Oberursel

zurück

Chinareise

Richtfest Hallenbad Oberursel

Es ist das größte Bauvorhaben, das unter der Regie der Stadt je gestartet wurde, der Neubau des Hallen­bades an der Altkönigstraße. Und es ist gleich­zeitig das Bauvorhaben, um welches am läng­sten debattiert und gestritten wurde. Heute geht es beim Richtfest um den fertig gestellten Rohbau, erstmals ist die Dimen­sion des neuen Hallenbades fühl- und erlebbar.

Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Mit dem Neubau des Hallenbades setzen wir ein positives Signal für den Standort Oberursel. Trotz sehr begrenzter Haushalts­mittel ist es uns gelungen, dieses Großprojekt zur Umsetzung zu bringen und die Finanzierung aus ei­genen Mitteln abzusichern. Wir sind uns der Verant­wortung als Stadt gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen und Schulen sehr be­wusst. Ich freue mich darauf, wenn wir im kommenden Jahr, nach langen Diskussionen, schwie­riger Aus­gangs­bedingung und längerer Schwimm­pause in Oberursel endlich wieder ein Bad anbieten können.“


22 Jahren Kinderbeauftragte  

Als am 1. Mai 1991 die Funktion einer Kinderbeauf­tragten bei der Stadt Oberursel eingerichtet wurde, ahnte niemand, was sich über diese Funktion hinaus entwickeln würde.

Bereits zehn Jahre später, im Jahr 1999, konnte auf eine sehr erfolgreiche Entwicklung zurückgeblickt werden. Als erste Stadt in Hessen konnte Oberursel (Taunus) stolz auf die Kombination Kinderbüro mit „Vollzeitkinderbeauftragter“ sein. „In der Zeit bis heute fanden die Kinder aus Oberursel stets ein off­enes Ohr bei ihrer Beauftragten. Das Kinderbüro ist ein Ort, wo sie jederzeit herzlich willkommen sind und an Prozessen der Stadt Kind gerecht beteiligt werden“, so Erster Stadtrat Christof Fink.

Das Kinderbüro mit seiner Beauftragten ist ein wich­tiges und hilfreiches Instrument für Kinder und Familien, die ihre Lebensbedingungen- und Welten mitgestalten wollen. „Das soll sich auch zukünftig nicht ändern!“, verspricht der Erste Stadtrat, „auch wenn die bisherige Kinderbeauftragte der Stadt, Kornelia Benner, heute die Funktion an ihre lang­jährige Kollegin Bettina Schuster-Kunovits übergibt.“

Bettina Schuster-Kunovits arbeitet seit September 2001 im Kinderbüro und ist seither in alle Projekte und Prozesse eingebunden. Nach der Organisations-Änderung des Geschäftsbereichs Familie, Bildung und Soziales im Jahr 2009 übernahm sie alle Auf­gaben des Kinderbüros und ist seither die zentrale Ansprechpartnerin und Vertraute für Kinder.

„Die Übertragung der Funktion Kinderbeauftragte ist von daher folgerichtig, da sie mit den Prozessen und Zielen des Kinderbüros eng verbunden ist“, so Erster Stadtrat Christof Fink.

Die Interessen der Kinder und ihrer Familien soll die Kinderbeauftragte Bettina Schuster-Kunovits ent­sprechend ihrer Aufgabenstellung zukünftig gegen­über Öffentlichkeit, Verwaltung und politischen Gremien vertreten. Der Tätigkeitsbereich wird von ihr interdisziplinär wahrgenommen.

„Ich danke Kornelia Benner für ihr großes En­gagement und die außerge­wöhnlichen Akzente, die sie in dieser Funktion gesetzt hat. Bettina Schuster-Kunovits wünsche ich ein ebenso geschicktes Händchen und gutes Gelingen in der Zukunft. Fami­lienfreundlichkeit ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal für die Stadt und das Kinderbüro mit seiner Kinder­-Beauftragten stellt dabei einen zentralen Baustein dar!“, so Erster Stadtrat Christof Fink anlässlich der Ernennung von Bettina Schuster-Kunovits.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Briefwahlbüro im Georg-Hieronymi-Saal

Von Heute - Freitag, dem  20. September 2013 können Oberurseler Wahlberechtigte während der Öffnungszeiten (Mo.-Fr. 7.30 Uhr bis 12 Uhr, Mo. und Do. 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr) im Briefwahlbüro des Rathauses persönlich Brief-wahlunterlagen abholen oder direkt per Briefwahl wählen. Sie müssen lediglich ihren Personalausweis oder Reisepass und am besten auch die Wahlbenachrichtigung mitbringen.

Das Briefwahlbüro befindet sich dieses Jahr erstmals im Georg-Hieronymi-Saal, der über den Seiteneingang des Rathauses im Bereich der Zufahrt zum Parkhaus Stadthalle (neben der Polizeistation) erreicht werden kann.

Die Wahlbenachrichtigungen müssten allen Wahlberechtigten bis zum 1. September 2013 zugegangen sein. Wer bis dahin keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich im Rathaus unter der Telefonnummer 06171 502 270 melden.

Falls Briefwahlunterlagen für eine andere Person abgeholt werden sollen, benötigt man hierfür eine schriftliche Vollmacht. Von der Vollmacht darf insgesamt nur für bis zu vier Personen Gebrauch gemacht werden – jeder darf also als bevollmächtigte Person nur für maximal vier Personen Briefwahlunterlagen abholen.

Zusätzlich zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses hat das Briefwahlbüro am Samstag, 7. September und am Samstag, 14. September 2013 jeweils von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Fragen zur Briefwahl beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Briefwahlbüros unter der Telefonnummer 06171 502 167.


Grünabfall Straßensammlung

Die dritte Grünabfallsammlung für Hecken-, Baumschnitt und andere Grünabfälle findet in den Bezirken A + B am Montag, den 9. September 2013 sowie in den Bezirken C + D am Dienstag, den 10. September 2013 statt.

Reisig und Äste müssen gebündelt werden. Dabei darf jedoch nur verrottbares Bindematerial, wie z.B. Sisal oder Hanf, verwendet werden. Die Äste dürfen nicht länger als 1 Meter sein und einen Durchmesser von maximal 8 Zentimeter haben. Größere Äste, Stammholz und Wurzelstöcke werden nicht mitgenommen.

Sonstige Grünabfälle sind ausschließlich in Jutesäcken zu verpacken. Die Säcke sind bei folgenden Geschäften im Stadtgebiet, zum Preis von 0,50 Euro je Stück, erhältlich: Achim Becker, Hauptstraße 62 (Oberstedten), Andreas Franke, Papierwaren, Hauptstraße 28, (Oberstedten), Alberti GmbH, Strackgasse 6, Peter Lotz, Service-Center Bommersheim, Lange Straße 98, Gabriele Heidelberger, Taunusstraße 29 (Stierstadt), Andreas Rhode, Tabak-Carrée, Camp-King-Carrée, George-C.-Marshall-Ring 34, Städtischer Recyclinghof, Oberurseler Straße 54.

Die Grünabfälle sind gut sichtbar vor dem Grundstück bereit zu stellen. Die Abholung erfolgt ab 6.00 Uhr. Später herausgestellter Grünabfall wird nicht mehr mitgenommen!

Die Straßensammlung erfolgt nur bei den Grundstücken, die auch an die städtische Abfallsammlung angeschlossen sind. Dies ist dort der Fall, wo auch ein städtisches Restmüllgefäß vorhanden ist.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung der Stadt Oberursel, Tel. 06171 - 502-300 oder den Eigenbetrieb der Stadt Oberursel (BSO), Tel. 06171 - 704-300.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweite Chinareise festigt die Beziehungen

Vor einem Jahr wurden von einer Delegation unter Leitung von Bürgermeister Hans-Georg Brum erste Kontakte mit der chinesischen Stadt Huludao geknüpft. Nach verschiedenen Treffen in Oberursel war nun eine zweite Gruppe mit acht Personen  vom 5. bis 11. August 2013 zu Gast in Huludao, neben Bürgermeister Brum u.a. Stadtverordnetenvorsteher Dr. Christoph Müllerleile, der Geschäftsbereichsleiter „Stadtentwicklung“ Arnold Richter und zwei Vertreter des Architekturbüros monogruen aus Oberursel, Karin Schunda und Matthias Paul. Organisiert wurde die Fahrt von Junzi Yang, der Leiterin der Internationalen chinesischen Schule in Oberursel und ihrer Kollegin Yan Yan.

Huludao, eine Stadt mit über 2 Millionen Einwohnern, gilt in China mit über 400 Firmen als Hochburg der Bademodenproduktion. 80% des chinesischen Marktes und bis zu 25% des Weltmarktes werden hier produziert. Die Stadt befindet sich in einer sehr dynamischen Entwicklung mit neuen Wohn- und Baugebieten.

Die erste Reise hatte wesentlich zur Anbahnung eines Grundstücksgeschäftes beigetragen. Am 9. Juli 2013 unterzeichnete die Tiang Cheng China GmbH aus Huludao mit der Stadt Oberursel den Kaufvertrag für ein 4800 qm großes Grundstück im Gewerbegebiet An den Drei Hasen. Hier sind für 2014 die Projektierung und der Bau eines europaweiten innovativen Design- und Marketingzentrums mit Showroom für Bademoden geplant. Derzeit baut die Tiang Cheng China GmbH in der vorgelagerten Wirtschaftszone von Huludao ein großes Produktions- und Vertriebszentrum. 

Die Planung des Baus im Oberurseler Gewerbegebiet übernimmt das Oberurseler Architekturbüro monogruen. Während des aktuellen Besuches wurden die Endverhandlungen geführt und die Verträge unterzeichnet. Gleichzeitig wurden die weitere Abwicklung und vor allem der Zeitplan für Planung, Genehmigung und Bau des Projekts besprochen. Parallel standen die Besichtigung der Produktionsstätten der Bademodenindustrie und die Teilnahme an einer laufenden Bademodenmesse  auf dem Programm.

Neben den Terminen rund um das laufende Grundstücksgeschäft war der chinesisch-deutsche Gedankenaustausch zu den Themen Wohnungsbau, Gewerbe und Stadtentwicklung allgemein Gegenstand weiterer Gespräche auf unterschiedlichen Ebenen. Bürgermeister Du zeigte sich sehr interessiert am deutschen BAUHAUS-Stil, den das Büro monogruen an verschiedenen Projekten demonstrieren konnte. Die chinesische Seite überlegt, deutsche Büros bei neuen Projekten für städtebauliche und architektonische Entwürfen einzuschalten.

Hervorzuheben ist die Teilnahme der Oberurseler Delegation am „First China-German Urban Development and Commerzial Operation Seminar“. Im Rahmen dieses Seminars kam es zu einem regen Gedankenaustausch, in dem offen über die unterschiedlichen Ansätze im Bereich der Stadtplanung und Wohnungsbaupolitik diskutiert wurde.

Ein weiterer wesentlicher Programmpunkt für die deutsche Delegation waren Gespräche mit der Leitung der China Architekture Design and Research Group, ebenfalls zum Thema „Stadtentwicklung“. Die China Architekture Design and Research Group ist eine der größten chinesischen Architektengruppen mit über 1000 Angestellten. Im Rahmen dieser Gespräche lagen die Schwerpunkte bei den Themen Architektur, hier insbesondere Bauhausarchitektur, nachhaltiges Bauen und Berücksichtigung ökologischer Belange in der Stadtentwicklung.

„Diese Reise hat wesentlich zur Festigung bereits bestehender Beziehungen beigetragen, nicht zuletzt aber auch der Kontaktaufnahme zu neuen Firmen und kommunalen Organisationen gedient“, so Bürgermeister Hans-Georg Brum. „Die chinesische Seite zeigte insbesondere großes Interesse im Bereich der Schulen sowie dem Kulturaustausch.“

Stadtverordnetenvorsteher Christoph Müllerleile äußerte sich sehr erfreut über das große Interesse an den Parteien und den politischen Strukturen in Deutschland. Bürgermeister Du kündigte an, für das kommende Jahr eine Delegation aus Vertretern der Stadtverordnetenversammlung nach Huludao einladen zu wollen.

Mit den Kontakten zu Oberursel verbindet Huludao insbesondere auch das Interesse an der Rhein-Main-region insgesamt, weshalb bei den nächsten Gesprächen insbesondere auch Treffen mit dem Regionalverband und der Wirtschaftsförderung Rhein-Main sowie mit kulturellen Institutionen geplant sind.

Konkretes Thema in mehreren Gesprächen war die Projektierung und Entwicklung eines chinesischen Kultur- und Gesundheitszentrums in Oberursel. Für dieses Kultur- und Gesundheitszentrums war auf chinesischer Seite ein großes Interesse vorhanden. Die Idee zog sich als - roter Faden - durch mehrere Gespräche mit chinesischen Geschäftspartnern. Dies begründet sich auch daraus, dass auf chinesischer Seite ein durchgängig großes Interesse an Deutschland und insbesondere an deutscher Kultur verzeichnet werden kann.

Dazu werden wahrscheinlich noch in diesem Jahr Gespräche mit chinesischen Investoren aufgenommen. „Wir erwarten noch in diesem Jahr weitere Kontakte durch Gegenbesuche in Oberursel“, erläutert Hans-Georg Brum die nächsten Schritte und fügt abschließend hinzu: „Uns ist natürlich klar, dass nicht jedes Gespräch und jede Idee in Oberursel umsetzbar sein wird. Das ist auch nicht beabsichtigt, aber von einem Gedankenaustausch mit den chinesischen Geschäftspartnern profitieren beide Seiten. Darüber hinaus halte ich es immer für richtig,  Chancen zu erkennen und Chancen zu nutzen, auch wenn dies am Beginn auf unkonventionelle Weise stattfindet. Der Erfolg durch den Abschluss des ersten Grundstücksgeschäftes hat gezeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.“



zum Seitenanfang