Oberursel

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Einweihung Spielfläche an den Dornbachwiesen

Ab heute ist es soweit: der neue Spielplatz an den Dornbachwiesen ist fertig und kann von den Kindern genutzt werden! Erster Stadtrat Christof Fink: „Ich freue mich, dass wir nun auch im Norden wieder eine Spielfläche anbieten können. Nicht nur die Kinder haben diese sehr vermisst, auch im poli­tischen Raum wurde der Bau eines neuen Spiel­platzes an dieser Stelle als dringend notwendig angesehen.“

Die Fläche „Dornbachwiese“, als Spielfläche im rechtskräftigen Bebauungsplan Nr. 51A ausge­wie­sen und in ihrer Lage im Oberurseler Norden zentral erreichbar, wurde im Rahmen von „Oberursel unter der Lupe“ als Ersatzspielfläche für den Spielplatz Eschbachweg neu gestaltet.

In Kooperation mit der Kita Regenbogenland, dem BSO und der Forschungsstelle für Spiel- und Frei­raumplanung wurde die Neugestaltung im Spät­sommer 2012 als Beteiligungsprojekt gestartet.

Unter der Leitung der städtischen Kita Regen­bogenland beteiligten sich im August 2012 insge­samt 40 Kinder aus dem Regenbogenland, der katholischen Kita St. Hedwig und dem Ökume­nischen Kinder- und Familienzentrum Rosen­gärtchen an der Planung der neuen Spielfläche. Kreative Ideen, Wünsche und Anregungen zur Gestaltung der Spielfläche in Form von Modellen sowie gemalten und geklebten Bildern waren erarbeitet worden, die Ergebnisse unter dem Motto „Naturnahes Spielen“ dann dem Planungsbüro „Forschungsstelle für Spiel- und Freiraumplanung“ übergeben worden. Diese dienten als wesentliche Grundlage für die Neu­gestaltung durch den Bau- & Service Oberursel. Die ausgearbeitete Planung wurde den Kindern bereits am 1. Oktober 2012 vorgestellt und erläutert.

Wesentliches Merkmal der Gestaltung ist eine weit­gehend naturbelassene, ca. 2.800 m2 große Wiese. Der bestehende, bis zu zwei Meter hohe Erdhügel auf der östlichen Wiesenseite wurde durch weitere Geländemodellierung der Wiesenfläche zu einer Spiellandschaft aus Hügeln, Gräben und Rückzugs­räumen. Spielelemente wie z.B. eine Breitrutsche und eine 3fach-Übereckschaukel ermöglichen das gemeinsame Spielen. Vorhandene Spielgeräte aus dem Fundus vom BSO wurden hierbei wieder er­tüchtigt und in die Spielflächen integriert.

Geräte, Sandspiel- und Buddelflächen, verbunden mit einem Kommunikationsbereich für die Bezugs­personen, geben Spielraum für kleinere Kinder. Eine freie Spielwiese – für Ballspiele und Veranstal­tungen nutzbar – rundet die Fläche nach Süden ab. Die randseitigen Gräben sind mit Stegen und Balan­ciertaus Spielraum und in Verbindung mit einem niedrigen Holzzaun optischer Distanzhalter für unerwünschte, vierbeinige Besucher.

Der neu angelegte Pfad für Spaziergänger und Hundeausführer im Grenzbereich zu den anschlie­ßenden Kleingärten ermöglicht den Übergang von der Wohnbebauung zum vorhandenen Spazierweg und den natürlichen Bereichen für den Hunde­auslauf.

Die bestehende Gehölzgruppe am nördlichen Rand wurde gärtnerisch ausgedünnt und durch Neu­pflanzungen, verteilt auf dem gesamten Wiesen­gelände, ergänzt. So entstand ein Wechsel von Frei- und Pflanzflächen als auch von Sonnen- und Schattenräumen.

Die landschaftsgestaltende Umsetzung der Planung und der Aufbau der Geräte erfolgten durch die Mitarbeiter des BSO. Anlässlich der heutigen Einweihung gab es eine Gemeinschaftsaktion mit den Kindern aus den beteiligten Einrichtungen und den umliegenden Wohngebieten. Mit Hilfe des BSO wurde das Gelände bepflanzt und mit Pinsel und Farbe einige, kleine Spielgeräte neu gestaltet.

Im Haushalt waren für die Neugestaltung der Spiel­fläche 80.000,- Euro bereitgestellt worden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Oberursel - Veranstaltungsreiche

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Oberursel FAIRsteht“ wird am Dienstag, dem 1. Oktober 2013, in der Zeit von 19.30 Uhr bis 21 Uhr der Vortrag „Mit dem Leben bezahlt – billige Kleidung für uns“ angeboten.

Die Referentin Dr. Sabine Ferenschild vom Institut Südwind und der Kampagne für saubere Kleidung berichtet von den Strukturen des internationalen Textilmarktes: Kleidung wird hier extrem billig angeboten, zugleich aber unter meist katastrophalen Bedingungen (Gebäudeeinstürze und Fabrikbrände mit vielen Toten) für die Näher/innen in den Ländern des Südens hergestellt. Wie sieht die Wertschöpfungskette der Bekleidung aus? Wer trägt die Verantwortung? Wie kann Einfluss genommen werden und durch wen?

Diese und weitere Fragen werden im Atelier Couture von Catherine Gampfer, Vorstadt 28, erörtert (Achtung – Ort wurde geändert). Der Eintritt ist frei.


 

Neue Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung

Ab dem 1. November 2013 gelten im Rathaus neue Öffnungszeiten. Bürgermeister Hans-Georg Brum erläutert die Entscheidung: „Wir wollen unser Per­sonal bündeln und zu den Zeiten konzentriert ein­setzen, zu denen die meisten Kunden zu uns kommen. Gleichzeitig erhöhen wir die Flexibilität, in­dem wir in allen Bereichen zusätzlich Terminvereinbarungen anbieten.“

Wesentliche Neuerungen auf einen Blick

Die neuen Öffnungszeiten bringen mehrere Verän­derungen mit sich:

Generell ist das Rathaus morgens erst ab 08.00 Uhr geöffnet.

Montags ist das Rathaus künftig durchgängig von 08.00 – 13.30 Uhr geöffnet. Die Praxis hat gezeigt, dass es durchaus einen Bedarf gibt, über die Mittagszeit hinaus zu öffnen. Auf diese Nachfrage reagiert die Stadtverwaltung mit dem neuen Angebot.

Insgesamt werden größere Zeitfenster definiert, in denen ohne eine Unterbrechung durch Pub­likum die laufenden Vorgänge bearbeitet werden können.

Die Zeiten des Ortsgerichts bleiben zunächst bestehen (montags von 15.30 – 17.30 Uhr und freitags von 10.00 – 12.00 Uhr).

Terminvergaben werden künftig in allen Be­reichen angeboten.

Mit der Änderung reagiert der Magistrat auf die geänderten Rahmenbedingungen. Die Anforderungen an die Stadtverwaltung sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Zum einen werden die gesetzlichen Vorschriften immer komplexer. Zum anderen nehmen auch die Erwartungen und Ansprüche der verschiedenen Zielgruppen zu. Beide Faktoren haben maßgeblichen Einfluss auf die Arbeit der Verwaltung. 

Um diesen gestiegenen Anforderungen besser Rechnung tragen zu können, müssen die Öffnungs­zeiten angepasst werden. Bürgermeister Hans-Georg Brum: „Im Vorgriff auf unsere Entscheidung haben wir uns die Öffnungszeiten von anderen Verwaltungen angesehen. Dabei konnten wir zum Teil deutliche Unterschiede erkennen. Mit der jetzt gefundenen Regelung bewegen wir uns in einem akzeptablen Korridor.“


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