Bad Homburg

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35. Internationales Stadtfest

Das „Fest der Kulturen, das die Stadt Bad Homburg v.d.Höhe gemeinsam mit dem Ausländerbeirat am Samstag, 15. Juni, ab 11 Uhr auf dem Marktplatz und in der oberen Louisenstraße veranstaltet, bietet der Bevölkerung eine gute Gelegenheit, die Bräuche und die Vielfalt der unterschiedlichen Kulturen, die in der Stadt leben, kennen zu lernen. In Bad Homburg leben Menschen aus über 120 Nationen zusammen.

Von japanischer Trommelkunst über orientalische Klänge zu Bauchtanz bis hin zur italienischen Folklore und serbischen Tanzvorführungen reicht das Spektrum der Darbietungen in der Zeit von 11-23 Uhr auf der Bühne am Marktplatz. Lars Keitel, vielen bekannt als Leiter des Orchesters des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums, wird dem Publikum die Teilnehmergruppen aus den verschiedenen Ländern vorstellen und durch das ganztägige Programm führen.
Zusätzlich informieren der Ausländerbeirat, das Integrationsbüro, die kommunale Frauenbeauftragte sowie andere Organisationen über ihre Arbeit und freuen sich auf interessante Gespräche. In diesem Jahr ist erstmalig das „Internationale Frauenzimmer“ mit einem Stand vertreten, ein Projekt in fünf Stadtteil- und Familienzentren.

Des Weiteren bieten die beteiligten Vereine kulinarische Köstlichkeiten an. Und auch die Kinder kommen auf ihre Kosten: Otto Mayr wird mit seiner Kasperl Kompanie gleich zu Beginn des Programms um 11 Uhr für Stimmung sorgen.



Bad Homburger Stadtverwaltung wegen Betriebsausflugs geschlossen

Die Bad Homburger Stadtverwaltung bleibt wegen des Betriebsausflugs am Donnerstag, 20. Juni, ganztägig geschlossen. Einbezogen sind die Dienststellen im Rathaus, darunter der Stadtladen, sowie alle Außenstellen, darunter das Standesamt am Schulberg, die StadtBibliothek, das Archiv und das Museum im Gotischen Haus sowie die Jugend- und Betreuungseinrichtungen


 

 

 

 

 

 

 


Krug fordert Lösungen der Post für Filialnetz in Bad Homburg

Bürgermeister Karl Heinz Krug hat die Deutsche Post AG aufgefordert, eine „schnelle und kundenorientierte Lösung“ für das Filialnetz in Bad Homburg herzustellen. Der Bürgermeister reagiert damit auf die Schließung der Filialen in Gonzenheim, Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach.

„Mit großer Sorge“ habe er im Mai die Nachricht über die Geschäftsaufgabe der Filiale in Gonzenheim aufgenommen, teilt Krug der Post schriftlich mit. Darüber hinaus hat die Post inzwischen auch die Geschäftsaufgabe für die Filiale in Ober-Eschbach angekündigt. In Ober-Erlenbach, so Krug, dauere die „unbefriedigende Situation bereits seit über sechs Monaten an“. Die Post-Dienstleistungen seien für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die ansässigen Unternehmen wesentlich. Sie seien darauf angewiesen, diese Infrastruktur auch in Anspruch nehmen zu können.

Krug bezeichnet den Versuch der Post, ihre Dienstleistungen statt in Filialen über Agenturen mit selbstständigen Kleinunternehmern anzubieten, als „aus ökonomischer Sicht“ nachvollziehbar. „Dies darf jedoch nicht dazu führen, dass konstante und zuverlässige Postversorgung auf der Strecke bleibt“, mahnt der Bürgermeister. Mögliche Auseinandersetzungen zwischen der Post und den Agenturbetreibern über Vertragsinhalte und Personal dürften nicht zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger gehen.

Krug erinnert die Post an ihre Aussagen bei der Einführung der Agenturen. Diese seien gegenüber den Kommunen mit einem Hinweis auf mehr Service und kundenfreundliche Öffnungszeiten „verkauft“ worden.
Zwar gebe es die Regelung, dass die Post nach drei Monaten selbst eine Filiale betreiben müsse - und so eröffnete die Post Ende Januar eine „Übergangsfiliale“ in Ober-Erlenbach. Diese wird jedoch, insbesondere wegen der sehr eingeschränkten Öffnungszeiten von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils unzureichend empfunden.

Krug fordert deshalb die Post dazu auf, eine kundenorientiertere Lösung für die Bürgerinnen und Bürger zu finden. „Sollten Sie dazu Hilfestellung seitens der Stadt wünschen, so stehen wir – im Rahmen unserer Möglichkeiten – jederzeit zur Verfügung“, schreibt Krug abschließend.


 

 

 


Bad Homburg will Basler Versicherungen langfristig an den Standort binden

Bad Homburg bleibt Unternehmenssitz der Basler Versicherungen und behält auch das Kompetenzzentrum für die Schadenversicherung. Das teilte das Unternehmen am Montag in einer Pressemitteilung mit. „Ich würde es begrüßen, wenn die Basler Versicherungen auch am Ende des jetzt beginnenden Prozesses Treue zum Standort Bad Homburg zeigen und damit die Stadt in ihren Infrastruktur-Entscheidungen letztlich bestätigen“, erklärt Bürgermeister Karl Heinz Krug.

Das Unternehmen richtet laut seiner Pressemitteilung seinen Kurs auf Wachstum aus. Die Orientierung an Ertrag und Kosteneffizienz stünden dabei im Vordergrund, heißt es. Eine Entscheidung zur Schließung von zwei der bundesweit vier Standorte sei gefallen. Die Basler Versicherungen prüfen darüber hinaus eine Verlagerung der bleibenden Standorte in kostengünstigere Büroräume.

„Die Basler Versicherungen kennen die hervorragende Infrastruktur des Wirtschaftstandortes Bad Homburg“, sagt Krug. Das Unternehmen mit Sitz in der Basler Straße ist sehr gut sowohl über die Autobahn ab Bad Homburger Kreuz als auch mit dem Nahverkehr über den direkten S-Bahn-Anschluss von Frankfurt aus zu erreichen. „Dieser Bereich entlang der Basler Straße ist dank zahlreicher städtischer Bauvorhaben sehr gut angebunden, und er ist auch im Fokus weiterer Planungen. Die Stadt wird diese Lage in den kommenden Jahren noch weiter verbessern können“, so der Bürgermeister.

Die Stadt ist über die Planungen der Basler Versicherungen bereits in Gesprächen informiert worden. „Bad Homburg wird auch die weiteren Entscheidungen sehr aufmerksam verfolgen und das Unternehmen auf dem geplanten Weg zu einer effizienteren Raumnutzung auf jede uns mögliche Weise unterstützen“, erklärt Krug. Die Überlegungen, in kostengünstigere Büroräume zu ziehen, begleitet die Stadt mit dem Ziel, die Basler Versicherungen langfristig an Bad Homburg zu binden. „Ich würde es darüber hinaus sehr begrüßen, wenn die künftige Standortstruktur des Unternehmens in ihren Auswirkungen auf die Bad Homburger Beschäftigten gering bleibt. Das betrifft sowohl den Erhalt der Arbeitsplätze als auch die Nähe zu den Wohnorten der Mitarbeiter“, erklärt der Bürgermeister.

„Ich hoffe, das Unternehmen wird mit seinem Konzept langfristig sein Ziel – eine stärkere Marktposition – erreichen und damit die in Bad Homburg angesiedelten Bereiche stärken“, so Krug abschließend.



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