Oberursel

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Lernen unterstützen  

Das Netzwerk Bürgerengagement Oberursel sucht Ehrenamtliche zur Vermittlung in unterschiedliche Projekte im Bildungsbereich.

Haben Sie gerade Ihr aktives Arbeitsleben beendet, genießen Ihren Ruhestand und die freie Verfügung über Ihre Zeit? Sie haben aber Lust, ein paar Stunden in der Woche sinnvolle soziale Arbeit anzubieten und Erfahrungen mit neuen Aufgaben zu machen? Oder sind Sie noch berufstätig und können trotzdem die eine oder andere freie Stunde erübrigen? Nachfolgend einige Projekte, die Unterstützung benötigen:

Die Grundschule am Urselbach hat in diesem Schuljahr ein neues Projekt begonnen:  Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen unterstützen die Klassenlehrer bei der Leseförderung in der Schülerbücherei. Während der Unterrichtszeit begleiten sie die Klassen in die Bücherei und lesen mit einzelnen Kindern oder kleineren Gruppen. Brigitte Zehnder, Schulleiterin der Grundschule am Urselbach: „ Das Projekt läuft prima. Wir sind froh über die Unterstützung der Ehrenamtlichen, die viel Eigeninitiative und Engagement zeigen.“

Maria Stripf-Lammerich engagiert sich schon länger ehrenamtlich für Senioren, hatte aber auch Lust, mit Kindern zu arbeiten. Seit März hilft sie nun ein bis zweimal in der Woche bei der Hausaufgabenbetreuung an der Grundschule Mitte. „Mir macht das Spaß, aber es ist auch eine Herausforderung. Ich musste manches erst lernen.“ Als erfahrene Pädagogin ist Marianne Brodbeck, ehemalige Lehrerin der Schule, dabei und hilft, wenn es Fragen gibt. „Das mach‘ ich nicht!“ erklärte neulich ein Zweitklässler, als er mit den Hausaufgaben anfangen sollte. „Da war ich erst ein bisschen sprachlos.“ Es ist Maria Stripf-Lammerich aber trotzdem gelungen, ihn zum Arbeiten zu bewegen. Die Hausaufgabenbetreuung wird nachmittags von 14.30 bis 16.00 Uhr angeboten. „Wir sind pro Klassenraum zwei Helfer für acht oder neun Kinder. Die Kinder arbeiten selbstständig, wenn sie Fragen haben, melden sie sich. Sind sie fertig, schauen wir uns die Aufgaben noch einmal an.“

Gleich an mehreren Orten ist Ilona Bind ehrenamtlich tätig. Sie liest an der Grundschule und im Kindergarten Bommersheim vor. „Wenn ich komme, freuen sich die Kinder schon - Liest du heute wieder vor? Das Vorlesen, vor allem das Spielen unterschiedlicher Rollen, macht mir viel Freude und ich gehe oft in meinen Vorleserollen richtig auf. Neulich schaute die Erzieherin verwundert zur Tür herein, weil das Monster so laut gebrüllt hat.“ Alle vierzehn Tage verleiht Ilona Bind außerdem an der Grundschule Weißkirchen Bücher. Wenn es dort vielleicht einmal Vorlesebedarf gibt, wäre sie auch gern dabei.

Eine ehemalige Lehrerin hat durch die Vermittlung des Netzwerks die sprachliche Betreuung für einen Schüler der Erich-Kästner-Schule übernommen, der erst seit kurzem in Deutschland ist und sein Deutsch noch festigen muss. Helmut Sperber, der Schulleiter der Erich-Kästner-Schule, äußert sich hochzufrieden über diese Hilfe, denn die der Schule zugewiesenen zwei Wochenstunden reichen allein nicht aus, um die Schüler, die es brauchen,  sprachlich zu fördern.

An der Grundschule Stierstadt arbeitet seit einem halben Jahr im Anschluss an die Schule eine ehemalige Erzieherin mit zwei Kindern und unterstützt sie beim Lesen lernen - eine sehr befriedigende und hilfreiche Arbeit.
Vielseitigen Bedarf an ehrenamtlicher Mitarbeit hat auch die Albrecht-Strohschein-Schule, eine heilpädagogische Förderschule mit 140 behinderten Schülerinnen und Schülern. Sie sucht ehrenamtliche Helfer für ganz unterschiedliche Aufgaben: Unterstützung in Kunst, beim Gestalten oder Werken, bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten, wenn die Schüler das Essen zubereiten oder auch im Außenbereich. Auch zur individuellen Förderung einzelner Schüler, z.B. gemeinsam lesen, könnten ehrenamtliche Helfer eingesetzt werden. Die Schule sucht Menschen, die für die besonderen Lernbedingungen dieser Kinder ein Gespür haben.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann wenden Sie sich an die Koordinatorin des Netzwerks für den Bildungsbereich, Kristina Huttenlocher, unter 06171 502 180.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Überweg in der Saalburgstraße erhält eine Peitschenampel

Die Stadt Bad Homburg lässt am Fußgängerüberweg in der Saalburgstraße in Höhe der Einmündung Brüningstraße eine Peitschenampel aufstellen. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Unfallpunktbesprechung, an der neben der städtischen Straßenverkehrsbehörde auch die Landespolizei sowie der Straßenbau über die entsprechende städtische Abteilung und über Hessen Mobil beteiligt sind.

Mit der Ampel, deren Name von dem peitschenartig gebogenen Mast herrührt, wird die Anzeige der Ampel direkt über der Fahrbahn platziert. Sie wird so für Autofahrer besser sichtbar sein.

„Die Stadt nimmt damit Anregungen aus Gesprächen mit Anliegern auf“, berichtet Bürgermeister Karl Heinz Krug. Anlass für die Gespräche war ein Unfall, bei dem ein Lastwagen, dessen Fahrer an der Ampel das Rotlicht überfahren hatte, ein Kind verletzt hatte. Bei einer gestrigen Kontrolle durch die Stadtpolizei hatten ebenfalls Autofahrer das Rotlicht an dieser Stelle missachtet.

Erweiterung Waldparkplatz Hohemark

Am vergangenen Donnerstag begann die Baufirma Jakob & Weigel KG aus Herborn im Auf­trag des BSO mit der Erweiterung des Wald­parkplatzes an der Hohemark. Parallel zu dieser Baumaß­nahme wird auch der Urselbachdurchlass saniert. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 425.000,- Euro.

Bis Ende August wird voraussichtlich gebaut. In die­ser Zeit wird das Parkplatzangebot aufgrund von Teilsperrungen nur eingeschränkt vorhanden sein. Alternative Abstell­mög­lichkeiten sind der P+R-Platz an der U-Bahnhaltestelle Hohemark oder das kostenpflichtige Parkdeck der Klinik Hohe Mark.

Der BSO bittet die betroffenen Anlieger um Verständnis für die unvermeidbaren Beein­träch­tigungen während der Bauzeit.


 

Projekt „Willkommen von Anfang an - Frühe Hilfen Oberursel“ startet

Ab Oktober 2013 startet die Stadt Oberursel (Taunus) das Projekt „Willkommen von Anfang an - Frühe Hilfen Oberursel“. Es gründet sich auf der Bundesinitiative „Frühe Hilfen 2012-2015“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Zukünftig möchte die Stadt mit dem Projekt vor Ort und sehr persönlich junge Familien willkommen heißen und sie über alle familienentlastenden Angebote der Stadt informieren. In Notsituationen sollen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer den Familien über einen kürzeren Zeitraum oder als Pate für längere Zeit unterstützend zur Seite stehen.

Für das Projekt werden weiter Ehrenamtliche gesucht, die sich als Familienhelfer/-pate engagieren und schulen lassen möchten.

Alle Interessierten sind herzlich zu einem kurzen Informationsabend am Montag, dem 17. Juni 2013, von 19.30 Uhr bis 20.30 Uhr, in die Räume des Vereines „Nest-Werk e. V.“ in der Ackergasse 28 in Oberursel eingeladen. Hier wird nochmals das Projekt präsentiert, das Schulungsprogramm und die Referentinnen vorgestellt.

 


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