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Saison beim Naturpark Hochtaunus startet

Oberuresl/Weilrod - Mit der traditionellen Eröffnungswanderung startet der Naturpark Hochtaunus in die Saison 2013. Los geht’s auf Schuster’s Rappen am kommenden Sonntag, 07. April 2013. Die von Landrat Ulrich Krebs begleitete Tour beginnt um 10:30 Uhr auf dem Parkplatz des REWE-Marktes in Rod an der Weil. Erwandert wird die vom Naturpark neu eingerichtete „Schleife Hasselbach“, die Hasselbach mit seiner schönen Barockkirche, dem Eichelbacher Hof und der Vogelburg mit dem Weiltalweg verbindet.

Der einfache Weg beträgt rund fünfeinhalb Kilometer. Am ehemaligen Gasthaus „Zum Löwen“ in Hasselbach wird vom MGV Liederkranz, der die Anlage gerade renoviert, eine Stärkung gereicht. Von dort besteht die Möglichkeit, per Kleinbustransfer nach Rod zurückzufahren. Selbstverständlich kann auch zurückgewandert werden. „Mit der Hasselbacher Schleife weiten wir unsere touristischen Angebote im Weiltal aus“, erläutert Naturpark-Geschäftsführer Uwe Hartmann. Mit beschilderten Wanderwegen könnten vom Weiltalweg aus alle Sehenswürdigkeiten Weilrods erwandert werden. Dies sei eine nachhaltige Steigerung des Nahtourismus, so Hartmann.

 

Landrat Ulrich Krebs und der für Tourismus zuständige Dezernent, Erster  Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse, nutzen die Saisoneröffnung des Naturparks, um den vom Fachbereich Tourismus des Hochtaunuskreises erarbeiteten neuen Informationsflyer zum Weiltalweg vorzustellen. Darin wird nicht nur für den rund 47 km langen Wanderweg vom Roten Kreuz  bis Weilburg geworben. Auch die Kommunen Schmitten, Weilrod, Grävenwiesbach, Weilmünster, Weinbach und Weilburg sind mit eigenen Porträts vertreten. Jeder Gemeinde sei, so Erster Kreisbeigeordneter Dr. Wolfgang Müsse, ein eigener Farbcode zugeteilt worden, der sich auf der Streckenkarte wiederfinde. „Damit kann sich sowohl der ungeübte Wanderer als auch der interessierte Tagestourist problemlos orientieren“, verweist Dr. Müsse auf das im ansprechenden Design gestaltete moderne Informationssystem.

 

Ergänzt werden die Ortsporträts durch gastronomische Highlights und besondere Sehenswürdigkeiten. Auch der Hinweis auf den Weiltalbus fehlt natürlich nicht. „Da der Flyer nicht nur eine Saison verwendet werden soll, kann der jeweils aktuelle Fahrplan direkt beim RMV bzw. beim VHT abgerufen werden“, erklärt der Erste Kreisbeigeordnete. Die neue „Schleife Hasselbach“ sei mit einem Extra-Einleger berücksichtigt, da die Freigabe des Weges erst nach Drucklegung des Flyers erfolgt sei. „Das im praktischen Taschenformat erstellte Faltblatt mit Wanderkarte wird dem Weiltal viele neue Freunde gewinnen“, ist Wolfgang Müsse überzeugt. Bezogen werden kann der neue Weiltal-Flyer über die Tourist-Info im Taunus-Informationszentrum an der Oberurseler Hohemark, über die Tourist-Informationen der Weiltalgemeinden im Hochtaunuskreis sowie im Bürgerinformationsservice im Landratsamt Bad Homburg.

 

 

Kriminalstatistik 2013

Hochtaunuskreis - Die Straftaten verzeichnen erneut einen Rückgang und die Aufklärungsquote setzt den positiven Trend des Vorjahres fort. Dies verkündeten bei der heutigen Pressekonferenz Landrat Ulrich Krebs und die verantwortlichen der Polizeidirektion Hochtaunus, Kriminaloberrätin Julia Meyer und Kriminaldirektor Gerhard Budecker anlässlich der Vorstellung der aktuellen Zahlen der Kriminalstatistik 2012.

„Dank der hervorragenden Arbeit der Polizei und deren Unterstützung durchdie Bürgerinnen und Bürger lässt es sich im Hochtaunuskreis sicher leben.“ Davon ist Gerhard Budecker nach der heutigen Vorstellung besonders aus zwei Gründen überzeugt: Zum einen ist die Kriminalitätsbelastung von 4.622 Delikten pro 100.000 Einwohner auf einem historischem Tiefstand. Zudem konnte die Polizei im letzten Jahr 56 Prozent aller Straftaten aufklären.

Wie Julia Meyer erläuterte, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 10.553 Straftaten registriert, das waren 394 Straftaten weniger als im Jahr zuvor und entspricht einem Rückgang um 3,6 Prozent. Der deutliche Rückgang ergibt sich in den Deliktsfeldern Rohheitsdelikte (Raubstraftaten und Körperverletzungen) und Diebstahl.

Die Diebstahlkriminalität bleibt im Hochtaunuskreis mit etwa 38,9 Prozent nach wie vor das häufigste Delikt, wobei der Diebstahl unter erschwerenden Bedingungen einen Rückgang um 351 Fälle aufweist.

 „Die Kolleginnen und Kollegen von der Polizei stehen im Hochtaunuskreis vor immer neuen Herausforderungen und erreichen mit großem Engagement und viel Motivation vortreffliche Werte in der Aufklärungsquote“, lobt Landrat Krebs.

Bei den sonstigen Straftaten ist eine deutliche Zunahme der Widerstände gegen Vollstreckungsbeamte auf 65 Fallzahlen zu erkennen sowie die Abnahme von 102 Fällen bei den Sachbeschädigungen, die damit beide den höchsten bzw. niedrigsten Wert der letzten fünf Jahre aufweisen.

Gerade im letzten Jahr war nicht nur auf Landesebene die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls ein Schwerpunktthema der polizeilichen Arbeit. 2012 verzeichnete der Wohnungseinbruchsdiebstahl erfreulicherweise einen Rückgang um 8,5 %. Auch im vergangenen Jahr konnten wieder durch Mitteilungen aus der Bevölkerung Straftaten aufgeklärt werden. „Auch in Zukunft ist die Polizei auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, um gemeinsam eine gute Sicherheitsarbeit im Hochtaunuskreis zu gewährleisten“, erklärt Julia Meyer und hebt die wichtige Rolle der Bürger hervor.

 

 

 

 

 

 

 

 

Limeserlebnispfad Hochtaunus

Neuer Wanderführer zum Limeserlebnispfad

Hochtaunuskreis. Passend zu Beginn der Wandersaison präsentiert Landrat Ulrich Krebs den neuen Wanderführer zur Königsstrecke des Limes, dem Limeserlebnispfad Hochtaunus. Das 270 Seiten starke Buch mit vielen stimmungsvollen Fotos und anschaulichen Illustrationen lädt zu einem einzigartigen Kultur und Wandererlebnis ein. Landrat Krebs, zugleich  Aufsichtsratsvorsitzender der Limeserlebnispfad Hochtaunus gGmbH hat die Publikation ermöglicht. „Der Limeserlebnispfad selbst ist ein Streckenwanderweg mit rund 30 km Länge. Die zusätzlich vorgestellten Radwanderungen bieten eine schöne Möglichkeit, sich den Limeserlebnispfad zu erschließen“, erläutert Krebs.

Der Autor Stefan Jung ist Journalist und veröffentlicht nach dem Wanderführer zum Naturpark Hochtaunus nun seinen zweiten Taunus-Wanderführer. In sechs Streckenetappen verbinden sich Geschichte und Naturerlebnis. Zudem wird viel Wissenswertes zum Weltkulturerbe unterhaltsam und interessant vermittelt. Wer sich auf die Begegnung mit der Geschichte vorbereiten möchte, kann bereits Zuhause mit einem „Spaziergang durch die Vergangenheit“ starten, wie das einführende Kapitel zum historischen Hintergrund betitelt ist. Das Band beinhaltet knapp 20 Tourenvorschläge. Die erste Etappe beginnt in Glashütten, die letzte endet am Wintersteinturm nahe Ziegenberg. Die bekanntesten Stationen am Limes sind das Feldbergkastell, die Saalburg, die Kapersburg und der Gaulskopf. Die Aufmerksamkeit gilt nicht nur den Zeugnissen der römischen Geschichte sondern es werden auch beispielweise die spätmittelalterliche Glaswerkstätten, Touren der keltischen Ringwälle des Altkönigs, Gotisches Haus und der Hirschgarten bei Bad Homburg berücksichtigt. Die Übersichtskarten mit Tourenverlauf, Identifizierungen der Wanderzeichen, Streckenlänge und Streckenbeschaffenheit machen diesen Wanderführer zu einem wertvollen und praktischen Begleiter.

Der Wanderführer „Wandern auf dem Limeserlebnispfad“, erschienen im Societäts-Verlag, ist ab sofort im Buchhandel zum Preis von 12,80 Euro erhältlich. ISBN-Nr.: 978-3-942921-39-8.

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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