Bad Nauheim

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Marienkapelle erhält Kreiszuschuss

Ober-Mörlen - Die aus dem 18. Jahrhundert stammende Kapelle war in früherer Zeit ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Nordosten der Gemeinde Ober-Mörlen. Heute wird die Kapelle gerne als Ort der Stille und zur Einkehr aufgesucht. Mit einem Betrag von 1.000 Euro unterstützt der Wetteraukreis den Erhalt der Marienkapelle.

Einer Besucherin der Kapelle waren die Bodenplatten, die durch Feuchtigkeit schon stark in Mitleidenschaft gezogen waren, aufgefallen. Und nicht nur dies, sie entschloss sich sogar, der Gemeinde Geld für die Sanierung der Platten zu spenden.

„Als dann der Boden saniert wurde, kam unter ihm ein älterer noch intakter Natursteinbelag zum Vorschein, der in seiner Art in der Wetterau Seltenheitswert besitzt“, berichtet Landrat Arnold von der Entdeckungsgeschichte. Inzwischen ist dieser Natursteinboden freigelegt. Damit Feuchtigkeit keinen Schaden mehr anrichten kann, wird das Mauerwerk trocken gelegt - dazu werden die Fundamente abgedichtet - und eine Regenrinne angebracht. „Der Zuschuss soll die Gemeinde bei der Erhaltung dieses prägnanten Kleinods unterstützen“, so Landrat Arnold.


Erste Hilfe Training für Betriebshelfer

Die Johanniter-Unfall-Hilfe bietet ein Erste Hilfe Training für Betriebshelfer an. Der Kurs ist als Auffrischung für bereits ausgezeichnete Betriebshelfer konzipiert. Er dauert acht Stunden und der letzte Erste Hilfe Kurs sollte nicht mehr als zwei Jahre zurück liegen.

Inhaltlich geht es nicht nur um die Basismaßnahmen der Ersten Hilfe, sondern um die Versorgung von Verletzungen an den verschiedenen Arbeitsplätzen. Hierbei wird auf Gefahrenquellen und Beispiele eingegangen. Am Dienstag, 18.

Juni, von 8.30 bis 15:30 Uhr treffen sich Interessierte in der Bildungseinrichtung der Johanniter in der Schwalheimer Straße 84. Anmeldungen nimmt die Hilfsorganisation unter der Servicenummer 06032 91460 entgegen. Die Kosten für das Training übernimmt die Berufsgenossenschaft.


 

Tierheim Wetterau Widderkaninchen

Widderkaninchen

Flocke und Snow, unsere beiden schneeweißen Widderkaninchen  wurden bei uns im Tierheim wegen Allergie eines Familienmitgliedes abgegeben und sind nun gemeinsam auf der Suche nach einem neuen Zuhause.

Die beiden absolut identisch aussehenden Geschwister möchten gerne in ein Zuhause mit großzügigem Außengehege einziehen. Ein kleiner „Wohnungskäfig“ ist nichts für sie.

Näheres über unsere beiden Widderkaninchen erfahren Sie unter Tel.-Nr. 06032/6335

 


Nutzungskonzept Sprudelhof wird verwirklicht

Zufrieden zeigten sich die Mitglieder der Koordinierungsgruppe Sprudelhof über die jüngsten Beschlüsse des Kuratoriums der Stiftung Sprudelhof für die zukünftige Nutzung des einmaligen Jugendstilensembles. Die nun vom Kuratorium beschlossenen Nutzungskonzepte für alle Badehäuser sind in dem bereits 2006 von der Koordinierungsgruppe erarbeiteten und den damaligen politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung gestellten Gesamtnutzungskonzept für den Sprudelhof detailliert enthalten. Beide Nutzungskonzepte stehen unter dem Motto „Gesundheit und Kultur“, sprechen sich für eine Nutzungsvielfalt aus, legen großen Wert auf eine Denkmalsschutz gerechte Nutzung, beziehen sich auf die Kleingliedrigkeit Europas größter geschlossener Jugendstilanlage, berücksichtigen die in der Satzung der Stiftung Sprudelhof festgelegte Teilöffentlichkeit und sehen eine sukzessive Sanierung vor.

Das nun beschlossene Gesamtnutzungskonzept greift die ursprüngliche Bestimmung des Sprudelhofs, die Gesundheitspflege im kulturellen Umfeld in einer 1912 hochmodernen, künstlerisch höchst anspruchsvollen Architektur mit dem Motto „Gesundheit und Kultur“ wieder auf. Die neuen Nutzungen beziehen sich auf die Ideen von 1912 und passen sie heutigen Anforderungen an ganzheitlicher Medizin und Kultur an. Die Jugendstil-Badeanlagen von 1912 waren aber nicht nur in architektonischer und ästhetischer Hinsicht fortschrittlich, sondern mit den neuen Wirtschaftsgebäuden am Goldstein, der Dampfwäscherei, dem Elektrizitäts- und Dampfheizwerk auch eine hochmoderne technische Anlage. An diesen technischen Fortschritt von 1912 soll im neuen Konzept mit der Energiegewinnung über Geothermie angeknüpft werden.

Die jetzigen Entwicklungen im Sprudelhof zeigen, dass sich bürgerschaftliches Engagement lohnt.

Das zunächst vom Theater Alte Feuerwache (TAF) und den Freunden des TAF ab 2004 erarbeitete Gesamtnutzungskonzept für den Sprudelhof wurde 2006 von der aus 5 Bad Nauheimer Vereinen gebildeten Interessengemein Schaft „Koordinierungsgruppe Sprudelhof“ veröffentlicht. Neben TAF und Freunden des TAF tragen auch der Verein Bad Nauheimer Museen, der Jugendstilverein Bad Nauheim und die Lokale Agenda 21 die Koordinierungsgruppe Sprudelhof mit dem erklärten Ziel, den Sprudelhof zu beleben, nachdem das TAF in Kooperation mit dem Fachbereich Kultur mit dem Aufbau einer Theaterspielstätte im Badehaus 2 bereits den Grundstein für die Wiederbelebung des Sprudelhofes gelegt hatte. Die Koordinierungsgruppe stellte ihr Gesamtnutzungskonzept in den verschiedensten Entscheidungsgremien von regionaler und hessischer Politikvor. Immer wieder hat die Koordinierungsgruppe Sprudelhof das Gespräch mit den Entscheidungsträgern sowohl in Politik als auch der Stiftung gesucht und geführt. Mit öffentlichen Veranstaltungen und Pressemitteilungen wurde verschiedentlich und nachdrücklich auf die Bedeutung des Sprudelhofes für die Bürger von Bad Nauheim und die gesamte Region aufmerksam gemacht.   

Das TAF und der Jugendstilverein waren es auch, die durch ihre kontinuierliche Arbeit im Sprudelhof über viele Jahre die Bürgerinnen und Bürger aber auch die lokale und regionale Politik auf den Wert und die Bedeutung der Jugendstilanlagen für die Stadtentwicklung aufmerksam gemacht haben.

Gewürdigt wurde die Arbeit der Koordinierungsgruppe mit einem stimmberechtigten Sitz im Kuratorium der Stiftung Sprudelhof, dem Entscheidungsgremium der Stiftung, deren  Vorsitzende seit Dezember 2012 die Staatssekretärin im Finanzministerium, Frau Prof. Dr. Hölscher ist.

Nun können den erfolgten Beschlüssen des Stiftungskuratoriums auch endlich Taten folgen und die umfänglichen Sanierungsarbeiten für die einzelnen Badehäuser nicht nur geplant sondern auch zügig umgesetzt werden.

„Es gibt eine Vielzahl an Ministerien, Institutionen, Behörden und Arbeitsgruppen, die in die Planungen für den Sprudelhof eingebunden sind, die nach Ansicht der Koordinierungsgruppe jetzt zeigen sollen, dass sie einen effektiven und kreativen Prozess zur Entscheidungsfindung und deren Umsetzung herbeiführen können.“, stellen Robert Garmeister und Diethard Bauer, die Sprecher der Koordinierungsgruppe, fest.

Natürlich gibt es für ein so großes Projekt wie die Sanierung des Sprudelhofes eine Reihe von Vorschriften und formalen Anforderungen, die zu beachten sind. Mit Interesse hat die Koordinierungsgruppe daher auch die Äußerungen der Vorsitzenden des Stiftungskuratoriums Frau Prof. Dr. Hölscher zur Kenntnis genommen, die nun eine zügige Umsetzung der getroffenen Beschlüsse angekündigt hat.       

Wünschenswert ist es nach Ansicht der Koordinierungsgruppe, dass die Planung der Sanierung und deren Umsetzung für die Bürgerinnen und Bürger transparent dargestellt werden. Sprich: Was wurde erreicht? Was kommt als nächstes? „Die Homepage der Stiftung würde sich hierfür hervorragend eignen.“, schlägt Diethard Bauer vor.  

Die Koordinierungsgruppe Sprudelhof wird auch weiterhin die Entwicklung im Sprudelhof aufmerksam verfolgen und sich konstruktiv an der weiteren Entwicklung beteiligen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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