Friedberg

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Berufsbild beim Girls Day

Friedberg - Wasserbauingenieurinnen brauchen Fingerspitzengefühl und naturwissenschaftliches Verständnis. Sie berechnen Hochwasser, entwickeln Frühwarnsysteme für künftige Flutwellen oder planen die Trinkwasserversorgung. Der ebenso interessante wie bei Mädchen noch wenig bekannte Beruf der Wasserbauingenieuerin war beim heutigen Girls Day einer der Berufe, den die Mitarbeiter der Wetterauer Kreisverwaltung vorstellten.

Insgesamt neun Fachdienste engagierten sich und stellten 32 Mädchen „frauenuntypische“  Berufe vor. Landrat Arnold begrüßte die Mädchen am Morgen. Er betonte: „Der Girls‘ Day ist ein wichtiger Tag, denn hier können Mädchen technische und naturwissenschaftliche Berufe kennen lernen. Die Kreisverwaltung bietet jedes Jahr viele Plätze an, weil es solche zukunftsorientierten Berufe natürlich auch in unserer Verwaltung gibt.“

Die Berufe, die die Mädchen kennen lernen konnten, waren unter anderem Geologin, Amtstierärztin, Tiergesundheitsaufseherin, Bauingenieurin und Architektin. Arnold ermutigte die Mädchen, sich ein eigenes Bild zu machen und zu überlegen, ob der ein oder andere technische Beruf, für Ihre Berufswahl in Frage kommen kann.

Denn darum geht es beim Girls’ Day. „Mädchen sollen jenseits von eingeprägten Rollenbildern neue Berufe für sich entdecken. Berufe, die vielleicht gerade ihren Talenten und Interessen entsprechen und die in der Regel gute Zukunftsaussichten haben“, formuliert Kornelia Schäfer, Leiterin des Fachdienstes Frauen und Chancengleichheit.

So auch der Beruf der Wasserbauingenieurin, den Lena Winkel, Maria Schnell und vier weitere Mädchen heute in der Fachstelle Wasser- und Bodenschutz besser kennen lernten. Sie besuchten eine Kläranlage und eine Renaturierungsmaßnahme an der Nidda. Zwischendurch informierten sie sich darüber, was eine Wasserbauingenieurin so alles macht.

Martin Eismann, selbst Wasserbauingenieur in der Fachstelle begleitete die Mädchen und berichtete: „Wir beteiligen uns bereits seit Jahren am Girls’ Day - mit Erfolg. Einige der Mädchen von früher haben zurückgemeldet, inzwischen Ingenieurwissenschaften zu studieren. Das freut mich sehr. Ich denke, der Beruf hat viel Potential und ist leider nicht gut bekannt.“

Beim Girls’ Day geht es auch darum Vorurteile und Ängste abzubauen. „Die Mädchen brauchen zum Beispiel nicht besonders gut in Mathe zu sein. Es kommt viel mehr darauf an, sich für naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu interessieren und flexibel und lösungsorientiert denken zu können“, so Eismann.

Organisiert wird der Girls’ Day in der Kreisverwaltung vom Fachdienst Frauen und Chancengleichheit.

 

 

Mensa für die Kapersburgschule

Rosbach - Wenn der Kreistag in seiner Sitzung am 08. Mai zustimmt, dann könnten noch in diesem Jahr die ersten Bagger rollen, um eine Mensa mit Küche und Betreuungsräumen an der Kapersburgschule in Rosbach zu errichten.

Rund 1,5 Millionen Euro sollen hier investiert werden, zur Hälfte will sich die Stadt an den Baukosten beteiligen. Im ersten Halbjahr 2015 soll dann die Mensa mit Küche und Betreuungsräumen der Schulgemeinde übergeben werden.

Schuldezernent Helmut Betschel-Pflügel teilte mit, dass die Planungen mit Schulleitung und Stadt bereits abgesprochen sind. „Wir würden gerne im IV. Quartal mit dem Bau noch beginnen. Mit der Baumaßnahme wollen wir die Raum- und Betreuungssituation an der Kapersburgschule verbessern.“

Seit dem laufenden Schuljahr ist die Schule im Ganztagsschulprogramm des Landes. Die Baumaßnahme für die Kapersburgschule ist freilich nur möglich, wenn sich die Stadt an den Baukosten beteiligt. Die weitere Unterhaltung und die Betriebskosten werden künftig dann ganz durch den Wetteraukreis übernommen.

Wie Schuldezernent Betschel-Pflügel weiter mitteilte, soll das Gebäude nach den neuesten energietechnischen Standards errichtet werden. Dies ließe sich auch wirtschaftlich begründen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 






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