Bad Nauheim

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Freie Fahrt ins Weihnachtsgeschäft

Programm der „Kulturellen Reihen 2014“

Klassische Musik und ironisch-heitere Kleinkunst, erlesene Literatur und philoso­phische Betrachtung: Die über Jahre entwickelten kulturellen Reihen der Stadt bieten Unterhaltung und Anregung für (fast) jeden Geschmack und sind längst weit über die Grenzen Bad Nauheims hinaus bekannt und beliebt. Seit Montag läuft der Count­down für den Abonnement-Verkauf 2014. Das 68-seitige Programm­heft liegt unter anderem im Rathaus sowie in der Geschäftsstelle des Stadtmarketing, in der Stadtbücherei, im Alten Rathaus, im Thermalbad, im Usa-Wellenbad sowie in einigen Innenstadt-Geschäften aus. „Mit dem Programm treten wir den Beweis an, trotz einer verwaltungsinternen Umstrukturierung (nach der Pensionierung des langjährigen Kulturamtsleiters Johannes Lenz) das hohe Niveau gehalten zu haben“, betonte Bürgermeister Armin Häuser.
Den auf sie ausgeübten finanziellen Druck geben Kommunen häufig zuerst im kul­turel­len Sektor weiter. Auch in Bad Nauheim mussten in den letzten Jahren einige Abstriche gemacht werden. „Dank des Engagements interessierter Bürgerinnen und Bürger sowie eines Fördervereins konnte die Reihe der Sinfoniekonzerte aufrecht er­halten werden. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Stadt und Bürgerschaft Hand in Hand Projekte entwickeln und  tragen können“, erklärte Häuser. Von den vier Sinfoniekonzerten 2014 im Theater Dolce wird drei die Kammerphilharmonie Bad Nauheim bestreiten, eines das in Bad Nauheim ebenfalls bestens bekannte Junge Sinfonie-Orchester Wetzlar. Auf dem abwechslungsreichen Plan stehen Werke von Hugo Wolf, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Ludwig van Beethoven (9. März), Rodion Schtschedrin, Astor Piazolla (15. Juni), Antonin Dvorak, Jean Sibelius (28. September), Gioachino Rossini, Joseph Haydn und Nino Rota (16. November).

Ein wahrer „Klassiker“ im Kulturprogramm ist die Reihe der Kammerkonzerte. Gemeinsam mit dem Kulturforum Bad Nauheim hat Björn Kral vom Fachdienst Kultur und Sport für die neun 2014 im Gemeindezentrum Wilhelmskirche geplanten Veran­staltungen wieder Ensembles aus ganz Deutschland gewinnen können.

Mehr als alle anderen prägt die Kleinkunst-Reihe im Badehaus 2 die öffentliche Wahrnehmung der städtischen Kulturarbeit. Vielseitig ist das Programm im kom­menden Jahr, angefangen vom Robert-Gernhardt-Abend mit Mathias Hermann und Hannes Schäfer (22./23. Januar) über Politkabarett mit HG. Butzko, Gewinner des Deutschen Kleinkunstpreises 2014 in der Sparte Kabarett (26./27. Februar), bis zum „Kabarett, Schauspiel?“ von Ehnert vs. Ehnert (12./13. November).

Seit 23 Jahren organisiert die Arbeitsgemeinschaft Geschichte gemeinsam mit der Kulturabteilung der Stadt Vortragsreihen mit jährlich wechselnden Rahmenthemen. In Erinnerung an den Ersten Weltkrieg, dessen Ausbruch sich 2014 zum 100. Mal jährt, wurde als Thema „Krieg und Frieden“ gewählt, das in Referaten zu zehn Einzel­aspekten beleuchtet wird. Für den letzten Vortrag (17. November) wird der gebürtige Friedberger Prof. Dr. Herfried Münkler (Humboldt Universität Berlin) in seine alte Heimat zurückkehren und über das hochaktuelle Thema „Neue Kriege? Staaten gegen Guerillagruppen und Terrornetzwerke“ sprechen.

Die philosophischen Auseinandersetzungen des Mittelalters im Spannungsfeld zwi­schen den Lehren des christlichen Kirchenvaters Augustinus, dem Erbe der vor­christlichen Philosophen Platon und Aristoteles und den eine Versöhnung aus Glaube und Vernunft anstrebenden Thesen des irischen Mönchs Johannes Eriugena und Anselms von Canterbury stehen im Mittelpunkt der neunteiligen „Philoso­phischen Reihe“. Sie wurde auf Bitte der Stadt erneut von der Vorsitzenden des Friedberger Vereins „Kultur auf der Spur“, Ursula Stock, konzipiert.

Tonja und ihr Bruder Wetterau

Freie Fahrt  ins Weihnachtsgeschäft

Für Ende November 2013 war die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der Haupt­straßensanierung angekündigt. Bürgermeister Armin Häuser zieht nun das positive Fazit: „Das haben wir auch fast geschafft. Zwar mussten wir anfänglich gewisse  Hürden nehmen, ich erinnere an die Schwierigkeiten mit der Traglast, die un­durch­sichtigen Hausanschlüsse oder die Verwendung von falschem Beton auf einer Länge von 80 Metern bei der Verlegung von Rinn- und Bordsteinen. Doch auch unter diesen erschwerten Umständen sind wir im Zeit- und Kostenplan geblieben. Am Dienstag um 12 Uhr wurde der Straßenabschnitt für den Verkehr wieder freige­geben“.

Während einer Baustellenbesichtigung in den vergangenen Tagen konnte sich der Rathauschef von den Ergebnissen der rund 8-monatigen Sanierung durch die Firma Bratengeier aus Dreieich überzeugen. Auf insgesamt 130 Metern wurde der Kanal erneuert und die Straße saniert. Zudem wurden 75 Kanalhausanschlüsse überprüft und instand­gesetzt. Die Stadtwerke haben die komplette Stromversorgung, die DSL- und Multi­media­leitungen sowie die Hausanschlüsse für die Gas- und Wasser­versorgung erneuert.

Die Fahrbahn wurde zugunsten der Gehwege etwas verkleinert - hier bleibt es bei der bestehenden Einbahnstraßenregelung. Der Bürgersteig ist breiter geworden und bietet damit genügend Platz für Außengastronomie oder Verweilbereiche. Für die Gehwege wurden Betonsteinplatten und Natursteinklein- bzw. Mosaik­pflaster ver­wendet. Auch wurden hier abschnittsweise naturstein­ge­pflasterte Park­­platz­streifen integriert, Bäu­­me begrenzen sie.

Die letzte Asphaltdeckschicht zwischen Reinhardstraße und Alicestraße muss aller­dings noch aufgetragen werden. Dies wird im Frühjahr erfolgen, gemeinsam mit dem nächsten Bau­ab­schnitt. Der Verkehr kann aber trotzdem „rollen“.

„Das Großprojekt Hauptstraße pausiert nun erst einmal, um dem Weihnachts­ge­schäft nicht in die Quere zu kommen. Nach dem Winter geht es dann weiter. Herz­lichen Dank noch einmal an die Anwohnerinnen und Anwohner dieses Bereichs, die mit Lärm, Staub und Einschränkungen zu kämpfen hatten, ebenso an die Einzelhändler, bei denen der eine oder andere Kunde ausblieb – sie haben echtes Durchhalte­ver­mögen bewiesen“, so der Rathauschef.

Ab Februar kümmern sich zunächst die Stadtwerke um den Neubau der Trafostation an der Apotheke in der unteren Hauptstraße. Danach, im April 2014, ist die Er­neuerung des Kreuzungs­bereichs an der Karlstraße an der Reihe. Im Mai und Juni folgt die Sanierung des Abschnitts zwischen Karlstraße und Kurstraße. Und ab­schlie­ßend, im Juli und August, ist die Instandsetzung des Teils zwischen Kur­straße und Eleonorenring vorgesehen. „Dann haben wir rund 2,1 Mio. Euro in unsere Infra­struktur und in eine neue, auf­gewertete und lebenswertere Hauptstraße investiert“, freut sich Häuser.

 

 



Tonja und ihr Bruder Toni 

Zwei junge Europäisch Kurzhaar Katzen – wurden zusammen in einem Steinbruch Nähe Echzell gefunden und zu uns gebracht. Toni ist bereits in ein neues Zuhause umgezogen. Jetzt wartet Tonja ganz sehnsüchtig auf ihre neuen Dosenöffner.

Anfangs war sie recht scheu, dies hat sich aber zwischenzeitlich geändert. Sie mag es aber noch nicht, von Fremden einfach so angefasst zu werden. Bei „ihren“ Menschen ist dies aber überhaupt kein Problem.

Leider hat Tonja ihr linkes Auge verloren, was aber für sie keine Beeinträchtigung darstellt. Wir möchten sie allerdings nur in reine Wohnungshaltung vermitteln. Über einen gesicherten Balkon würde sie sich aber freuen. Von dort könnte sie sicher ihre Umwelt beobachten.

Wer möchte dieser traumhaft schönen Samtpfote ein neues Zuhause geben und anfänglich damit leben, dass sie nicht gleich auf den Schoß gesprungen kommt?

Nähere Informationen über Tonja erhalten Sie über das Tierheim Wetterau. Tel.-Nr. 06032/6335.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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