlpass vorgestellt wird.

Was sind meine Stärken, welchen Beruf will ich ergreifen, wie finde ich die zu mir passende Ausbildung? Fragen über Fragen. Eine Orientierungshilfe kann der Berufswahlpass sein. In hessischen Schulen wird er seit dem Schuljahr 2009/ 2010 in den 7. Klassen an alle Schüler und Schülerinnen verteilt und landesweit eingesetzt.

Die Fachstelle Jugendarbeit/Jugendberufshilfe lädt zu einer Informationsveranstaltung ein, bei der der Berufswahlpass vorgestellt wird. Eingeladen sind Eltern, deren Sohn oder Tochter die siebte, achte oder neunte Klasse einer Haupt- oder Realschule besuchen. Aber auch Vertreter/innen von Betrieben, die Schüler-Praktika anbieten oder für Mitarbeiter/innen in Beratungseinrichtungen.

Auf dem Programm steht ein Vortrag zum Thema von Daniela Evermann, Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V., Gießen. Es gibt praktische Übungen aus dem Berufswahlpass, Erörtert werden Chancen und Möglichkeiten, die der Berufswahlpass für Schüler/innen, Eltern, Lehrkräfte, Betriebe und Netzwerk-Akteure bietet. Und es gibt auch Gelegenheit zum Austausch mit Vertreter/innen aus Schule, Berufsberatung und Wirtschaft.

Die Veranstaltungen sind kostenlos und finden jeweils von 18 bis 20 Uhr in Friedberg und Büdingen statt: Mittwoch, 6. März im Kreishaus in Friedberg, Raum 201. Mittwoch, 13. März, Büdingen, Familienzentrum „Planet Zukunft“, Vorstadt 9-11.

Weitere Informationen bei der Fachstelle Jugendarbeit/Jugendberufshilfe, Europaplatz, 61169 Friedberg, Telefon: 06031 83-3315.


Potenzial junger Menschen mit Migrationshintergrund nutzen 

Die Situation am Ausbildungsmarkt hat sich verbessert. Für Jugendliche mit Migrationshintergrund ist die Suche nach einem Ausbildungsplatz aber nach wie vor schwierig. „Dabei verfügen sie über verschiedene Kompetenzen, die es stärker zu nutzen gilt“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel. Dies ist Thema beim dritten Workshop des Projektes „Potenziale nutzen“. Er findet am 4. März von 17.30 bis 20 Uhr in der Helmut-von-Bracken-Schule in Friedberg statt.

Das Projekt „Potenziale nutzen - Regionale interkulturelle Kooperation für die betriebliche Berufsausbildung“ will dazu beitragen, dass mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund an eine betriebliche Berufsausbildung machen. Vor allem Mehrsprachigkeit, die Fähigkeit interkulturell zu agieren und Flexibilität sind die Kompetenzen, die diese Jugendlichen mitbringen. Der demographische Wandel wird dazu führen, dass Wirtschaft und Verwaltung sich bei der Personalgewinnung umstellen müssen. „Alle Jugendlichen und auch leistungsschwächere junge Menschen werden zunehmend in den Fokus der Personalverantwortlichen treten“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Betschel-Pflügel. Einige dieser Jugendlichen benötigen wirksame und nachhaltige Unterstützung beim Übergang von der Schule in die Ausbildung.

 

Steuerfreie Aktiengewinne

Tipp - Was damals schmerzhaft war, kann sich heute für manchen durchaus zum Positiven wenden. Wer seine Aktien, Aktienfonds oder Zertifikate damals verkauft hat und dieses auch in der Steuererklärung angab, kann die damaligen Verluste nun mit aktuellen Kursgewinnen verrechnen. Die werden dann steuerfrei eingenommen.

Diese Art der Verrechnung ist nur noch mit der Steuererklärung von 2013 möglich. Daher sollten im laufenden Jahr möglichst hohe Gewinne realisiert werden. Beim derzeitigen Stand des DAX ist daher über einen raschen Verkauf von Wertpapieren nachzudenken und umzusetzen. Die Verrechnung von Altverlusten ist prinzipiell nur mit anderen Spekulationsgeschäften möglich, aber nicht mit deren Zinsen.

Ebenfalls prüfenswert ist, ob 2012 Aktiengewinne angefallen sind, für die Abgeltungssteuer abgezogen wurde. Sie könnten dann in der Steuererklärung für 2012 den Altverlusten gegenübergestellt werden.

Über 2013 hinaus besteht die Möglichkeit, Gewinne aus Immobilienverkäufen, Antiquitäten und Edelmetallen mit Altverlusten zu verrechnen.

Um den effektivsten Weg für den Umgang mit Altverlusten zu finden, ist es ratsam, einen Steuerexperten hinzuzuziehen.


Termin Landratswahl

Der Kreisausschuss hat den 19. Januar 2014 als Termin für nächste Landratswahl vorgeschlagen. Eine eventuell notwendige Stichwahl soll am 2. Februar 2014 stattfinden. Die endgültige Entscheidung fällt der Kreistag in seiner nächsten Sitzung.

Durch die Entscheidung der Landesregierung, die Wahlen zum hessischen Landtag gemeinsam mit der Bundestagswahl am 22. September 2013 durchzuführen, war es rechtlich nicht möglich, die Landratswahl damit zu bündeln. Normalerweise darf eine Direktwahl nicht früher als sechs Monate vor Ende der Amtszeit des Amtsinhabers durchgeführt werden. Dieser Zeitraum kann auf neun Monate ausgedehnt werden, wenn dadurch Wahlen zusammengelegt werden können", erläutert Landrat Joachim Arnold die rechtliche Situation und bedauert zugleich, dass diese Möglichkeit nicht genutzt werden kann. "Da die neue Wahlzeit des Landrates am 1. Juli 2014 beginnt, hätte der gemeinsame Wahlgang frühestens am 1. Oktober 2013 gemeinsam mit der Landtagswahl stattfinden können."

Den Wahltermin im Januar 2014 hat der Kreisausschuss bevorzugt, da ein späterer Termin im 1. Quartal in die heiße Phase der Faschingkampagne gefallen wäre, die im kommenden Jahr bis in den März hineinragt. "Die Terminwahl hat natürlich auch mit der ausgeprägten Feierlaune der Wetterauer an Fasching zu tun, die durch die Landratswahl nicht beeinträchtigt werden soll. Viele Bürger- und Dorfgemeinschaftshäuser sind nämlich in dieser Zeit für die Fremdensitzungen und Faschingsbälle geschmückt und bestuhlt", weiß Landrat Arnold nur zu gut aus eigener karnevalistischer Erfahrung. "Mit der frühzeitigen Festlegung des Wahltermins wollen wir darüber hinaus auch den Terminplanungen der Kommunen, Parteien, Vereinen und Verbänden entgegen kommen, die dadurch ihre eigenen Planungen rechtzeitig darauf abstimmen können."

 

 

 

 

Dritter Wetterauer Mundartwettbewerb - Bis 1. März Beiträge einsenden

Am Freitag, dem 26. April, wird zum dritten Mal der Wetterauer Plattschwätzer im Rahmen eines Mundartwettbewerbes verliehen. Zehn Beiträge werden dem Publikum zur Wahl gestellt. Die besten drei Beiträge werden mit dem Wetterauer Plattschwätzer, einer Metallskulptur der Ortenberger Künstlerin Ulrike Obenauer, ausgezeichnet. Einsendeschluss für Beiträge ist der 1. März.

Voraussetzung für die Teilnahme ist die Einreichung eines eigenen, selbst geschriebenen Wortbeitrages, der gesprochen nicht länger als drei Minuten dauert. Der Beitrag soll sowohl in Mundart als auch in hochdeutsch eingereicht werden. Gesangsbeiträge oder Beiträge von Gruppen mit mehr als zwei Personen können nicht gewertet werden. Anmeldeschluss ist der 1. März 2013.

Die Wortbeiträge nimmt die Pressestelle des Wetteraukreises entgegen. Wetteraukreis, Sonderfachdienst Kommunikation, Europaplatz, 61169 Friedberg.

Anfang März wird dann eine Jury die besten zehn Beiträge auswählen, die sich beim Wettbewerb am Freitag, dem 26. April, in Nidda-Ulfa dem Publikum stellen.


Mehr als nur eine Reise: Mädchen entdecken Berlin

Vom 2. bis 6. April veranstaltet das die Fachstelle Jugendarbeit ein erlebnispädagogisches Angebot für Mädchen von 14 und 17 Jahren. Die Fahrt in die Hauptstadt ist mehr als nur eine Reise: denn auf die Mädchen warten verschiedene anspruchsvolle und interessante Aufgaben.

Herausfordernd anders: Die Reise nach Berlin wird jedes Jahr veranstaltet und ist ein Renner im Veranstaltungsprogramm der Fachstelle Jugendarbeit. Begeisterte Rückmeldungen der Mädchen und Eltern, die ihre Töchter nach der Rückkehr stets wie „ausgetauscht“ erleben. Keine reine Sightseeingtour, sondern eine erlebnispädagogische Reise. Die Aufgaben, die an die Mädchen gestellt werden - zum Beispiel: Wie kann ich unbekannte Personen dafür gewinnen, miteinander etwas trinken zu gehen? - sind stets an deren Ressourcen orientiert und sollen kleine Herausforderungen darstellen. Denn einmal aus der gewohnten Rolle heraus zu treten, sich etwas Neues zu trauen und zu erleben, wenn es gelingt; das verschafft neue Handlungsspielräume.

Die persönlich gestalteten Aufgaben fordern die sozialen Kompetenzen der Mädchen heraus, ihre Kommunikationsfähigkeit, ihren Umgang mit Fremdheit und ihre Teamfähigkeit. „Berlin entdecken“ richtet sich an Mädchen, die sich gerne neuen Herausforderungen stellen und ungewohnte Erfahrungen machen möchten, die Lust auf Neues haben und gerne in der Gruppe zusammen sind.

Das Seminar kostet 130 Euro pro Person, darin enthalten sind Anreise, Unterkunft, Frühstück und Seminargebühren. Im Rahmen des Bildungs- und Teilhabepaketes ist die Teilnnahme am Seminar auch förderfähig Für zwei gemeinsame Abendessen wird zusätzlich ein pauschaler Betrag von 20 Euro fällig. Anmeldung bis 13. März bei der Fachstelle Jugendarbeit, Gabi Reuter, Europaplatz, 61169 Friedberg, Telefon: 06031/83-3314 entgegen.

Ein Vorbereitungstreffen gibt es natürlich auch, es findet am 17. März, nachmittags, in Frankfurt statt.



   

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