Oberursel

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Schools out Oberursel

Kulturloge Oberursel

Vollsperrung in der Hospitalstraße  

Wegen der Aufstellung eines Autokrans ist die Hospitalstraße am Dienstag, dem 16. Juli 2013, in der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr voll gesperrt.


Stadtwerke verlosen Gratis-Strom

„Ich kann es immer noch kaum fassen“, so der zwölfjährige Timpe Heidebrecht, „dass ich wirklich alle Fragen im Strom-Quiz richtig beantwortet und so meiner Mutter zu hundert Euro Gratis-Strom verholfen habe.“ Und die glückliche Gewinnerin, Gloria Heidebrecht, ist sehr stolz auf ihren Sohn, der sie während des diesjährigen Stadtfestes in Steinbach am Stand der TaunaEnergie – einer Marke der Stadtwerke Oberursel – überredet hatte, am Strom-Quiz teilzunehmen.

Um alle Interessenten umfassend über das attraktive Strom-Angebot der TaunaEnergie zu informieren, präsentierte sich die Stadtwerke-Gruppe an ihrer Wasserbar am gut besuchten Steinbacher Stadtfest. Beim Strom-Quiz der TaunaEnergie mussten Fragen wie „Wie wird Strom gemessen?“, „Wie viel Strom verbraucht eine vierköpfige Familie im Durchschnitt pro Jahr?“ und „Wie hoch war der Anteil an „Erneuerbaren Energien“ an der Stromversorgung in Deutschland im Jahr 2011?“ beantwortet werden. Dass Timpe selbst diese Frage (die richtige Antwort lautete: „ca. 20 Prozent“) richtig beantwortet hatte, überraschte Gloria Heidebrecht sehr. Dass sie dann auch noch das große Glück hatte, zu gewinnen, freut sie umso mehr: „Ich nehme nur sehr selten an Gewinnspielen teil und habe noch nie etwas gewonnen. Ich hatte nicht wirklich daran geglaubt, dass mein Sohn alle Antworten richtig beantworten würde und erst recht nicht, zu gewinnen. Von daher ist die Freude über diesen Gewinn umso größer“, so Heidebrecht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 „Schools Out“ zum  Ferienbeginn

Zum zweiten Mal fand zu Beginn der Sommerferien auf dem Kunstrasenplatz der SC Eintracht Oberursel e.V. ein „Schools Out“ statt. Mit freundlicher Unterstützung des Kultur- und Sportfördervereins Oberursel e. V. hatten sich das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe sowie die städtischen Einrichtungen Jugendtreff Camp King, Mobile Jugendpflege und das Jugendbüro ein tolles Angebot überlegt, welches bei den Jugendlichen wirklich begeistert aufgenommen wurde.

Es sollte ein Angebot für jüngere Jugendliche ab zwölf Jahren sein und sowohl Jungs als auch Mädchen gleichermaßen gerecht werden. Erster Stadtrat Christof Fink eröffnete die Veranstaltung mit einer kleinen Ansprache und wünschte den gut 120 Jugendlichen wohl verdiente Ferien. Nach einer Begrüßung der 2. Vorsitzenden des Forum Nord, Brigitte Cranz, trat der selbst im Norden Oberursels wohnende Louis Rethfeld auf und begeisterte mit „Beatboxen“. Im Anschluss an den ersten Song erläuterte er dem Publikum, wie seine verschiedenen, täuschend echt klingenden Schlagzeug-Sounds aus einzelnen Wortteilen erzeugt werden können. Großer Applaus für einen jungen Künstler.

Zumba Tänzerin Maxima übernahm kurze Zeit später die Bühne und davor versuchten circa 30 Jugendliche es ihren Bewegungen gleichzutun. Ein schweißtreibender Sport, der einfach viel Spaß macht. Aber auch die Jugendlichen Gabriela, Daniela und Medina hatten zwei Balletttänze eingeübt, führten sie auf und ernteten viel Beifall. Sportlich ging es auch beim Workshop „Parkour“ zu. Bei Parkour geht es darum, zu Fuß den effizientesten Weg einer Strecke (also dem Parkour) von A nach B unter Überwindung aller Hindernisse zu finden.

Da das Jugendbüro plant, zukünftig eine feste Gruppe einzurichten, hatte es schon mal die zukünftigen Leiter Sebastian, Jan und Valentin eingeladen. Alle drei sind sehr sportlich, sie erklärten den Interessierten welche Übungen sinnvoll sind. Dafür wurde auf dem Sportplatz mit Turnkästen und Weichbodenmatte geübt. Auf der anderen Seite des Platzes fand den ganzen Abend über das Fußballturnier mit 70 Spielern statt. Es gab schöne Medaillen und Urkunden zu gewinnen. Nach drei Stunden fairen Spiels standen die Sieger fest.

Wer den Ferienbeginn etwas ruhiger angehen lassen wollte, konnte sich beim Airbrush-Tattoo-Stand eine Folie zurechtschneiden und mit Hilfe des Designers Michael Stemmer ein schönes Bild auf seinem Körper anbringen lassen. Dafür standen die Jugendlichen gerne Schlange, zumal die Tattoos einige Zeit überdauern. Für Musik sorgten Max und Hendrik, die mit ihrer originellen Idee, einem selbst angefertigten Bulli Bus für tolle Sounds und eine chillige Ferienatmosphäre sorgten. An einem weiteren Stand gab es die Möglichkeit Cocktails (natürlich alkoholfrei) zu genießen und danach auszuprobieren wie eingeschränkt die Wahrnehmung unter Alkoholeinfluss im Verkehr wäre. Doch zum Glück standen keine Autos, sondern Bobbycars zur Verfügung und besonders geschliffene Brillen sorgten für die eingeschränkte Wahrnehmung. Leckereien vom Grill und kalte Getränke sorgten für einen rundum sehr gelungenen Abend, der nach Meinung der vielen Besucher unbedingt zu den nächsten Sommerferien wieder stattfinden sollte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kulturloge zieht ins Oberurseler Rathaus

Ab sofort ist die Kulturloge Hochtaunus e. V. im Oberurseler Rathaus erreichbar. Der Verein hat als Mieter den Vorraum des Hieronymi-Saales bereits bezogen und ist dort zukünftig immer donnerstags von 14 bis 16 Uhr erreichbar, entweder persönlich oder unter der Telefonnummer 06171 502419.

Die Kulturloge Hochtaunus wurde im Dezember 2012 im Haus der Kirche in Bad Homburg gegründet und im April 2013 in das Vereinsregister der Stadt Bad Homburg eingetragen. Ziel der Kulturloge Hochtaunus ist es, Personen mit geringem Einkommen einen Zugang zur Kultur und damit eine Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Dafür arbeitet sie mit Kulturveranstaltern im Hochtaunuskreis zusammen, die der Kulturloge kostenfrei Eintrittskarten für verschiedenste Veranstaltungen zur Verfügung stellen. Interessenten, die das Angebot der Kulturloge nutzen möchten, melden sich bei den sozialen Einrichtungen (Sozialpartnern), die mit der Kulturloge kooperieren. Zu diesen zählen unter anderem das Diakonische Werk Hochtaunus, das Frauenhaus, der Caritas Laden in Bad Homburg, das Anzieh-Eck in Oberursel, das Alfred-Delp-Haus und der Verein „Perspektiven“.

Die sozialen Einrichtungen überprüfen die Einkommensgrenze der Interessenten und leiten die Anmeldungen an das Büro der Kulturloge weiter. Hier werden die Kulturgäste in einer Datenbank erfasst und bei Vorliegen entsprechender Karten telefonisch über das Kulturangebot verständigt. Falls das Angebot passt, werden die Karten an der Abendkasse auf den Namen des Gastes hinterlegt. Das Miteinander mit den Kulturgästen ist bei der Kulturloge Hochtaunus dabei vom Dreiklang „behutsam-würdevoll-nachhaltig“ bestimmt.

Die Idee der Kulturloge ist bei den Kultur- und Sozialpartnern im Hochtaunuskreis bisher auf große Zustimmung gestoßen. Im ersten Halbjahr 2013 konnten rund 65 Partnerinstitutionen für eine Kooperation gewonnen werden.

Im Juni starteten Gästewerbung und Kartenvermittlung. Im ersten Monat wurden bereits 60 Tickets an Kulturgäste ausgegeben.

Ab sofort sind die Stadtverwaltung Oberursel (Taunus) und der Kultur- und Sportförderverein Oberursel e. V. sowohl Kultur- als auch Sozialpartner. Die entsprechenden Koopera-tionsverträge wurden heute unterzeichnet. Die Überprüfung der Kulturgäste für Oberursel liegt in den Händen des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Oberurseler Rathaus, Telefon 06171 502374. Potentielle Kulturgäste können sich jedoch auch bei weiteren Ansprechpartnern im Landkreis, wie z.B. der Stadt Bad Homburg oder dem Hochtaunuskreis anmelden.

„Wir begrüßen die Kulturloge im Oberurseler Rathaus. Mit der Ansiedlung im Rathaus erhoffen wir uns vor allem eine Verbreiterung und Demokratisierung von Kultur und Bildung. Auch das soziale „Netzwerken“ wird durch den Einzug ausgebaut. In den vergangenen Wochen wurden bereits erste Kontakte zwischen dem Netzwerk Bürgerengagement Oberursel (NBO) und der Kulturloge geknüpft. So steht u. a. eine freiwillige Helferin, die zukünftig im Büro der Kulturloge Beratungs- und Vermittlungsaufgaben übernimmt, auch auf der Vermittlungsliste des NBO. Durch die gemeinsame Büronutzung von NBO und Hieronymi-Saal hoffen wir auf einen weiteren Ausbau der guten Zusammenarbeit“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum.

Auch der Erste Stadtrat und Sozialdezernent Christof Fink zeigt sich erfreut über den Einzug der Kulturloge, denn: „Die Kulturloge erweitert die gesellschaftliche Teilhabe für viele Menschen mit geringem Einkommen. Wir freuen uns, als Sozialpartner diese Idee zu unterstützen und damit mehr Menschen den Zugang zur Kultur zu erleichtern. Damit kommen wir der sozialen Verantwortung für unsere Bürger ein Stück weit mehr nach.“   

„Mit dem Einzug in das Büro im Rathaus Oberursel hat die Kulturloge Hochtaunus endlich einen Schaltraum, aus dem heraus sich die Vermittlung der Karten besser koordinieren lässt“, freut sich Dr. Felix Blaser, Referent für Gesellschaftliche Verantwortung bei der Evangelischen Kirche im Hochtaunus und 1. Vorsitzender der Kulturloge Hochtaunus. „Für die unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Oberursel möchten wir uns ausdrücklich bedanken“, betont Brigitte Brüning-Bibo, 2. Vorsitzende der Kulturloge. „Durch die zentrale Lage des Büros wird die Wahrnehmung der Kulturloge auch in der Öffentlichkeit erhöht.“


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