Bad Homburg

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Jugendschöffen gesucht

Für das verantwortungsvolle und interessante Ehrenamt werden ab 2014 Jugendschöffen gesucht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die in den kommenden Jahren an der Seite von Richtern in Jugendstrafsachen mitentscheiden möchten, können sich bis 30. April 2013 schriftlich für das Amt des Jugendschöffen im Landratsamt des Hochtaunuskreises bewerben. „Um dieses Ehrenamt auszuüben ist kein juristisches Fachwissen nötig, Alltags- und Lebenserfahrung sowie Menschenkenntnis sind hingegen von großer Bedeutung“, erklärt Landrat Ulrich Krebs, der Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses ist. Der Ausschuss erstellt Vorschlagslisten der Jugendschöffen für die zwei Amtsgerichtsbezirke Königstein und Bad Homburg.

Bewerben können sich Interessierte, die in den Städten und Gemeinden des Hochtaunuskreises wohnen und am 1. Januar 2014 zwischen 25 und 69 Jahre alt sind. Die Bewerbungen für das Amt des Jugendschöffen werden ab sofort bis zum 30. April 2013 vom Büro der Kreisorgane entgegen genommen. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter der Nummer 06172 999

 Hintergrundinformationen: Wesen des Jugendstrafrechts -

Das Jugendstrafrecht geht davon aus, dass die Kriminalität junger Menschen, die noch in der Entwicklung stehen, anders zu beurteilen ist als die Erwachsener und deshalb anders reagiert werden muss. Den Jugendlichen steht ein speziell auf Jugendliche zugeschnittenes System von Rechtsfolgen zur Verfügung, das vom Gedanken der Erziehung geprägt ist. Das Gesetz unterscheidet Erziehungsmaßregeln, Verwarnungen, Auflagen, Jugendarrest und Jugendstrafe.

Die Bedeutung der Arbeit der Schöffen und Jugendschöffen -

Die Jugendschöffen (wie Schöffen im Allgemeinen) entscheiden gemeinsam und gleichberechtigt mit den Berufsrichtern über das Strafmaß in Verfahren vor dem Landgericht (Jugendkammer) und dem Amtsgericht (Jugendschöffengericht) in Frankfurt.

Die Schöffen sind mit Berufsrichtern gleichberechtigt und nur dem Gesetz unterworfen. Sie müssen ihr Amt unparteiisch ausüben und wirken neben den Berufsrichtern an der Urteilsfindung mit. Sie nehmen an allen während der Hauptverhandlung zu erlassenden Entscheidungen des Gerichtes teil und können Fragen an Angeklagte, Zeugen und Sachverständige stellen. Somit sind sie berechtigt, aber auch verpflichtet alle für die Aufklärung wesentlich erscheinenden Punkte anzusprechen. Vor der ersten öffentlichen Gerichtssitzung werden sie für die Dauer des Amtes von 2014 bis 2018 vereidigt.


Stadt saniert Kreuzung

Die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe lässt während der Osterferien die Kreuzung der Kaiser-Friedrich-Promenade mit der Friesenstraße sanieren. Die Straße weist an dieser Stelle starke Schäden auf. Die Arbeiten beginnen am Montag, 25. März 2013, und sollen bis Freitag, 5. April, abgeschlossen sein. Der Zeitraum wurde gewählt, weil während der Ferien der Verkehr zum Kaiserin-Friedrich-Gymnasium entfällt und deshalb weniger Fahrzeuge die Umleitungsstrecke nutzen.
Im ersten Bauabschnitt vom 25. bis 30. März wird die Kaiser-Friedrich-Promenade zwischen der Friesenstraße und dem Seedammweg in beide Richtungen gesperrt, im zweiten Bauabschnitt ab 2. April auch der Kreuzungsbereich gesperrt.
Die Umleitung wird über Louisenstraße, Wilhelm-Meister-Straße, Trappstraße, Am Elisabethenbrunnen, Seedammweg und Frankenstraße eingerichtet. Die Stadt bittet um Verständnis für mögliche Behinderungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 






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