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Wetteraukreis Kindertagespflege

Bild: Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel und frisch zertifizierte Tagesmütter und Tagesväter.

Kindertagespflege – Übergabe des Bundeszertifikats

Wer Tagesmutter oder Tagesvater ist, kann an einer Qualifizierungsmaßnahme nach dem Curriculum des Deutschen Jugend Institutes teilnehmen. Sechs Monate dauert die Maßnahme und sie umfasst 160 Unterrichtseinheiten. Im März haben 18 Tagesmütter und zwei Tagesväter diese Maßnahme erfolgreich abgeschlossen.

Die Hälfte derjenigen, die an der Qualifizierung teilnahmen, sind bereits seit langem in der Tagespflege tätig, zum Teil schon seit rund zehn Jahren. Eine Tagesmutter bereits seit 13 Jahren. „Tagespflegepersonen nehmen bereits regelmäßig schon seit Jahren an Fortbildungen teil, trotzdem haben sie die Herausforderung angenommen, das Bundeszertifikat mit 160 Unterrichtseinheiten zu erlangen“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel.

Der Schwerpunkt liegt bei pädagogischen Themen, unter anderem geht es um die Förderung von Tageskindern, den Schutzauftrag nach Paragraph 8a (Kindeswohlgefährdung) und entwicklungspsychologische Grundlagen. Wer die schriftliche und mündliche Prüfung am Ende besteht erhält das bundesweit gültige Zertifikat „Qualifizierte Kindertagespflegeperson“ des Bundesverbandes für Kindertagespflege e. V..

Die Anstrengung hat sich gelohnt. Im Rahmen einer kleinen Feier wurden in den Räumen der Evangelischen Familien-Bildungsstätte Wetterau in Bad Nauheim die Zertifikate übergeben. Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel gratulierte und freute sich, dass auch zwei Tagesväter das Zertifikat erhielten: „Tagesväter sind wichtig, denn Kinder brauchen männliche Vorbilder. Vor allem bei Kindern von Alleinerziehenden nehmen sie ergänzend die Rolle der männlichen Bezugsperson ein.“ Zertifikate und Präsente wurden durch Kerstin Remane, Leiterin der Evangelischen Familienbildungsstätte und Helmut Betschel-Pflügel überreicht.

Kindertagespflege ist eine Tätigkeit, für die das Jugendamt nach einer Eignungsprüfung die Erlaubnis erteilt. Sie hat einen Förderauftrag, der Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes umfasst. Der Kreis fördert die Betreuung bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater finanziell, die Förderung ist seit vergangenem Jahr leistungsgerecht


3. Firmen Fußball Cup Wetterau

Anpfiff: Samstag, 8. Juni 2013, 10 Uhr, im Waldstadion Bad Nauheim. Eine Veranstaltung der Firma m1team mit Unterstützung der Sparkasse Oberhessen

Friedberg, im April 2013. Am 8. Juni findet der dritte Firmen Fußball Cup Wetterau (FFC) statt. Der Austragungsort des Kleinfeld-Turniers ist wieder das Bad Nauheimer Waldstadion. Unter dem Motto „Wir sind am Ball!“ geht es auch in diesem Jahr wieder um den Teamgedanken, dicht gefolgt von der sportlichen Herausforderung und jeder Menge Spaß. Unternehmen aus der Region können sich mit einer Mannschaft (5 Spieler + 1 Torwart) anmelden.

Mannschaftssport macht nicht nur Spaß, er ist auch gesund, fördert das Miteinander und ist ein sinnvoller Gegenpol zum beruflichen Alltag. „Wir sind in der Region ein großer Sportförderer und Arbeitgeber. Der FFC greift genau diese beiden Aspekte auf und vereint Mannschaftsgeist und Fairness mit der sportlichen Herausforderung“, erklärte Bernd Kunzelmann, Pressesprecher der Sparkasse Oberhessen und begründet das Engagement des regionalen Geldinstituts mit der Verbindung zu dem heimischen Mittelstand und den Gewerbetreibenden vor Ort. Britta Friedrich, Geschäftsführerin m1team der TresFun GmbH und Veranstalterin des FFC Wetterau freut sich schon auf die dritte Auflage des Turniers: „Oftmals liegt das Gute so nah. Mit dem FFC Wetterau wollen wir Firmen zueinander bringen, damit regionale Netzwerke gefördert und stärker genutzt werden.“

 

Fachstelle Jugendarbeit lädt zu gruppenpädagogischen Seminaren ein

Gruppen leiten und Faires Streiten sind die Themen von zwei gruppenpädagogischen Seminaren, die die Fachstelle Jugendarbeit vom 19. bis 21. April im Jugendgästehaus Hubertus veranstaltet. Für die Fortbildung kann man sich ab sofort bei der Fachstelle Jugendarbeit anmelden.

Gruppen Leiten - Gruppenarbeit lebendig gestalten: Arbeit mit einer Gruppe hat ihre ganz eigene Dynamik, die, losgelöst von der oft guten inhaltlichen Vorbereitung, großen Einfluss auf das Gruppengeschehen hat. Für Leiter/innen ist es deshalb eine wichtige Voraussetzung, sich Fragen zur Gruppendynamik, zur eigenen Leitungsfunktion und -kompetenz, der eigenen Motivation und Präsenz zu stellen, um die Leitungs- und Gestaltungsfunktion zu behalten. Gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat das persönliche Verhalten von Jugendleiter/innen und der Umgang mit Konflikten einen bedeutenden Einfluss auf das Gelingen eines Freizeitangebotes. Vor dem Hintergrund der persönlichen Erfahrungen des Teilnahmekreises ist es ein Ziel dieser Fortbildung, geeignete persönliche Handlungsstrategien zu entwickeln, um eine Gruppenarbeit verantwortlich und mit Spaß gestalten zu können.

Zielgruppe: Teilnehmer/innen, die die Jugendleiter/innen-Card erwerben wollen, Betreuer/innen von Freizeiten und Ferienspielen und alle die an dieser Thematik interessiert sind.

Faires Streiten - Konflikte erkennen, bearbeiten und lösen

Alle kennen das: Aus einem nebensächlichen Streit wird ein unangenehmer Konflikt mit verhärteten Fronten, der die Atmosphäre vergiftet und emotional belastet. Leiter/innen von Jugendgruppen und Freizeiten sind oft mit anstrengenden Situationen konfrontiert, in denen sie Konflikte zwischen Kids „lösen“ sollen. Auf der anderen Seite sind Konflikte normal und zeigen, dass etwas nicht stimmt. Auf eine konstruktive Art mit Konflikten umzugehen, kann helfen, in schwierigen Situationen kühlen Kopf zu bewahren und Kinder und Jugendliche erfahren zu lasse, dass es andere Konfliktbearbeitungsstrategien gibt, als die, die sie kennen.

Zielgruppe: Inhaber/innen einer Jugendleiter/innen – Card, Erfahrene Betreuer/innen von Freizeiten und Ferienspielen, Neben- und hauptamtliche Mitarbeiter/innen, Interessierte Teilnehmer/innen, die bereits ein Seminar zum „Leiten von Gruppen“ besucht haben

Beide Seminare werden von einem Fachreferentinnenteam und Mitarbeiter/innen der Fachstelle Jugendarbeit geleitet. Die Anmeldung kann ab sofort schriftlich, per Fax erfolgen. Wetteraukreis Fachstelle Jugendarbeit, Europaplatz, 61169 Friedberg, Telefon: 06031/83-3312, Fax: 06031/83-91-3312

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Große Themenvielfalt beim dritten Wetterauer Mundartwettbewerb

 „Ich freue mich sehr über das breite Spektrum der Beiträge, die für die Teilnahme des dritten Wetterauer Mundartwettbewerbes nominiert wurden.“ Landrat Joachim Arnold lobte die Arbeit der Jury, die unter den Einsendungen eine Vorauswahl für den dritten Wetterauer Mundartwettbewerb am Freitag, dem 26. April 2013, um 19 Uhr, im Bürgerhaus Nidda/Ulfa getroffen hat.

Einfach hatte es die Jury nicht mit der Vorauswahl, knapp 20 Einsendungen waren zu sichten, zu begutachten und zu bewerten. Zehn davon haben Marlit Hoffmann (Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung der mittelhessischen Mundart und Kultur, kurz VEMuK), die Journalisten Jürgen Wagner (Wetterauer Zeitung), Martina Walenta (Kreisanzeiger) und Helmut Dörr (Butzbacher Zeitung), Erika Werner (Mundart-Urgestein aus Florstadt), Elfriede Rösch (ebenfalls von der Mundartgruppe Florstadt), Karin Bach und Petra Graf (aus der diesjährigen Veranstalterkommune Ulfa), Dr. Vera Rupp und Kreispressesprecher Michael Elsaß ausgesucht. Sie werden sich am letzten Freitag im April im Bürgerhaus in Ulfa dem Publikum präsentieren.

„Die Qualität der Einsendungen war durchweg gut. Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht und mit den zehn Nominierten eine bunte Auswahl getroffen, die auch eine breite Themenvielfalt abdeckt“, sagt Landrat Arnold. Von der „Hausschlachtung mit Metzelsopp“ über das „Lob der Werrera“ und ein „Owerhessisches ABC“ geht es weit zurück in die Vergangenheit nach „Usden von freuhe“ bis in die Jetztzeit zu einem „Besuch beim Arzt“ oder „Däi Beckeburremgymnastik“ der Landfrauen.

„Die Beiträge“, so Landrat Arnold, „spiegeln die Schönheit und Vielfalt der Mundart wider und belegen, wie wichtig und notwendig Dialekt zur Identitätsbildung ist.“ Der Höhepunkt des Abends in Ulfa wird die Verleihung des Wetterauer Plattschwätzers sein. Die von der Bleichenbacher Metallbildhauerin Ulrike Obenauer geschaffene Skulptur wird an die besten Beiträge des Abends vergeben, gewählt wird von Zuschauerinnen und Zuschauern.

Neben den zehn Beiträgen gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm, das von der Schauspielerin Gudrun Gilbert mit Texten und Liedern von Peter Geibel gestaltet wird. Weitere Programmpunkte sind ein Auftritt des Gitaristen Robin Weber aus Ulfa, der Grundschüler aus Ulfa und der Theatergruppe „Ilfer Schaustecker“. Zudem wird die Seniorengruppe Ulfa noch etwas ganz Besonderes zum Abschluss der Veranstaltung bieten.

Der dritte Wetterauer Mundartwettbewerb ist eine gemeinsame Veranstaltung von Wetteraukreis, der Stadt Nidda und der VEMuK. Karten gibt es ab sofort zum Preis von 6,00 Euro im Dienstleistungszentrum des Wetteraukreises am Friedberger Europaplatz in der Verwaltungsstelle in Büdingen bei der Stadtverwaltung Nidda im Bürgerbüro bei der Bäckerei Lind in Ulfa bei der Sparkasse Oberhessen im Kompetenzzentrum Nidda und den Filialen in Ober-Schmitten und Ranstadt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



   

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