Bad Homburg

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Preisträger Bad Homburg

Arbeiten in der Bad Homburger Innenstadt

Im Zuge der Ausbauarbeiten sorgt die Deutsche Telekom für eine Anbindung der Hausanschlüsse im Bereich der mittleren und oberen Louisenstraße. Das Unternehmen wird in den kommenden zwei Wochen die Gebäude in der mittleren und oberen Louisenstraße an das Glasfasernetz anschließen.

Um die Bauarbeiten möglichst reibungslos und mit möglichst wenig Behinderung für die Gewerbebetriebe sicherzustellen, hat die Deutsche Telekom gemeinsam mit den Verantwortlichen der Stadt Bad Homburg einen Durchführungsplan abgestimmt. Die Bauarbeiten beschränken sich auf die Tage vom 18. bis 21. und 27. bis 28. November 2013. Mit jedem betroffenen Hausbesitzer wird ein Termin im genannten Zeitraum vereinbart, um die Bauarbeiten durchzuführen. Die Montagegruben zu den einzelnen Hauseinführungen werden tagesgleich geschlossen.

An den Markttagen dienstags und freitags finden keine Bauarbeiten statt. Geplant ist, dass die Bauarbeiten vor dem ersten Adventwochenende abgeschlossen sind.

„Damit berücksichtigen wir in Abstimmung mit der Aktionsgemeinschaft und deren Vorsitzendem Jörg Hölzer die Interessen des Einzelhandels“, so Bürgermeister Karl Heinz Krug. „Wir bitten alle Anwohner um Verständnis für die entstehenden Unannehmlichkeiten“, so George-Stephen McKinney, Pressesprecher der Deutschen Telekom.


Nein zum Vergleich ist ein Ja zur Region

Der Bad Homburger Oberbürgermeister Michael Korwisi und Bürgermeister Karl Heinz Krug begrüßen die Ablehnung eines Vergleichsvorschlags des Verwaltungsgerichts Gießen zur Größe des Randsortiments des geplanten Möbelhauses Segmüller in Bad Vilbel.

„Das Nein zum Vergleich ist ein Ja zur Region“, kommentieren Korwisi und Krug die heute getroffene Entscheidung der Regionalversammlung Südhessen.

Das Möbelhaus beabsichtigt, in Bad Vilbel eine Niederlassung auf der grünen Wiese zu errichten. Rund 5.000 Quadratmeter der Verkaufsfläche sollten ursprünglich für das so genannte Innenstadt relevante Sortiment reserviert bleiben, also für Waren, die insbesondere von Unternehmen in den benachbarten Innenstädten angeboten werden. Diese Größenordnung widerspräche allerdings dem Regionalen Einzelhandelskonzept, das 2008 von den Mitgliedern des Regionalverbands einstimmig verabschiedet worden war und eine Fläche von höchsten 800 Quadratmeter für das Zentren relevante Sortiment zugelassen hätte. Ziel des Konzepts ist es, den Einzelhandel in den Innenstädten der Region mit zahlreichen kleinen Unternehmen zu erhalten und damit die Innenstädte als Einkaufs-, Kultur- und Erlebnisstätten sowie als Orte der Nahversorgung zu stärken.

Wir haben uns in Bad Homburg immer an diese Konzept gehalten und sind gut dabei gefahren“, so Korwisi. „Sie Entscheidung der Regionalversammlung macht deutlich, dass auch die Region einen als richtig erkannten Weg konsequent gehen kann. Das stärkt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die regionale Politik.“

„Inhaltlich ist diese Entscheidung ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Erhalt der Struktur des Rhein-Main-Gebietes mit seinen gewachsenen Zentren“, erklärt der für die Wirtschaftsförderung zuständige Bürgermeister Krug.

Die Stadt Bad Vilbel hatte gegen die 800-Quadratmeter-Grenze geklagt. Das Verwaltungsgericht Gießen hatte in einem Vergleich 3.000 Quadratmeter als Obergrenze vorgeschlagen. Nach der Ablehnung des Vergleichs will die Stadt Bad Homburg zunächst abwarten, ob und wie das Verfahren weitergeführt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Vollsperrung in der Saalburgstraße ab 18.11.2013

Von Montag, 18. November 2013, bis Dienstag,
19. November 2013, ist die Saalburgstraße auf Höhe der Kirchstraße wegen Arbeiten an der Wasserleitung gesperrt.  Eine Umleitungsstrecke über die Kirchstraße ist ausgeschildert.

Verkehrsteilnehmer und Anwohner werden um Verständnis gebeten.


JUZ Ober-Erlenbach vorübergehend geschlossen

Bad Homburg v.d.Höhe. Wegen eines Wasserrohrbruchs im Jugendzentrum Ober-Erlenbach die Einrichtung ab sofort bis voraussichtlich 24. November geschlossen.

Doch Rettung ist in Sicht! Das Jugendzentrum Ober-Eschbach bietet „Asyl“ für Erlenbacher Jugendliche an – im übertragenen Sinne und auch als Schwerpunktthema für alle. Hierzu öffnet das JUZ am Massenheimer Weg 6 auch an den kommenden  Wochenenden. Vom 15. bis 24. November 2013 können Jugendliche dort täglich erfahren, welche Stationen Asylsuchende durchlaufen, es wird informiert, diskutiert, es werden Emotionen und Gedanken zum Thema ausgetauscht. Zwischen 16:00 und 20:00 Uhr steht auch das komplette Freizeitangebot des Jugendzentrums zur Verfügung. Alle im Alter ab 13 Jahren sind herzlich willkommen. Weitere Infos unter Telefon 06172/1383293.


Betriebshof Bad Homburg erweitert seine Elektro-Flotte

Absolut umweltfreundlich – sowohl was den Lärm betrifft, als auch bei der Feinstaubbelastung. So lässt sich das Erfolgsrezept, das der Betriebshof mit Elektromobilen umsetzt, beschreiben.

Seit nunmehr 15 Jahren nutzen die Mitarbeiter der Kurparkkolonnen sehr erfolgreich die Elektro-Mobilität. Sie haben damit zu einem Zeitpunkt begonnen, als dieses Thema noch in den Kinderschuhen steckte. Im Laufe der vergangenen Jahre wurden darüber hinaus weitere alternative Antriebsvarianten wie Biogas, Ethanol, Erdgas oder Hybrid getestet und eingesetzt.

„Aufgrund der jüngsten technischen Entwicklungen im Bereich der Elektro-Mobilität ist es nur konsequent, dass unsere Elektro-Flotte durch die neusten Fahrzeugen Verstärkung erhält“, so Oberbürgermeister Michael Korwisi. Der Betriebshof erwarb in den vergangenen Wochen zwei Renault Kangoo Z.E. und fünf Kleintransporter des französischen Herstellers Mega für insgesamt 200.000 Euro. Damit wächst die Elektro-Flotte auf 10 Fahrzeuge an. Oberbürgermeister Michael Korwisi stellte die Neuerwerbungen gemeinsam mit Stephan Rosik vom Betriebshof im Rahmen einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit vor.

Die Mega-Fahrzeuge werden in der Innenstadt und im Bereich Kurpark als Transportfahrzeuge eingesetzt. Ein Renault Kangoo Z.E. steht der Friedhofsabteilung für Fahrten zwischen den sechs städtischen Friedhöfen zur Verfügung. Das andere Fahrzeug gleichen Typs ist der Gärtnerei zugeordnet und transportiert frisches Grün.

Die neuen Fahrzeuge sind bereits im Einsatz. Die Stadt Bad Homburg spart dabei pro Elektromobil zwei bis zweieinhalb Tonnen CO2 im Jahr ein. „Auch die Verringerung des Ausstoßes von Feinstaub und gefährlichen Stickoxiden in der Stadt ist durch die neuen Fahrzeuge erheblich“, so Korwisi, „und leiser sind sie natürlich auch.“

Damit sich die umweltfreundlichen Elektrofahrzeuge nicht nur akustisch, sondern auch optisch abheben, wurde unter den Mitarbeitern des Betriebshofes ein Wettbewerb für den besten Slogan ausgerichtet. Aus über 50 Vorschlägen wurde der Gewinner ermittelt: „Betriebshof Bad Homburg – einfach elektrisierend“. Dieser Slogan prangt nun unter dem ebenfalls neu entworfenen „E-Logo“. Mit dieser Kombination sollen in Zukunft alle Fahrzeuge dieser Gattung beschriftet werden, um sich deutlich von Autos mit Antrieb auf der Basis fossiler Brennstoffe abgrenzen. Bereits im Frühjahr werden diese Logos auf sechs weiteren Elektrofahrzeugen zu sehen sein, sodass im nächsten Jahr insgesamt sechzehn dieser Automobile in Betrieb sein werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Engel für Bad Homburg

Wussten Sie, dass es in Bad Homburg Engel gibt? Die Initiative Gesundheitsstandort Bad Homburg hat sie gesucht – und gefunden: Zehn ehrenamtlich Engagierte im Gesundheitswesen wurden in einer Preisverleihung am 13. November gemeinsam mit Oberbürgermeister Michael Korwisi ausgezeichnet und erhalten aus dem Topf „Förderpreis Bad Homburger Gesundheitsengel“ 3.500 Euro als Anerkennung für ihre Leistung.

In diesem Jahr wurde der Förderpreis für Ehrenamtliche im Gesundheitswesen zum zweiten Mal von der Initiative Gesundheitsstandort Bad Homburg vergeben. Gesucht waren all jene stillen Helfer, die oftmals im Verborgenen wirken und dennoch Großes leisten. Ihr Wirken und freiwilliger Arbeitsaufwand wurden durch den Förderpreis gewürdigt und in das Licht der Öffentlichkeit gerückt. 

Ehrenamt bringt unverzichtbare Wärme in die Stadt

Unter den zahlreichen Nominierungen, die bei der Initiative auch in diesem Jahr eingingen, zeigte sich erneut die große Bandbreite des lokalen Ehrenamtes. „Diejenigen, die sich ehrenamtlich um Kranke und Hilfsbedürftige kümmern, gehören zu unserem Gesundheitsstandort. Sie bringen deshalb nicht nur Wärme ins Haus, sondern auch Wärme in die Stadt – ihr Wirken ist ein wesentlicher Teil Bad Homburgs, auf den keiner verzichten kann“, würdigte Oberbürgermeister Korwisi die anwesenden Ehrenamtlichen in seiner Ansprache bei der Preisverleihung.

Schul-Sonderpreis geht an Maria-Ward-Schule

Die achtköpfige Jury des Förderpreises wählte aus den Nominierungen folgende Personen und Einrichtungen als Preisträger, die durch die Initiative die Preisgelder überreicht bekamen:

Ingrid Rochlus (Erster Platz: 1.500 Euro), die sich seit 1975  wöchentlich 25 Stunden ehrenamtlich im Bereich der Hospizarbeit und Trauerbegleitung betätigt. Sie gründete unter anderem den Bad Homburger Hospizdienst, initiierte den Abschiedsraum auf dem Waldfriedhof, bietet Einzelgespräche zur Trauerbegleitung an und ist im Vorstand der Ökumenischen Sozialstation Bad Homburg tätig.

Das Projekt „Hospiz macht Schule“ vom Bad Homburger Hospiz-Dienst e.V. (Zweiter Platz: 1.000 Euro), bei denen Kindern die Möglichkeit gegeben wird, in einem geschützten Rahmen Fragen zu stellen, die sie zum Thema Abschiednehmen und Lebensende bewegen.

Günther Keune (Dritter Platz: 500 Euro), ehrenamtlicher Betreuer des Vereins zur Betreuung Volljähriger e.V., der Ratsuchende auch zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung berät und Weiterbildungskurse zur Ausbildung ehrenamtlicher Betreuer anbietet.

Stiftung Maria-Ward-Schule (Sonderpreis „Engagierte Schule“: 500 Euro), die sich mit einem Kantinenkonzept für die gesunde Ernährung der Kinder einsetzt und ihnen mit dem Projekt „Jung, Sozial, Aktiv“ in Kooperation mit den Maltesern soziales Engagement näher bringt.

„Das Ehrenamt ist für mich keine Einbahnstraße. Die tagtägliche Arbeit mit Menschen gibt mir vielmehr Kraft für mein eigenes Leben, sodass mir mein Engagement mehr zurückgibt, als es einfordert“, erklärte Ingrid Rochlus (1. Platz) bei der Übergabe des Preisgeldes vor dem Publikum.

Neben den Geldbeträgen durften sich die Preisträger jeweils über Gutscheine für das Kur-Royal Day Spa freuen, die von der Kur- und Kongreß-GmbH zur Verfügung gestellt werden. Der Förderpreis wird auch im nächsten Jahr durch die Initiative Gesundheitsstandort Bad Homburg verliehen.

Die Preisträger

Erster Preis (1.500 Euro)

Ingrid Rochlus, seit 38 Jahren betätigt sich Ingrid Rochlus ehrenamtlich im Bereich der Hospiz- und Trauerarbeit und leistet so einen unverzichtbaren Beitrag zum lokalen Gesundheitswesen. Sie förderte die Bewusstseinsbildung zur Hospiz durch Veranstaltungen im Kurhaus und gründete den Bad Homburger Hospizdienst mit. Im Rahmen dieser Arbeit ließ sie sich zur Trauerbegleitung ausbilden und bietet seit 2005 Einzelgespräche zur Trauerbewältigung an der Erlöserkirche Bad Homburg an. Sie initiierte den von einer Künstlerin gestalteten Abschiedsraum auf dem Waldfriedhof und ist momentan im Vorstand der Ökumenischen Sozialstation Bad Homburg tätig. Ihr Motto: „Wer mich braucht, der kriegt mich!“.

Zweiter Preis (1.000 Euro)

Projekt „Hospiz macht Schule“ (Bad Homburger Hospiz-Dienst e.V.)

Regine Bug, Agnes Dörnte, Ulrike Ihlefeld, Dr. Barbara Jakobs-Dziumbla, Andrea Leister und Gisele Literski-Kainzbauer leiten im Bad Homburger Hospiz-Dienst das Projekt „Hospiz macht Schule“. Das Projekt richtet sich an Grundschulkinder (3. und 4. Klassen) – durch intensive Fragerunden werden diesen die Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer als etwas „Normales“ nahegebracht und enttabuisiert.

Dritter Preis (500 Euro)

Günther Keune, ist seit 1999 als ehrenamtlicher Betreuer im „Verein zur Betreuung Volljähriger e.V.“ über mindestens 20 Stunden pro Woche tätig, wo er Hilfesuchenden beratend zur Seite steht. Er bietet Weiterbildungskurse zur Ausbildung ehrenamtlicher Betreuer an und berät zu den wichtigen Themen „Vorsorgevollmacht“ und „Patientenverfügung“ – sein Engagement zeichnet sich durch ein breites Spektrum an Tätigkeiten gegenüber Angehörigen und Betroffenen aus und ist somit unverzichtbarer Bestandteil der lokalen Ehrenamtskultur.

Sonderpreis „Engagierte Schule“ (500 Euro)

Stiftung Maria-Ward-Schule Bad Homburg, sie überzeugte die Jury des Förderpreises durch zwei Projekte: Im Rahmen des Kantinenkonzeptes „gesundes Mittagessen“ wird den Schulkindern ein gesundes, ernährungsbewusstes und aus überwiegend biologisch angebauten Nahrungsmitteln bestehendes Mittagessen geboten und so ein Beitrag zur gesunden Ernährung geleistet. Darüber hinaus überzeugte das Projekt „Jung, Sozial, Aktiv“, bei dem Schüler der 8. Klasse ein Sozialpraktikum in Kooperation mit den Maltesern geboten wird. Hier lernen sie zuerst in Wochenendkursen den Umgang mit älteren Menschen (Umgang mit Demenz, Ausprobieren eines „Altersanzuges“), ehe sie anschließend ein Praktikum in diversen sozialen Einrichtungen absolvieren und dort das Erlernte umsetzen.

 



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