Bad Nauheim

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Bad Nauheimer Kerb

Traditionell steht die Bad Nauheimer Altstadt vom 3. bis 8. Oktober wieder ganz im Zeichen von Karussell und Autoscooter, von Nierenspießen und Zuckerwatte und von Schieß- und Losbuden. „Rund um den Marktplatz und den Alten Friedhof werden die Be­sucher­innen und Besucher auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungs­reiches Programm erleben – auch der verkaufsoffene Sonntag trägt sein Nötiges dazu bei. Die Bad Nauheimer Kerb hat ihren ganz eigenen Charme - eine Mischung aus bunter Unterhaltung und volkstümlichem Geschehen mit­­­ten im Herzen unserer schönen Stadt“, sagt Bürgermeister Armin Häuser.

Los geht’s in diesem Jahr bereits am Donnerstag, 3. Oktober – der „Tag der Deutschen Einheit“ bietet sich für die Eröffnung bestens an und beschert der Kirchweih einen zusätzlichen Tag! Bürgermeister Armin Häuser und die Kirchweih­kommission treffen sich um 11 Uhr am historischen Pferdekarussell am Marktplatz zum alljährlichen ersten Rund­gang.

Die Kerbandacht findet diesmal am Donnerstag, um 14 Uhr auf der bestuhlten Fläche des Autoscooters auf dem Alten Friedhof statt, die musikalische Begleitung der Kerbandacht übernimmt die Freiwillige Feuerwehr Nieder-Mörlen und der Chor „HinGehört Bad Nauheim“. Um 14.30 Uhr folgt ein Platzkonzert des Blasorchesters der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Mörlen vor dem Alten Friedhof.

Pünktlich um 15 Uhr rücken die Männer der „Blauen Kolonne“ der Hiesbach an, um an der Kreuzung Mit­telstraße/Ernst-Ludwig-Ring den bunt geschmückten Kerbbaum aufzustellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wetterauer Handballspieler im Fokus der Experten

Bei der kürzlich in Ungarn ausgetragenen Weltmeisterschaft der U-19 Nationalmannschaften führte DHB-Jugendkoordinator Christian Schwarzer gemeinsam mit DHB-Trainer Heiko Karrer die Auswahl des Deutschen Handball Bundes zum bisher größten Erfolg bei einer Jugend Weltmeisterschaft. In einem Turnier mit enormer Dichte unter den ersten acht platzierten Mannschaften holte der deutsche Nachwuchs die Bronzemedaille.  Obwohl im Handball die Mannschaftsleistung über allem steht, befanden sich vor Beginn des Turniers bereits einige deutsche Spieler im Fokus der Experten. So etwa der Berliner Paul Drux, der Mindener Yves Kunkel oder auch Tim Suton von der HSG Völklingen. Während des Turniers spielte sich unter anderen auch ein Wetterauer durch Top-Leistungen in den Blickpunkt. Der für den TV Hüttenberg spielende Konstantin Poltrum, der aus der Jugend der HSG Mörlen hervorgegangen ist.
Speziell im Spiel um den dritten Platz konnte „Konsti“ so richtig auf sich aufmerksam machen. Beim 18:21 in der 46. Minute eingewechselt musste er bis zum 29:23 Sieg  lediglich noch zwei Mal hinter sich fassen. Die offizielle IHF Statistik wies nach dem Spiel die unglaubliche Statistik von 7/9 oder 78% aus. „Konstantin Poltrum war heute Weltklasse“ lobte Yves Kunkel nach dem Spiel seinen Torhüter. (hep)

Wir haben uns nach dem Turnier mit Konstantin Poltrum unterhalten: 

Welche Eindrücke nimmst du von der WM mit nach Hause? Generell ist ein solches Turnier natürlich eine Riesenerfahrung in allen Bereichen.  Man sieht viele tolle Handballer unterschiedlicher Nationen. Sämtliche Nationen waren in demselben Hotel untergebracht. Dadurch haben sich auch automatisch lose Kontakte zu anderen Spielern ergeben.  Das waren  zwar keine tiefergehenden Kontakte,  aber man hat sich schon mal untereinander ausgetauscht, was die Spiele anbetrifft. Viel Freizeit hatten wir nicht. Meine Eltern waren zwar vor Ort, dadurch habe ich etwas von der Stadt Budapest gesehen, aber im Prinzip haben wir uns nur auf einen Kaffee treffen können.

Wie habt ihr die Atmosphäre in den Hallen empfunden? Teilweise waren die Hallen doch recht leer? Die Tatsache, dass außer dem Ungarn Spiel in der Vorrunde wenig Zuschauer in den Hallen waren, hat uns nicht überrascht und war daher für uns ok. Blacky (Trainer Schwarzer) hatte uns im Vorfeld schon gut darauf eingestellt. Er meinte wir sollten dann halt auf der Bank für die entsprechende Stimmung sorgen. Das ist uns scheinbar auch gut gelungen. Das Ungarn Spiel war natürlich wieder eine ganz andere Hausnummer. Etwas Besonders. Es ist ein saugeiles Gefühl zu spielen, wenn eine ganze Halle gegen dich ist.

Und wie war die Stimmung innerhalb der Mannschaft? Die war sehr gut. Wir haben viel Spaßmiteinander gehabt. Es ist aber eigentlich auch logisch, dass die Stimmung ihr Hoch hält, wenn du Spiel um Spiel gewinnst. Natürlich hat dann die Niederlage gegen Kroatien wehgetan und uns kurzfristig einen kleinen Knacks versetzt. Wir haben das aber schnell verdrängt und wollten umso mehr den Sieg im Spiel um den dritten Platz. Generell war das Verhältnis  aller Spieler untereinander sehr gut. Sicherlich entwickelt sich im Laufe der Zeit ein spezielles Verhältnis zu dem jeweiligen Zimmernachbarn. In meinem Fall war dies unser Außen Florian Baumgärtner.

Wie war für dich die Situation im Tor? Das war klar geregelt ohne dass viele Worte darüber zu verlieren waren. Blacky hat, wie jeder andere Trainer auch, seine Stamm Sieben, die das Spiel beginnt. Das ist auch in Ordnung so. Insofern war für mich logisch und klar, dass ich als die Nummer zwei im Tor ins Turnier gehe. Es war ja auch bei den Vorbereitungsspielen schon so, dass ich meine Einsatzzeiten in der Regel in der zweiten Spielhälfte hatte.

Und hat sich an dieser Situation nichts geändert nachdem du bereits in der Vorrunde mit starken Leistungen überzeugen konntest? Wieso, ich weiß um meine Situation und akzeptiere sie. Sicherlich würde ich mich über längere Einsatzzeiten freuen, dafür bin ich Sportler. Aber ich erhebe darauf keinen Anspruch. Überhaupt finde ich die konstant gute Leistung die Christopher in seinen Spielen über langen Zeitraum gebracht hat beachtenswert. Es stellt schon einen Unterschied dar, ob diese Konstanz über eine längere Zeit oder nur für einen kurzen Zeitabschnitt, gehalten werden muss. 

Wie geht es mit dir in der Nationalmannschaft jetzt weiter? Das Kapitel U-19 ist für mich beendet. Ob und wie es weitergeht muss man sehen. Altersmäßig rücke ich jetzt zu den Junioren auf. In dieser Altersgruppe ist zunächst einmal Jonas Maier von den Kadetten Schaffhausen, der bereits dort spielt und zudem noch mit Markus Baur seinen Vereinstrainer auch  als Nationaltrainer hat, gesetzt. Dann kommt Christopher Rudeck.  Ich gebe mich da keinen Illusionen hin und sehe mich zunächst einmal bestenfalls als Nummer drei. Ich sehe das gelassen und kann die Situation wie sie nun mal ist, ohnehin nicht beeinflussen.

Und was wird im Verein? Da gehe ich zunächst einmal als Torwart Nummer zwei in der ersten Mannschaft, die in der zweiten Bundesliga spielt, ins Rennen. Ich werde dort versuchen mit meinen Leistungen zu überzeugen um dadurch möglichst gute Einsatzzeiten zu bekommen.

Gibt es neben dem sportlichen noch anderes zu berichten? Ja, Anfang September hat für mich ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Ich habe in Gießen eine Ausbildung als Industriemechaniker begonnen, die drei Jahre dauern soll und die ich gerne beenden möchte. Damit ich möglich viele Trainingseinheiten absolvieren kann, beginne ich morgens sehr früh um gegen 15.30 Uhr Feierabend machen zu können. Dann geht es zum Training. Mein Vereinstrainer hätte mich zwar auch gerne in den Vormittagseinheiten, aber das ist derzeit nicht machbar.

Hat denn nach deinen hervorragenden Leistungen in Ungarn das „offizielle Interesse“ zugenommen? Eigentlich gibt es da bisher keinen Unterschied zu der Zeit vor der WM. Da war ja auch schon einiger Trubel angesagt, Sicherlich gibt es immer wieder Anfragen für Interviews und dergleichen, wie bei euch jetzt. Ich mache das auch gerne, aber eigentlich ist es mir lieber, nicht so viel Aufsehen zu erregen. Mein Tagesablauf ist ohnehin stressig genug.

 


Katze Frida Tierheim Wetterau

Frida

Unsere ca. 1999 geborene EKH, wurde herrenlos in Bad Vilbel gefunden.

Eine schon recht betagte Katzendame, der man das hohe Alter schon deutlich anmerkt. Sie könnte auch noch etwas älter sein, doch das können wir nur erahnen.

Sie ist eine sehr verschmuste und liebevolle Katze, die sich über Streicheleinheiten freut und davon auch nicht genug bekommen kann. Frida ist eine sehr pflegeleichte und zutrauliche Katzendame, die sich sehr gerne unterhalten mag.  Sie genießt es in Gesellschaft ihrer Menschen zu sein.

Vielleicht könnte sie zu einer bereits vorhandenen alten Katzendame/-Mann ziehen. Frida möchte ihre letzten Jahre nicht im Tierheim verbringen und sucht schnellstens ein neues Zuhause!

Hat Frida Ihr Interesse geweckt, dann besuchen Sie sie doch einfach einmal zu einer ersten Schmuseeinheit. Sie freut sich auf Sie!

Nähere Informationen über sie erhalten Sie über das Tierheim Wetterau. Tel.-Nr. 06032/6335.


 

Eine Woche in Bewegung  

Gemeinsames Aktivwerden steht im Mittelpunkt der Stadtolympiade, die vom 14. bis zum 21. September erstmals über sieben Tage läuft. Sport ohne Leistungsdruck, aber mit viel Vergnügen und zahlreichen Möglichkeiten, Neues auszuprobieren – so lautet das Motto der Veranstaltung. Die Stadtolympiade lockt mit einem erweiterten Angebot, zudem findet das Finale erstmals im Rahmen der Bad Nauheimer Gesund­heitstage im Goldsteinpark statt. Der Aspekt Bewegung rückt damit auch hier deutlich stärker in den Fokus.

„Unsere Stadtolympiade ist kein Wettkampf im üblichen Sinne, da wir den Leistungsgedanken bewusst zur Seite schieben. Es geht vielmehr um Gesundheit, Kommunikation und Teamgeist“, erklärt Bürgermeister und Mitinitiator Armin Häuser. „Bewegung soll einfach Spaß machen. Und ganz nebenbei können Teilnehmerinnen und Teilnehmer ja vielleicht auch eine neue Leidenschaft entdecken.“

Große Bandbreite

Zahlreiche Vereine wie der Schwimm-Club und die DLRG Bad Nauheim, der TSV Nieder-Mörlen und der Alternative Tanzclub sind bei der vierten Auflage als Ausrichter mit von der Partie. Auch die Steinfurther Zimmerschützen und der Kneipp-Verein machen mit. Zu den neuen Aktionen gehört unter anderem das Golf­schnupper­training auf der Driving Range des Golf-Clubs. Eröffnet wird die Stadt­olympiade am 14. September mit einem vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) organisierten Fahrrad-Geschicklichkeitskurs.

Neben den Vereinsangeboten wird es im weiteren Verlauf auch individuell organisierte Aktionen wie eine Mountainbike- und Nordic-Walking-Tour geben. Über 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren im vergangenen Jahr am Start, diesmal sollen es noch mehr werden. „Mit der konsequenten Weiterentwicklung des Konzepts zeigen wir, dass unsere Idee der ‚Stadt in Bewegung’ viele Facetten hat“, so Peter Krank, Fachbereichsleiter Soziales, Gesundheit, Kultur und Sport.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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