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Neue Vereinsräume für Vatanspor sind fertig

Der TSV Vatanspor Bad Homburg e.V. kann ab sofort neue Vereinsräume im Sportzentrum Nord-West benutzen. Oberbürgermeister Michael Korwisi stellte das Ergebnis des im Februar begonnen Umbaus heute Freitag, 9. August, gemeinsam mit Vertretern des Vereins der Öffentlichkeit vor.

Anlass war der Umzug des Fußballvereins in Folge einer Neubelegung der stark frequentierten Spielstätten in der Kurstadt. Der TSV Vatanspor hätte nach seinem Umzug ins Sportzentrum Nord-West lediglich einen kleinen Raum zur Verfügung gehabt. „Mit dem Umbau der früheren Hausmeisterwohnung können wir dem Verein den benötigten Platz zur Verfügung stellen. Ich bin zuversichtlich, dass der Umzug der Fußballer ins Sportzentrum damit für alle Seiten zufriedenstellend abgeschlossen ist“, so Korwisi.

Die Räume sind Teil des Funktionsgebäudes in der Sportanlage Nord-West. Der Verein kann dort gut 130 Quadratmeter nutzen. Er hat in Unter- und Erdgeschoss Platz für einen Vereinsraum mit kleiner Küche, eine Geschäftsstelle, ein Lager sowie für sanitäre Anlagen.

Seit 2011 spielt und trainiert der Verein im Sportzentrum. Die Stadt hatte sich im vergangenen Jahr für den Umbau der früheren Wohnung ausgesprochen. Nachdem der Hausmeister in Ruhestand gegangen und die Betreuung der Anlage neu organisiert worden war, standen die Räume zur Verfügung.

Das Architekten-Büro Schmidt-Lürs u. Doms begann im Auftrag der Stadt im Juni 2012 mit der Planung. Im August 2012 folgte der Bauantrag einschließlich des erforderlichen Antrags auf Nutzungsänderung. Im Februar 2013 fiel der Startschuss für die Bauarbeiten. Dabei wurden umfangreiche Veränderungen vorgenommen, um die frühere Wohnung an die neue Nutzung anzupassen.

Während der Arbeiten wurden die vorhandenen Wände im Erdgeschoss abgebrochen und die sehr enge, gewendelte Holztreppe durch eine gradläufige Betontreppe ersetzt. Ein neuer Balkon auf der Südwestseite dient als zweiter Rettungsweg aus dem Erdgeschoss und öffnet einen Zugang zum Garten.

Auf Grund der neuen Nutzung musste der barrierefreie Zugang von den Vereinsräumen zum Sportplatz und zum Behinderten-WC im Untergeschoss sichergestellt werden.  Das geschieht über eine großzügige Rampenanlage. Außerdem wurde ein behindertengerechter Außenaufzug einschließlich einer neuen Außentreppe errichtet. Das bereits vorhandene behindertengerechte WC wurde optimiert und vollständig neu eingerichtet. Alle Räume im Gebäude wurden einschließlich der haustechnischen Installationen vollständig modernisiert. Das Budget für den Umbau liegt bei insgesamt rund 400.000 Euro.

 


Irritationen aus dem Verkehrs-ministerium

Die Anordnung des hessischen Verkehrsminister Rentsch, Schilder vor fest installierten Radarkontrollen aufzustellen, sorgt für Unmut in Bad Homburg und vielen anderen Rathäusern. Bürgermeister Karl Heinz Krug sieht ebenso wie die Nachbarstädte Frankfurt, Offenbach und Darmstadt die Anordnung des FDP-Ministers als überflüssige Aktion an.

„Auch der Hessische Städtetag hat sich bereits gegen diese Anordnung gewandt und wird in nächster Zeit eine umfassende rechtliche Bewertung vorlegen“, so Krug. Im Übrigen sei der Verkehrsminister nicht konsequent in seinen Vorgaben an die Kommunen. Auf der einen Seite fordere er den Abbau von Schildern, auf der anderen Seite den Aufbau.

Grundsätzlich gilt in Bad Homburg ab dem Ortseingangsschild die Vorgabe Tempo 50, wie in der Straßenverkehrsordnung geregelt. Aktuell gibt es nur einen innerörtlichen Blitzer, für den Bad Homburg die „Schilderverantwortung“ hat, nämlich an der Urseler Straße. Dieser ist wegen der Baustelle derzeit ohnehin nicht aktiv. Für die Aufstellung der Schilder am Blitzer Saalburgchaussee ist die Stadt nicht zuständig, da sie nicht Baulastträger ist.

 „Oberstes Ziel der Stadt ist es“, so Krug, „für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen“. Deshalb werden die Standorte für Blitzer in Abstimmung mit der Polizei an Unfall bzw. Risikopunkten ausgewählt. So ist ein weiterer, fest installierter Blitzer am Hessenring vor der Hölderlinschule geplant, um Kindern und Eltern mehr Sicherheit zu geben. „Solange hier keine Rechtssicherheit hergestellt ist, kann diese Maßnahme noch nicht umgesetzt werden“, so Bürgermeister Krug.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 








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