Bad Homburg

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Brustkrebszentrum startet Kooperation

Das Brustkrebszentrum an den Hochtaunus-Kliniken hat einen neuen Partner: die in Frankfurt ansässigen plastischen Chirurgen Doktores Peek, Holle und Wingenbach, welche im neuestem Fokus-Ranking einen Spitzenplatz belegen.

Zehn Patientinnen haben bereits von der neuen Kooperation profitiert und sich an den Hochtaunus-Kliniken in Bad Homburg einer Brustrekonstruktion unterzogen. Das Team operiert dort einmal in der Woche und verhilft so den Patientinnen des zertifizierten Brustkrebszentrums wieder zu mehr Lebensqualität. „Kooperation zum Wohle der Patientinnen ist die Maxime unseres Brustkrebszentrums. Wir sind glücklich, dass wir mit diesem plastischem Team einen solch kompetenten Partner gefunden haben, dem wir unsere Patientinnen anvertrauen können“, freut sich Prof. Dr. Dominik Denschlag, Chefarzt der Frauenklinik und Leiter des Brustkrebszentrums.

Trotz der sich stetig verbessernden Medizin sind in Deutschland auch heute noch jährlich ca. 10.000 Brustamputationen als Folge von Brustkrebs notwendig. Um den Betroffenen danach ihr Selbstwertgefühl zurückzugeben, bietet die Eigenfett-Transplantation die natürlichste Möglichkeit.

Genau diese Methode wenden die plastischen Chirurgen an. „Bei dieser Operation wird Gewebe vom Gesäß der Patientin oder aus dem Unterbauch dazu verwendet, eine neue Brust zu formen“, erläutert Dr. Alberto Peek das Vorgehen. Dabei wird das Transplantat nur auf das nötige Haut- und Fettgewebe beschränkt. Die Gefäße und Muskeln bleiben an ihrem ursprünglichen Ort. Lediglich die Gefühlsnerven und wenige für die Versorgung notwendige Gefäße werden mit in die neue Brust eingesetzt und angeschlossen. „Ziel ist es, Fettpolster, die man normalerweise am Bauch oder am Po bei ästhetischen Operationen entfernt, für die Rekonstruktion der Brust zu nutzen“, bringt Prof. Denschlag die Vorteile dieser Operationsmethode auf den Punkt.

 

 


Kinder stärken ihr Selbstbewusstsein

Die Stadt Bad Homburg bietet zur Stärkung des Selbstbewusstseins Kurse für Jungen und für Mädchen an.

Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Mädchen Der Kurs Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Mädchen im Alter von 7 bis 9 Jahren findet am Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November, jeweils von 10 Uhr bis 14 Uhr in Gonzenheim statt.

Stärke ohne Fäuste!

Selbstbehauptungs- und Konfliktlösungstraining für Jungs im Alter von 7 bis 9 Jahren findet am Samstag, 9. November, und Sonntag, 10. November, ebenfalls von 10 Uhr bis 15 Uhr in Dornholzhausen statt.

Der Kostenbeitrag beträgt jeweils 20 Euro (ermäßigt 10).

Die Kinder lernen durch Rollenspiele, Übungen und im Gespräch, wie sie sich in gefährlichen Situationen schützen und zur Wehr setzen können. Sie lernen, laut zu sein, die Körpersprache zu stärken, Hemmschwellen zu überwinden und andere Leute zur Unterstützung mit einzubeziehen. Angesprochen werden Themen wie Bedrohung, Anmache, körperliche und verbale Gewalt sowie sexuelle Belästigung und sexueller Missbrauch durch Fremde, Bekannte und Vertrauenspersonen. Die Kinder sollen ermutigt werden, ihre eigenen Grenzen zu schützen. Das Selbstvertrauen, das selbstbewusste Auftreten und das Gefühl der Sicherheit sollen gestärkt werden.

Informationen und Anmeldungen gibt es bei Annette Krah unter der Telefonnummer 06172 100 5004 und bei Brigitte Seyfried unter der Telefonnummer 06172 100 5011.

 

 

 

 

 


Kostenloses Expertentelefon

Rheumatische Erkrankungen werden in der Öffentlichkeit häufig als Wehwehchen der älteren Generation angesehen. Eine fatale Fehleinschätzung. Denn bei Rheuma handelt es sich um ein ernstzunehmendes Leiden und es ist zudem keine reine „Alte-Leute-Krankheit“. Bundesweit leiden etwa 40.000 Kinder und Jugendliche an rheumatischen Erkrankungen. Anlässlich des Welt-Rheumatages 2013 schaltet die DAK-Gesundheit Bad Homburg am 10. Oktober eine Telefonhotline für Eltern von an Rheuma erkrankten Kindern. Das kostenfreie Angebot gilt für Versicherte aller Krankenkassen.

Der Krankheitsverlauf rheumatischer Erkrankungen bei Minderjährigen unterscheidet sich von dem der Erwachsenen. „Die komplette Heilung ist nach derzeitigem Stand der Medizin zwar ausgeschlossen, doch mit einem individuell abgestimmten Therapiekonzept lässt sich die Krankheit bei Kindern in den Griff bekommen“, betont Erhard Waldmann von der DAK-Gesundheit Bad Homburg. Bei einer konsequenten Behandlung kann Rheuma im Kindesalter sogar zum Stillstand kommen. Umso wichtiger ist die Früherkennung, bei der die Eltern eine große Verantwortung tragen. Betroffene Kinder klagen selten über Schmerzen, sondern gewöhnen sich häufig gelenkschonende Fehlhaltungen an. „Oft bewegen sie sich vor allem morgens ungewohnt steif“, so Waldmann. „Eltern sollten daher die Bewegungen ihres Kindes ganz genau im Auge behalten und auf geschwollene und warme Gelenke achten.“

Expertenrat am Telefon

Wie können Eltern die Erkrankung bei ihrem Nachwuchs frühzeitig erkennen? Welches Behandlungskonzept ist geeignet? Und wie kann die Therapie unterstützt werden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um das Thema Rheuma bei Kindern geben Experten der DAK-Gesundheit am 10. Oktober 2013 am Telefon. Die Expertenhotline ist zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 1111841 zu erreichen. Informationen gibt es bei der DAK-Gesundheit in Bad Homburg.

 



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