Bad Nauheim

zurück

Selbsthilfegruppe zum Thema Ängste und Soziale Phobien

Butzbach - Schüchternheit, Hemmungen und Ängste schränken den Alltag ein und mindern die Lebensqualität. In Butzbach wird sich zu diesem Thema eine Selbsthilfegruppe gründen, bei der es darum geht, sich das soziale Leben wieder zurück zu erobern. Das erste Treffen dieser Gruppe ist für den 1. März geplant.

Starke Schüchternheit, sich minderwertig fühlen und im Umgang mit anderen Menschen gehemmt sein, keine Freunde finden und sich einsam fühlen, Angst davor haben, mit dem Auto zu fahren, einen Arzt zu besuchen, sich in Menschenansammlungen unwohl fühlen, öffentliche Verkehrsmittel meiden. All diese Empfindungen können dazu führen, dass Betroffene soziale Kontakte immer mehr vermeiden und am Ende das Haus nicht mehr verlassen. Die Lebensqualität geht nach und nach verloren.

Neben oder nach einer erfolgten Therapie könnte der Austausch mit anderen Betroffenen dabei helfen, in kleinen Schritten zu üben und Ängste zu überwinden; gemeinsam Wege zu finden, um wieder aus dem Haus zu gehen, kurze Strecken mit dem Auto zu fahren, alleine einkaufen zu gehen, wieder mehr am sozialen Leben teilzunehmen, soziale Kontakte einzugehen und zu pflegen, um damit das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein zu stärken.

In der neuen Selbsthilfegruppe, die in Butzbach entstehen soll, erleben Betroffene, dass sie sich nicht alleine mit ihren Problemen auseinandersetzen müssen. Gespräche innerhalb dieser Gemeinschaft können helfen die Angst anzunehmen, damit umzugehen und den Alltag besser zu meistern. Angst darf nicht beherrschen.

Das erste Treffen ist für Montag, 11. März geplant. Es beginnt um 17 Uhr im Diakonischen Werk, Langgasse 22, Drittes Obergeschoss (Aufzug vorhanden), Butzbach. Dieses Treffen bietet Raum für Menschen, die von Angststörungen und sozialen Ängsten betroffen sind. Weitere Zusammenkünfte sollen wöchentlich stattfinden.

Um besser planen zu können wird für dieses erste Treffen um eine telefonische Voranmeldung gebeten; Diakonisches Werk Wetterau, Telefon 06033 9 66 69 0, Selbsthilfe-Kontaktstelle des Wetteraukreises, Telefon 0603183-2345.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Massenkarambolage auf der A 45

Landrat Joachim Arnold, der sich selbst während des Einsatzes der Rettungskräfte vor Ort auf der Autobahn 45 ein Bild von der Lage verschafft hatte, hat jetzt nach Abschluss der Hilfsmaßnahmen in einer Presseerklärung den Helferinnen und Helfern nach dem größten Massencrash in der Wetterau nochmals gedankt und ein großes Lob ausgesprochen.

Um 12:09 Uhr kam die erste Meldung von einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen und einer eingeklemmten Person. Was danach kam ist in der Wetterau bislang einzigartig. „Gut, dass wir vorbereitet waren." Schnell wurde der Alarmplan „Ü-ManV 100" ausgerufen. Hinter der Abkürzung steht die überörtliche Unterstützung beim Massenanfall von 100 Verletzten.

Ausgerufen wurde der Großalarmplan von der Feuerwehr Butzbach, die als erste am Unglücksort erschien und zu recht die Großschadenslage erkannte. „Dass es am Schluss keine 100, sondern rund 50 Verletzte waren, ist umso besser, war aber beim Blick auf die Schadenslage nicht zu erkennen", so Landrat Arnold.

Insgesamt waren zehn Notarztwagen und 25 Rettungswagen aus der Wetterau, dem Main-Kinzig-Kreis, den Kreisen Gießen, Marburg und dem Hochtaunuskreis im Einsatz. Die zuständigen Autobahn-Feuerwehren Butzbach, Wölfersheim und Altenstadt wurden zudem unterstützt von den Feuerwehren und deren Sonderfahrzeugen aus Echzell und Bad Vilbel. In zwei Bereitstellungsräumen waren weitere Kräfte aus ganz Hessen in Bereitschaft, die aber schließlich nicht mehr zum Einsatz kamen.

„Der Unfall zeigt uns, wie wichtig es ist, für solche Fälle vorbereitet zu sein. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ablauf. Die Planungskonzepte des Wetteraukreises haben sich bei diesem Unglück bewährt. Vor allem die sehr professionelle Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen Kräften, die sich unterstützt und ergänzt haben, ist zu loben. Besonders erfreulich ist, dass trotz der Tageszeit und der widrigen Witterung schnell die notwendigen Hilfskräfte zusammengeführt werden konnten."

Nach der Versorgung der Verletzten und dem Abtransport in die Krankenhäuser Bad Nauheim, Friedberg, Schotten, Büdingen, Hanau, Frankfurt und Gießen haben die Einsatzkräfte auch die anderen Verkehrsteilnehmer in schnell aufgebauten Zelten betreut und versorgt.

Voller Einsatz in der Leitstelle

Ein besonders großes Lob sprach Landrat Arnold für die Mitarbeiter der Friedberger Leitstelle aus. An normalen Tagen ist sie mit zwei Kräften besetzt, am Dienstag hatten sechs Leute alle Hände voll zu tun. Die Mitarbeiter der Frühschicht haben ihren Dienst verlängert, die Spätschicht rechtzeitig angefangen und weitere Mitarbeiter des Fachdienstes haben das Team komplettiert und die Koordination der Verletztentransporte schnell und professionell gelöst.


Chansons und Pop zum Internationalen Frauentag

Der Internationale Frauentag trägt in der Wetterau in diesem Jahr ein musikalisches Gesicht: Musette und Chansons mit der Sängerin Asgard und die Soulsisters, der Frauenchor Concordia 21000 aus Stockheim. Die Veranstaltung beginnt am 8. März um 19.30 Uhr in der Trinkkuranlage Bad Nauheim.

Die Künstlerin Asgard spielt Akkordeon und singt stimmungsvolle Chansons und mitreißende Musette. Schlager und Pop von den 30er Jahren bis heute stehen bei den Soulsisters aus Stockheim auf dem Programm. Der Frauenchor der Concordia 2000 bringt 40 Sängerinnen auf die Bühne. Ein Auftritt der auch optisch einiges zu bieten hat und zum Zuhören und Mitsingen einlädt.

Veranstalterinnen sind die Frauenbeauftragten der Städte Bad Nauheim, Friedberg, Karben und des Wetteraukreises.


Amphibienschutz - Helfer gesucht 

Helfer für Aufbau und Betreuung des Amphibienschutzzaunes gesucht

Für nächste Woche sind Temperaturen deutlich über 10 Grad Celsius angekündigt, der Frühling und die Frühjahrswanderung der Amphibien hin zu deren Laichgewässern stehen unmittelbar bevor.
1. März 2013, ab 15 Uhr – Aufbau des Amphibienschutzzaunes zwischen Steinfurth und Oppershofen

Aus diesem Grund wird die NABU-Gruppe Bad Nauheim zusammen mit dem BUND Rockenberg am Freitag, 1. März 2013, ab 15 Uhr wieder einen mobilen Amphibienschutzzaun an der L3134 zwischen Steinfurth und Oppershofen errichten, um Kröten, Molchen und Fröschen eine sichere Querung der Fahrbahn zu ermöglichen.
Hierzu suchen die Amphibienschützer noch Helfer, die beim Aufbau des Zaunes oder z.B. jeweils an einem Tag der Woche beim Leeren der Fangeimer und dem Transport der gefangenen Amphibien über die Straße helfen möchten.

Zeitraum: 4 (bis 6, je nach Witterungsverlauf) Wochen.
Uhrzeit: möglichst vor etwa acht Uhr morgens.
Zeitaufwand: ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde.
Bei der Betreuung des Amphibienschutzzaunes besteht die Möglichkeit, die hier vorkommenden Amphibien aus nächster Nähe kennenzulernen und Interessantes über deren Lebensweise zu erfahren.
Treffpunkt ist am ehemaligen Parkplatz Breitwiese an der L3134 zwischen beiden Orten.
Bitte – soweit vorhanden – Spaten und Fäustel mitbringen, Arbeitshandschuhe nicht vergessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



zum Seitenanfang