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Dorferneuerung Unter-Widdersheim – Landrat bewilligt Zuwendung

„Dorferneuerung ist mehr als die Umsetzung von Baumaßnahmen, denn sie schafft Identität, stärkt die soziale Struktur und das Verantwortungsgefühl für den Ort, in dem man lebt.“ Landrat Joachim Arnold bewilligte dieser Tage einen weiteren Zuwendungsbescheid für die Dorferneuerung von Unter-Widdersheim.

Unter-Widdersheim wurde als dritter Dorferneuerungsschwerpunkt der Stadt Nidda nach Stornfels und Wallernhausen in das Dorferneuerungsprogramm aufgenommen. Mit den jetzt bewilligten Dorferneuerungsmitteln soll der Platz in der Unterdorfstraße mit Blick auf das Dorfgemeinschaftshaus als zentraler und klar erkennbarer Dorfplatz gestaltet werden.

Sitzgelegenheiten sollen geschaffen werden, der alte Brunnen wieder sichtbar gemacht und der öffentliche Raum belebt werden. Die Radtouristen des in der Planung befindlichen Limesradweges sollen eingeladen werden, ihre Rast in Unter-Widdersheim einzulegen. Die historische Bausubstanz und der außergewöhnlich gut erhaltene Scheunenkranz bieten ein schönes Ambiente dafür.

Knapp 10.000 Euro beträgt die Zuwendung für diese Maßnahme. In der gleichen Höhe bewegt sich der Zuschuss für die Errichtung von Parkmöglichkeiten und die Freiflächengestaltung am Friedhof. Mit den jetzt bewilligten 20.000 Euro beträgt der Gesamtzuschuss für kommunale Vorhaben bislang 40.000 Euro bei einem Investitionsvolumen von rund 66.000 Euro.

Ebenfalls gefördert wurden neun private Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung. Hier flossen Zuschüsse in Höhe von rund 140.000 Euro, die ein Investitionsvolumen von 670.000 Euro ausgelöst haben. Das Dorferneuerungsprogramm in Unter-Widdersheim läuft noch bis zum Jahr 2017. Weitere Informationen gibt es beim Fachdienst Strukturförderung und Umwelt des Wetteraukreises.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Bürgermeister Rouven Kötter, die Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Sport, Jugend und Soziales Rita Rieß, die beiden Gewinner Dennis Schlichting und Johanna Pochodzala, Jugendpflegerin Michaela Nisch und die im Rathaus zuständige Mitarbeiterin Martina Schmitt bei der Preisübergabe

Gemeinde fragt Jugendliche nach ihrer Meinung

Wölfersheim - Nach der umfangreichen Seniorenbefragung in 2011 hat die Gemeinde Wölfersheim in diesem Jahr erstmals eine Jugendumfrage durchgeführt. Alle Jugendlichen im Alter von 11 bis 18 Jahren wurden angeschrieben und um Beteiligung über einen Fragebogen gebeten. Insgesamt haben sich fast 100 Personen an der Umfrage beteiligt.  "Unser Ziel war es, die Meinung der Jugendlichen zur Jugendarbeit der Gemeinde einzuholen. Dank der zahlreichen Rückmeldungen können wir unsere Arbeit nun besser darauf abstimmen." so Bürgermeister Rouven Kötter.

Am häufigsten an der Umfrage teilgenommen haben Jugendliche der Alterstufen 11-14 Jahre. Diese Altersgruppe hat folglich auch das größte Interesse an den Angeboten der Jugendarbeit. Der Großteil der Teilnehmer besucht die Singbergschule, mit der die kommunale Jugendarbeit bereits bei Projekten wie dem Seeabenteuer zusammengearbeitet hat.

Die Umfrage hat gezeigt, dass die Öffentlichkeitsarbeit der Jugendarbeit noch verbessert werden sollte, um Angebote und Informationen transparenter zu machen. Durch die engere Zusammenarbeit zwischen AWO-Jugendpflege und der Gemeinde soll die Öffentlichkeitsarbeit über Facebook, Flyer, Gemeindespiegel und Presse künftig optimiert werden. Dass dies notwendig ist, zeigt sich vor allem in der Erkenntnis, dass viele Jugendliche die Jugendarbeit als reines Ferienprogramm ansehen.

Es fällt auch auf, dass Schüler in der heutigen Zeit schwieriger zu motivieren sind, zusätzlich zu Schule, Hobby/Verein und Computer & Co. den Jugendtreff aufzusuchen. Die Umfrage zeigt, dass durchaus Interesse besteht, viele sich aber scheuen hinzugehen, weil sie niemanden kennen, der dort hingeht. Mit einer „Kennenlern-Party“ für Neue oder einem Tag der offenen Tür könnten Hemmschwellen unter den Jugendlichen abgebaut werden.

Die einzelnen Angebote kommen bei den Jugendlichen gut an. Die Bewertungen in Schulnoten bewegen sich  im Bereich von 1,7 – 2,3. Die Spieleevents wie Kicker- und Billardturnier schneiden dabei am besten ab, der offene Treff mit 2,3 am „schlechtesten“. Daraus kann man schließen, dass die Jugendlichen lieber organisierte Angebote besuchen und gar nicht so gerne sich selbst überlassen sind. Etwas gemeinsam zu unternehmen ist sinnvoller als zusammen „abhängen“, was man auch zu Hause tun kann. Die Öffnungszeiten sind für die große Mehrheit in Ordnung, einige ältere Jugendliche wünschen sich längere Öffnungszeiten. Probeweise soll künftig ein Abend in der Woche länger geöffnet werden.  Als Kritik geht aus der Umfrage hervor, dass in den Ortsteilen kein Angebot erfolgt. Auch hier kann angesetzt und die gemeindlichen Bolzplätze/Grillplätze für Events und Aktivitäten genutzt werden.

Zur Motivation an der Umfrage teilzunehmen hatte die Gemeinde unter allen Einsendungen zwei iPod-Nano verlost. Diese wurden unlängst von Bürgermeister Rouven Kötter, der Vorsitzenden des Ausschusses für Sport, Kultur, Jugend und Soziales, Rita Rieß,  der im Rathaus zuständigen Mitarbeiterin Martina Schmitt und Jugendpflegerin Michaela Nisch an Dennis Schlichting und Johanna Pochodzala übergeben. Nach der offiziellen Übergabe forderte Kötter die anwesenden Jugendlichen zu einem kleinen Kickerturnier heraus.

„Insgesamt haben die befragten Jugendlichen eine positive Einstellung zu unserer Gemeinde, trotzdem sollte man die Kritikpunkte ernst nehmen. Die Jugendlichen machen sich Gedanken um ihr Umfeld. Die Wünsche belaufen sich nicht mehr nur auf Schwimmbad, McDonald und Kino, sondern öffentlicher Personennahverkehr, Baustellen, Geschwindigkeitsmessungen und gemeindliche Einrichtungen sind Thema. Wir konnten feststellen, dass insbesondere für unsere Jungbürger auch Angebote wie Facebook wichtig sind und damit die Hemmschwelle, bei Fragen Kontakt zur Gemeinde aufzunehmen, gesunken ist. Es freut mich, dass sich so viele an der Umfrage beteiligt haben und wir somit auch die jüngere Generation in unsere Arbeit einbeziehen können. Das ist besonders wichtig, denn sie sind unsere Zukunft.“ so Kötter bei der Übergabe.

 




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