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Partnerschaft Epinay-sur-Seine

TaunaGas kündigt Löwenzahn Energie und FlexGas

Wegen unbeglichener Rechnungen hat die TaunaGas Oberursel (Taunus) GmbH die Netznutzungsverträge mit den insolventen Energieanbietern Löwenzahn Energie GmbH und FlexGas GmbH, beides Tochtergesellschaften der insolventen FlexStrom AG, gekündigt. Die TaunaGas übernimmt als Grundversorger die Erdgas-Belieferung von Löwenzahn Energie- bzw. FlexGas-Kunden. Betroffen sind im Grundversorgungsgebiet der TaunaGas rund 60 Kunden.

Durch die Kündigung darf Löwenzahn Energie das von der TaunaGas betriebene Erdgasnetz seit dem 20.04.2013 und FlexGas seit dem 25.04.2013 nicht mehr für Energielieferungen nutzen.

Die TaunaGas als Grundversorger garantiert in ihrem Netzgebiet allen Verbrauchern eine lückenlose Versorgung. Sollte beispielsweise ein Energieanbieter Insolvenz anmelden oder wie Löwenzahn Energie bzw. FlexGas wegen nicht geleisteter Zahlungen vom Netzbetreiber gekündigt werden, wird der betroffene Kunde von der TaunaGas weiter mit Erdgas versorgt.

Hintergrund:
Die in Berlin ansässige FlexStrom-Unternehmensgruppe stellte am 12.04.2013 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens für die Unternehmen FlexStrom AG, OptimalGrün GmbH und Löwenzahn Energie GmbH. Wie die TaunaGas erhielten zahlreiche weitere Netzbetreiber kein Geld mehr von diesen Energieversorgungsunternehmen. Nach eigenen Angaben versorgt die Flexstrom-Gruppe rund 500.000 Kunden. Wie heute verlautete, hat auch die FlexGas GmbH einen Insolvenzantrag gestellt.

Viele Kunden dürften jetzt um ihr Geld bangen, denn sie haben oft hunderte Euro Vorauskasse gezahlt und sich für zwölf Monate an den Anbieter gebunden.

Mit Blick auf Tarife mit Vorauskasse sagt Jürgen Funke, Geschäftsführer der TaunaGas: "Ein Produkt mit Vorkasse werden Sie bei uns nicht finden. Wir orientieren uns vielmehr an den Empfehlungen von Verbraucherschützern, die zu Tarifen mit kurzer Kündigungsfrist, langer Preisgarantie und einem kostenlosen Kundenservice raten.“

Netznutzungsentgelte, oder kurz Netzentgelte, sind Preisbestandteile, die die Netzbetreiber für die Nutzung von Strom- oder Gasnetzen durch Energiehändler erheben. Die jeweiligen Netzentgelte werden von der Bundesnetzagentur in Bonn bzw. den zuständigen Landesregulierungsbehörden genehmigt. Der örtliche Netzbetreiber, beispielsweise die TaunaGas, stellt diese Netzentgelte den Energiehändlern in Rechnung. Grundlage für die Zahlung der Netzentgelte zwischen Netzbetreiber und Energiehändler sind entsprechende Lieferanten-Rahmenverträge. Diese Rahmenverträge zwischen der TaunaGas und Löwenzahn Energie GmbH sowie FlexGas GmbH, Tochtergesellschaften der FlexStrom AG, wurden nun gekündigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Standesamt wegen Fortbildung geschlossen

Wegen einer Fortbildungsveranstaltung, an der die Standesbeamtinnen und Standesbeamten der Stadt Oberursel (Taunus) teilnehmen, bleiben das Standesamt und das Sachgebiet für Friedhofsangelegenheiten im Oberurseler Rathaus am Mittwoch, dem 15. Mai 2013, ganztägig geschlossen.


Gehwegsanierung in der Urselbachstraße

Der Bau & Service Oberursel erneuert ab Montag, dem 6. Mai 2013, den Gehweg in der Urselbachstraße zwischen Niederurseler Straße und Altem Rathaus. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich drei Wochen andauern.


Ausgabe Parktickets Brunnenfest 2013

Auch in diesem Jahr gibt es für Anwohner des Brunnenfest-Gebietes wieder die Möglichkeit, das Auto während des Brunnenfestes und des Auf- und Abbaus (Mittwoch, 22. Mai bis einschließlich Dienstag, 28. Mai 2013) kostenlos in den Park­häusern „Altstadt“ oder „Stadthalle“ abzustellen.

Die berechtigten Anwohner können ihr Parkticket ab Montag, 6. Mai 2013, an der Infozentrale im Foyer des Rathauses gegen Vorlage eines gültigen Perso­nal­aus­weises und Kfz-Scheines während der Öff­nungszeiten (Mo bis Fr von 7.30 bis 12.00 Uhr sowie Mo + Do von 14.00 bis 18.00 Uhr) abholen. Pro Person bzw. Ausweis wird nur ein Parkticket ausgegeben.

Für beide Parkhäuser steht nur eine begrenzte Anzahl an Parktickets zur Verfügung.


Noch freie Plätze für Seniorenfreizeit in Plau am See

Für die diesjährige Seniorenfreizeit des Seniorentreffs „Altes Hospital“ vom 24. bis 30. Juni 2013 in Plau am See sind noch zwei Doppelzimmer zu vergeben.

Von dem schönen Strandhotel Plau am See in der Urlaubsregion Mecklenburgische Seeplatte aus stehen einige Ausflüge in die Umgebung auf dem Programm. Die Fahrten gehen z.B. nach Rostock mit Stadtbesichtigung, nach Warnemünde, Heiligendamm und Kühlungsborn, nach Schwerin mit Stadtrundgang und Schlossbesichtigung, nach Wismar, zum Müritz-Nationalpark und nach Neustrelitz, Neubrandenburg und Klink am Müritzsee, zum Krakower See und nach Güstrow mit Stadt und Schlossbesichtigung.

Die Kosten belaufen sich auf 510 Euro im Doppelzimmer. Im Preis enthalten sind die Fahrt mit einem modernen Reisebus, sechs Übernachtungen mit Halbpension, Ausflugsfahrten laut Programm, örtliche Reiseleitung und Betreuung durch das Team des Seniorentreffs.

Nähere Informationen gibt es imm Seniorentreff „Altes Hospital“, Hospitalstraße 9, unter der Telefonnummer 06171 58 53 33. (Montag bis Donnerstag von 14 – 17 Uhr und Freitag 9 – 13 Uhr).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Arbeitsbesuch in Epinay-sur-Seine (Frankreich)

Die Partnerschaft mit der französischen Stadt Epinay-sur-Seine wurde im Jahr 1964 begründet –im kommenden Jahr feiern beide Städte das 50 jährige Jubiläum ihrer Verbindung. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Wir können auf eine sehr fruchtbare und intensive Zusammenarbeit zurück­blicken. Die Partnerschaft mit Epinay-sur-Seine ist auch nach Jahrzehnten sehr lebendig und intensiv. Sie hat sich insbesondere in den letzten Jahren wieder sehr positiv entwickelt und von beiden Seiten viele neue Impulse erfahren.“

Im Zuge eines kürzlich erfolgten Arbeitstreffens mit Bürgermeister Hervé Chevreau und seinen Mitar­beitern standen deshalb auch die Vorbereitungen zum 50jährigen Partnerschaftsjubiläums 2014 im Mittelpunkt. Die Jubiläumsaktivitäten werden auf deutscher Seite vom Leiter des Geschäftsbereiches Kul­tur und Gesellschaft Udo Keidel-George und den für Kultur und Städtepartnerschaften zuständigen Mitarbeiterinnen Monika Seidenather-Gröbler und Andrea Einig-Homann koordiniert. Als Leiter des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung nahm auch Arnold Richter an diesem Treffen teil, da die Ent­wicklung der beiden Städte in den zurückliegenden 50 Jahren wie in der Gegenwart 2014 das gegen­wärtige Hauptthema der Beziehungen ist.

Neue Stadtentwicklung in Epinay:

Epinay, im nördlichen Ballungsgebiet von Paris gelegen, ist eine der am dichtest bevölkerten Städte Europas. Geprägt wird die Stadt durch eine enge und hohe Bebauung, eine gute soziale Infrastruktur und eine sehr gute Verkehrsanbindung auch im ÖPNV. Eine großer Teil der in den siebziger Jahren sehr stark gewachsenen Bevölkerung besteht aus vielen Familien mit Migra­tionshintergrund und nied­rigem Einkommensniveau.

Nachdem Epinay in den 80er und 90er Jahren mit großen, sozialen Problemen zu kämpfen hatte, konnte sich die Stadt in den letzten Jahren sehr  positiv entwickeln. Die Stadtentwicklung schreitet seitdem in großen Schritten voran.

In der Innenstadt wurden die in die Jahre ge­kommenen Wohnhochhäuser niedergelegt und attraktive Wohnquartiere entwickelt.

Im Zentrum der Stadt in der Nähe von Rathaus und Markt wurde eine große moderne Media­thek gebaut, die einen neuen kulturellen Mittel­punkt der Stadt bildet.

Epinay verfügt über drei attraktive Zentren für Kultur und gesellschaftliche Aktivitäten, die über große Säle verfügen und ein lebendiges Programm bieten. Die Stadt bemüht sich sehr um ein hochwertiges und attraktives Kulturleben für alle Schichten.

In Innenstadtnähe ist ein modernes Multiplex-Kino entstanden, ein sehr attraktives Angebot insbesondere für die große Anzahl Jugendlicher in der Stadt.

Im Fokus der Stadtentwicklung steht die Ent­wicklung und der Bau der neuen, 9 km langen Straßen­bahnlinie („Grand Paris“) – eine Gemeinschaftsaktivität mit den Städten der Plaine Commune, der neben Epinay noch acht Nachbarkommunen im Norden von Paris angehören. Die Straßenbahn beginnt im Zent­rum von Saint Denis und endet  am „Place d Oberursel“ endet.

Im Bau befindet sich ein neues, gro­ßes Ein­kaufszentrums im Kern von Epinay, das im Herbst 2013 eingeweiht werden wird.

Bürgermeister Hans-Georg Brum und Arnold Richter konnten verschiedene Teile der aktuellen Stadtentwicklung besichtigen, die in großen und dy­namischen Schritten voranschreitet. Arnold Richter: „Epinay ist auf einem guten Weg, die im Zuge des Bevölkerungsdrucks der siebziger Jahre begang­enen Bausünden zu korrigieren und die Lebens­qualität in der Stadt deutlich zu verbessern.“  

 



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