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Bafög-Anträge für das neue Schuljahr

Am 19. August beginnt das neue Schuljahr. BAföG-Anträge sollten bereits schon jetzt gestellt werden, spätestens aber im August. Darauf weist Sozialdezernent Helmut Betschel-Pflügel hin.

Wer kann BAföG beantragen?

Anspruchsberechtigt sind Schülerinnen und Schüler, die eine zweijährige höhere Berufsfachschule besuchen, die zu einem berufsqualifizierenden Abschluss führt. Darunter fallen zum Beispiel die Ausbildung Sozialassistent/in und Fremdsprachensekretär/in. Aber auch Informationsverarbeitung, Bürowirtschaft, Fachschulen, Fachoberschulen Form B sowie Abendhaupt- und Abendrealschulen. Einen Antrag auf Schüler-BAföG kann auch stellen, wer eine allgemein bildende Schule (ab Klasse 10) oder eine Fachoberschule Form A besucht. Voraussetzung ist, dass man nicht bei den Eltern wohnt. Auskunft erteilt das Amt für Ausbildungsförderung.

Die Leistungen werden in der Regel abhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Antragsunterlagen sowie ausführliche Erläuterungen im Internet unter www.das-neue-bafoeg.de. Infos gibt es auch unter der gebührenfreien Hotline 0800-2236341.

Den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag kann man auf dem Postweg oder persönlich bei der Fachstelle Besondere soziale Leistungen abgeben: Pfingstweide 7, 61169 Friedberg. Für die Buchstaben A bis L ist Elvira Luft, Telefon: 06031/83-3510, für die Buchstaben M bis Z Natalie Joy Keiner, Telefon: 06031/83-3519, zuständig.

 


Wichtige Anlaufstelle für Suchtkranke und Angehörige 

„Ich bin beeindruckt von der Arbeit, die hier für Suchtkranke und ihre Angehörigen geleistet wird“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Helmut Betschel-Pflügel. Bei einem Besuch im Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Wetteraukreis hat sich der Sozialdezernent über die Einrichtung am Friedberger Schützenrain informiert.

Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe für den Wetteraukreis (ZJS) leistet mit seinen Einrichtungen einen wichtigen Dienst, um suchtkranke Menschen zu unterstützen und gleichzeitig vor den Gefahren der Sucht zu bewahren. Die Einrichtung wurde bereits 1980 vom Wetteraukreis als Jugend- und Drogenberatung in Friedberg gegründet. Träger des ZJS ist der Verein Jugendberatung und Jugendhilfe in Frankfurt. Neben der Hauptstelle im Schützenrain gibt es eine weitere Außenstelle in Büdingen, die dank zusätzlicher finanzieller Mittel von Wetteraukreis und Stadt Büdingen arbeiten kann. Auf Initiative der Städte Bad Vilbel und Karben wurde eine Stelle für Suchthilfe und Suchtprävention für die beiden südlichen Wetteraukommunen eingerichtet. Dazu gibt es noch Außensprechstunden in Butzbach und Nidda sowie ein Kontaktcafé, bei dem Menschen ohne bürokratischen Aufwand zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des ZJS Kontakt aufnehmen können.

3.500 Beratungs- und Behandlungstermine

Einen wichtigen Raum in der Arbeit des ZJS nimmt die Beratungsarbeit ein. So wurden im vergangenen Jahr knapp 3.500 Beratungs- und Behandlungstermine durchgeführt, überwiegend mit Menschen, die selbst Suchtmittel konsumieren, aber auch mit deren Angehörigen. 34 Prozent der Menschen, die in die Beratung kommen, sind Angehörige. Die Hauptproblematiken bei dem betreuten Klientel betrafen die Suchtbereiche Cannabis, Opiate und Alkohol, aber auch Spielsucht hat mit neun Prozent einen Anteil an den Beratungsthemen.

126 Personen konnten im vergangenen Jahr in eine stationäre oder ambulante Hilfemaßnahme vermittelt werden: 48 Drogenabhängige und 25 Alkoholabhängige in eine stationäre Maßnahme, eine so genannte Therapie, und 53 machten eine Entgiftung.

Prävention mit hohem Stellenwert

„Genau so wichtig wie die Beratung von suchtkranken Menschen sind die Projekte im Bereich der Prävention. Insbesondere Prävention in Schulen hat einen hohen Stellenwert. Rund 3.700 Kinder und Jugendliche wurden im vergangenen Jahr über die Kurzprojekte „Über Sucht und Drogen reden“, „Cool sein - Cool bleiben“ und das Projekt „Drogen und Alkohol im Straßenverkehr“ erreicht. Für junge Drogenkonsumenten gibt es das FreD-Programm (Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten). Hier wurden im vergangenen Jahr vier  zweitägige Kurse mit insgesamt 32 Jugendlichen durchgeführt. „Die Arbeit, die hier an der Jugend- und Drogenberatung geleistet wird, ist unverzichtbar“, sagt Betschel-Pflügel, „ich bin froh, dass wir diese wichtige Arbeit auch künftig weiter unterstützen.“

 

 

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