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 Aktionsbündnis Jugendschutz Feiern mit Regeln

Aktionsbündnis Jugendschutz - Feiern mit Regeln

16 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister oder ihre Vertretungen haben bei der letzten Beiratssitzung des Kreispräventionsrates den Beitritt ihrer Kommune zum Aktionsbündnis „Feiern mit Regeln“ erklärt. Das Aktionsbündnis soll für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol, insbesondere bei Festen und Feiern, sorgen.

„9,5 Millionen Deutsche trinken mehr Alkohol als ihnen gut tut.“

Um den Konsum anzuheizen gibt die Alkoholindustrie in Deutschland  jährlich rund 500 Millionen Euro für Werbung aus. Der Erstkonsum von Alkohol  findet in Deutschland durchschnittlich mit 13,3 Jahren statt. Bedenklich dabei: Seit dem Jahr 2000 hat sich die Zahl der Alkoholvergiftungen von Jugendlichen verdreifacht. Mädchen holen kräftig auf, insbesondere bei besonders jungen Alkoholtrinkern. Bei 15- und 16-Jährigen ist die Risikobereitschaft am größten. Laut Jugendschutzgesetz ist die Abgabe und der Verzehr von Bier und Wein von Jugendlichen ohne Begleitung und Einverständnis der Eltern erst ab 16 Jahren in der Öffentlichkeit erlaubt. Hochprozentiges wie Schnaps, Korn, Whisky und Likör darf generell erst ab 18 Jahren konsumiert werden.

Dieser riskante Alkoholkonsum führte beispielsweise im vergangenen Jahr in der Wetterau bei 76 Menschen unter 20 Jahren zu einer akuten Alkoholvergiftung, die im Krankenhaus behandelt werden musste. Die Dunkelziffer liegt möglicherweise noch höher.

„Wir sagen Ja zum Feiern, aber mit Regeln“, sagt Claudia Taphorn, die in der Kreisverwaltung für den erzieherischen Jugendschutz zuständig ist, und Gerhard Rauschenberg, vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Wetteraukreis.

Mit einer interdisziplinären Arbeitsgruppe wurde umfangreiches Informationsmaterial erarbeitet. So z.B. Informationsflyer zum Projekt und ein Flyer für Verstaltende von Festen und Feiern. Es kann ein Präventionskoffer mit Alkoholtestern für die Informationsveranstaltungen und für die Jugendarbeit ausgeliehen werden.

Teilgenommen haben neben der Fachstelle Jugendarbeit des Wetteraukreises und Jugend- und Drogenberatung Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Gesundheitsamt, der kommunalen Ordnungsämter, der Präventions- und Jugendarbeit. „Wir wollen den Alkohol nicht total verdammen, aber wir werben für einen mäßigen und genussvollen Alkoholkonsum. Denn Alkoholkonsum ist oft der Hintergrund für Vandalismus und Gewaltstraftaten. Alkohol erhöht das Aggressionspotenzial, ist mit Ursache für Verkehrsunfälle und sorgt für gesundheitliche Gefährdungen nicht nur der Leber, sondern aller Organe bei übermäßigem Konsum.

Ziel ist die Verhinderung eines riskanten Alkoholkonsums und eine suchtpräventive Festkultur, also das genaue Gegenteil von Flatrate-Trinken. Bis jetzt machen bei dem Aktionsbündnis die Städte Rosbach, Reichelsheim, Bad Nauheim, Wölfersheim, Limeshain, Butzbach, Ortenberg, Karben, Ranstadt, Rockenberg, Wöllstadt, Nidda, Büdingen, Bad Vilbel, Florstadt und Hirzenhain mit. „Unser Ziel ist natürlich, dass alle Städte und Gemeinden im Wetteraukreis bei dem Aktionsbündnis mitwirken und auch bei den kommunalen Veranstaltungen die Ideen des Aktionsbündnisses vertreten und umsetzen“, so Landrat Joachim Arnold.

 

 

 

Fahrtenbuch und Fiskus

Tipp - Im Grunde ist es höchst willkommen, wenn ein Dienstwagen privat genutzt werden darf. Aber das Vergnügen hat auch eine steuerliche Seite. Setzt der Unternehmer ein betriebliches Kfz für private Fahrten ein, so liegt eine Nutzungsentnahme vor, die - wie auch Sachentnahmen - steuerlich zu erfassen ist. Dürfen Arbeitnehmer den Firmen-wagen auch für Privatfahrten nutzen, müssen sie den daraus resultierenden geldwerten Vorteil ebenfalls versteuern. Hört sich im Prinzip einfach an, führt jedoch in der Praxis immer wieder zu Irritationen mit den Finanzbehörden. Um den steuerlichen Wert der privaten Nutzung zu ermitteln, ist es prinzipiell möglich, ein Fahrtenbuch zu führen oder die sogenannte 1-Prozent-Methode anzuwenden. Dabei muss insbesondere das Fahrtenbuch hohen Anforderungen genügen, um die steuerliche Anerkennung zu sichern.

Anforderungen an das Fahrtenbuch

Wenn durch ein Fahrtenbuch lückenlos nachgewiesen werden kann, welche Fahrleistung jeweils im Kalenderjahr tatsächlich auf die betriebliche und private Nutzung entfällt, ist das möglicherweise die steuerlich vorteilhaftere Methode für Fahrer, die das zur Verfügung gestellte Kfz selten privat nutzen. Aber dann sind sehr genaue Angaben zu machen, die in aller Regel mit einem hohen Verwaltungsaufwand einhergehen. So müssen die Aufzeichnungen eine hinreichende Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit bieten und dürfen keine Widersprüchlichkeiten enthalten. Zudem muss das Fahrtenbuch zeitnah, d.h. möglichst unmittelbar im Anschluss an die betreffenden Fahrten und fortlaufend in einer geordneten und geschlossenen Form geführt werden, die nachträgliche Änderungen grundsätzlich ausschließt. Bei der Nutzung entsprechender Software gelten diese Anforderungen vergleichbar. Insofern sind Excel-Tabellen nicht ausreichend, da sie im Nachhinein manipulierbar sind. Zu den Pflichtangaben in einem Fahrtenbuch gehören bei beruflichen Fahrten insbesondere das Datum, das konkrete Ziel der Fahrt und der Grund, der Kilometerstand zu Beginn und am Ende einer Fahrt sowie die möglichst exakte Bezeichnung des jeweiligen Ortes. Für Privatfahrten genügen jeweils die Kilometerangaben. Darüber hinaus sind Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte gesondert zu kennzeichnen.


Schulchorwettbewerb 2013 fällt aus

Vor zehn Jahren hat der Kreistag des Wetteraukreises beschlossen, alle zwei  Jahre einen Schulchorwettbewerb auszuloben. Nach vier Wettbewerben ist das Interesse merklich zurückgegangen.

Trotz mehrmaliger Anschreiben und telefonischer Rückrufe haben sich für den für Ende April geplanten Schulchorwettbewerb nur fünf  Chöre der Grundschule sowie drei der Sekundarstufe I und II angemeldet. „Verglichen mit den Vorjahren, wo wir mehr als 500 Sängerinnen und Sänger von bis zu 16 Chören begrüßen durften, ist das ein etwas enttäuschendes Ergebnis“, bedauerte Erster Kreisbeigeordneter und Schuldezernent Helmut Betschel Pflügel die schwache Rückmeldung.

Wir wollen insbesondere einen Wettbewerb sowohl für die Grundschule als auch für die Sekundarstufen I und II. Bei insgesamt nur drei angemeldeten Chören in dieser Altersgruppe  wahrhaftig eine Farce, so der Schuldezernent.

Betschel Pflügel regte eine intensive Diskussion darüber an, wie man das Festival der Wetterauer Schulchormusik neu beleben kann. „Musik ist so bereichernd und macht in der Gruppe Spaß. Ob das unbedingt ein Wettbewerb sein muss oder in einer anderen Form durchgeführt werden kann, das sollten wir jetzt in Ruhe diskutieren und dann in zwei Jahren mit neuen Ideen einen Neustart versuchen“.

 

 

 

 

Richtfest am Neubau der Rettungswache Weilrod

Hochtaunuskreis - Bereits drei Monate nach dem Spatenstich kann am Neubau der Rettungswache das Richtfest gefeiert werden. Sowohl mit den Baukosten von insgesamt 400.000 EUR, als auch mit der veranschlagten Bauzeit liegt man im Rahmen der Planungen.

Bei dem Richtfest zeigen sich Landrat Ulrich Krebs und Bürgermeister Axel Bangert von dem guten Baufortschritt begeistert. „Die neue Weilroder Wache leistet einen wichtigen Beitrag zur Gewährleistung der flächendeckenden Gesundheitsvorsorge und der Gefahrenabwehr in dieser Region“, betont Landrat Ulrich Krebs.

Das eingeschossige Gebäude kostete insgesamt 400.000 € und wird im Auftrag von der gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Hochtaunuskreis gebaut. Auf insgesamt 642qm Grundstücksfläche wird eine Hauptnutzfläche von 160qm bebaut. Die Rettungswache sichert mit zwei Rettungsfahrzeugen die schnelle Versorgung von Notfallpatienten im Rettungsdienstbereich und trägt dazu bei, dass die gesetzlich geforderte Hilfsfrist erreicht wird.

Voraussichtlich können die Einsatzkräfte des Malteser Hilfsdienstes die neuen Räumlichkeiten im Sommer 2013 beziehen.


Großes Lob für Wetterauer Mittelstand

„Die Kleinen und mittelständischen Unternehmen sind das Rückgrat der Wirtschaft in der Wetterau. Sie stellen die Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung, sie bringen Menschen in Lohn und Brot und sorgen für Innovation.“, so Landrat Joachim Arnold.  Er hält deshalb schon seit 20 Jahren einen engen Kontakt zu einheimischen Firmen.

„Nicht zuletzt, weil ich damit auch die Stärke unserer Wetterauer Strukturen sichtbar machen will.“ Sie liegen, laut Landrat Arnold, unter anderem darin, dass es bei uns relativ einfach ist, mit der Bürgermeisterin oder dem Bürgermeister oder dem Landrat direkt Kontakt aufzunehmen und persönlich zu sprechen, wenn es um Erweiterungswünsche, um Probleme oder Anliegen der Unternehmen geht. „Mir liegt aber auch viel daran, die Leistungen und Potentiale der Unternehmen stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Sie spielen in der lokalen wirtschaftlichen einer Kommune eine große Rolle, werden in der Regel aber von den Menschen kaum wahrgenommen und sind selbst benachbarten oftmals Firmen nicht bewusst.“, so Arnold.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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