Friedberg

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Osterferien

Bild: von links: Thomas Sellmer, zuständiger Fachingenieur vom Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft des Wetteraukreises, erläutert stellvertretendem Schulleiter Peter Schäfer und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel den Ablauf der Arbeiten zur Sanierung der Klassenräume.

Osterferien – in den Schulen wird gearbeitet

In den bevorstehenden Osterferien werden in vielen Schulen die Handwerker das Zepter übernehmen. „Wir wollen wichtige Arbeiten in den Schulen fortführen. Der Schwerpunkt liegt jetzt auf Sanierungsarbeiten und die energetische Ertüchtigung der Schulen.“ Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel hat sich in mehreren Schulen persönlich vom Fortgang der Arbeiten informiert.

In einer vierteiligen Serie wollen wir darüber berichten, wie nach Abschluss des „Sonderinvestitionsprogramms Schule“ mit einem Volumen von mehr als 58 Millionen Euro auch künftig  in Schulen investiert wird.

Henry-Benrath-Schule Friedberg

In der Henry-Benrath-Schule in Friedberg wird seit Jahren gebaut. Nach der aufwendigen Sanierung des naturwissenschaftlichen Bereichs, in den rund 1,2 Millionen Euro geflossen sind, werden jetzt nach und nach die Klassenräume saniert und auch brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Dafür sind vier Bauabschnitte eingerichtet worden, die jeweils mit rund einer Million Euro zu Buche schlagen.

„Wir werden in den nächsten fünf Jahren rund fünf Millionen Euro in die Henry-Benrath-Schule investieren und hoffen deshalb, dass die Fördergelder in Höhe von 670.000 Euro, die das Land signalisiert hat, möglichst bald fließen.“ Für die Schule sind die Arbeiten, die sich bis zum Jahr 2016 hinziehen werden, eine starke Einschränkung. Dennoch wird die Schule stark nachgefragt, nicht zuletzt wegen ihrer attraktiven Angebote.

Der stellvertretende Schulleiter Peter Schäfer nannte die Zahl von 72 Anmeldungen für das Gymnasium, 60 für den Realschulzweig sowie eine ausreichende Zahl, um eine Hauptschulklasse einzurichten.

Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel zeigte sich beeindruckt, wie sich die Schulgemeinde mit den Einschränkungen durch die Baumaßnahmen arrangiert. Wenn aber die Baumaßnahmen abgeschlossen sind, dann wird man hier auch eine ganz neue räumliche Qualität vorfinden.

Berufsorientierung hautnah

Mit einem Informationsbus der Metall- und Elektroindustrie hatten die Schülerinnen und Schüler der Henry-Benrath-Schule und der Gabriel-Biel-Schule vor den Ferien die Möglichkeit, hautnah Berufsorientierung zu erfahren.

Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel nahm die Gelegenheit wahr und besichtigte den Bus. Betschel-Pflügel, selbst Elektromeister, war begeistert von dem anwendungsorientierten Unterricht, der das Fach Mathematik den Schülerinnen und Schülern durch die beruflichen Anwendungsmöglichkeiten nahe brachte.


 

Schulzentrum Konradsdorf - eine Gymnastikhalle im Passivhausstandard

Das Schulzentrum Konradsdorf zählt seit Jahren zu den größten Investitionsvorhaben in der Wetterau. Fast die Hälfte der Fassadensanierung an der Gesamtschule ist abgeschlossen. Die Gymnastikhalle der Erich-Kästner Schule steht vor der Einweihung. Rund eine Million Euro hat der Wetteraukreis in die Halle mit einer Nutzfläche von rund 280 Quadratmetern investiert.

Dabei besteht der Baukörper aus einer Stahlbetonkonstruktion, die mit Kalksandstein ausgemauert ist. Das Hauptdach ist um sechs Prozent geneigt. Die Haupttragkonstruktion bilden vier Hauptdachträger und eine Holzsparrenkonstruktion mit einer Aufdachdämmung und abschließenden Aluminium-Stehfalzdeckung. Das Nebengebäude, in dem sich Umkleide-, Geräte-, Sanitär- und Technikräume befinden, ist ebenfalls um sechs Prozent geneigt und wird nach einer Wärmedämmung extensiv begrünt.

„Erfreulich finde ich, dass das ganze Gebäude im Passivhausstandard errichtet wurde.“ Nicht zuletzt deshalb wurde die Außendämmung so dick dimensioniert, zudem ist der Einbau einer Zu- und Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Derzeit finden der Innenausbau und die Arbeiten für den Bodenbelag statt. Während die Einweihung der Gymnastikhalle für Mai vorgesehen ist, werden sich die Außenarbeiten noch bis zum Sommer hinziehen.

 

 

Wölferseheim

Der erste Stein ist Chefsache!

Wölfersheim - Vor wenigen Tagen wurde Bürgermeister Rouven Kötter vor eine handwerkliche Herausforderung gestellt: Zum Beginn der Rohbauarbeiten in der Wingertstraße 2 setzte Kötter im Beisein der Planer Rainer Tropp und Wolfgang Isack, Bauunternehmer Mark Schlichting und Bauleiter Klaus Hofmann den ersten Stein. Errichtet wird ein zweigeschossiger Neubau auf dem bestehenden Keller. Damit sollen zwei Wohneinheiten mit einer Fläche von jeweils etwa 82 qm entstehen. Zum Wohnhaus gehört ein Hof, der zur Straße durch eine Mauer und rückwärtig durch die Grenzbebauung der Nachbarschaft eingerahmt wird. Mit zum Anwesen gehört auch ein an das Gebäude angrenzendes, niedriges Flachdachgebäude (ehemaliger Laden), das während der Baumaßnahmen weichen und damit Freiflächen schaffen soll.

Das Anwesen befindet sich im Sanierungsgebiet im Ortskern Wölfersheim, fällt allerdings nicht in den Bereich der denkmalgeschützten Gesamtanlage. Zielsetzung ist die qualitätvolle Wiederherstellung des abgebrochenen Bauvolumens. Es handelt sich im eine Maßnahme im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus, die mit Mitteln der Städtebauförderung finanziert wird. „Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums ist eine wichtige sozialpolitische Aufgabe.“ erklärte Kötter im Rahmen der Grundsteinlegung. „Dank der Fördermittel aus Städtebauförderung und sozialem Wohnungsbau können wir am „Linnebaum“ mitten in Wölfersheim attraktive Wohnungen schaffen, die sich charakterlich in unseren Ortskern einfügen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dritter und letzter Bauabschnitt

Rosbach - Mit dem neuen und dem alten Rosbacher Bürgermeister hat Landrat Jochim Arnold am heutigen Dienstag den ersten Spatenstich für den letzten Bauabschnitt der K11 gemacht. 

Mit dem dritten Bauabschnitt wird von dem Ende letzten Jahres fertig gestellten Kreisverkehr am Kreuzungspunkt mit der Landesstraße 3352 zwischen Nieder-Rosbach und Rodheim bis zur vorhandenen K 11 in Richtung Ober-Wöllstadt der letzte Teil der Ortsumgehung Nieder Rosbach  gebaut“, freuten sich  Landrat Joachim Arnold sowie der Rosbacher Bürgermeister Thomas Alber und dessen Vorgänger Detlev Brechtel.

Die Südumgehung Nieder-Rosbach, die neue Kreisstraße 11, wird in drei Bauabschnitten realisiert. Der erste Teil mit einer Länge von rund 1.250 Meter und der 850 Meter lange zweite Abschnitt, der bis zur Landesstraße zwischen Nieder-Rosbach und Rodheim führt, sind in den letzten beiden Jahren bereits fertig gestellt worden. Der letzte Teil der Umgehung  ist rund 1450 Meter lang und beinhaltet auch den Bau eines dritten Regenrückhaltebeckens. Die Baukosten belaufen sich für diesen Bauabschnitt auf insgesamt 3,6 Mio. €. Zum Jahresende wird die Straße dann komplett dem Verkehr übergeben „Insgesamt haben wir hier mehr als zehn Millionen Euro investiert“, teilte der Landrat mit.

Die neue Südumgehung wird für mehr Lebensqualität in Rosbach sorgen. Nieder-Rosbach wird weitgehend vom Durchgangsverkehr befreit sein, „gleichzeitig wird die Entwicklung von höchst attraktiven neuen Gewerbeflächen zur Schaffung von Arbeitsplätzen entlang der Südumgehung entscheidend gefördert“, sind  sich Landrat Arnold und Bürgermeister Thomas Alber sicher.

Bildhinweis: Die Arbeiten für den 3. und letzten Bauabschnitt der K11 können beginnen: v.l. Werner Kraft (hessen-mobil), Bürgermeister Thomas Alber, Landrat Joachim Arnold und Altbürgermeister Detlef Brechtel sowie zwei Vertreter der Baufirma.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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